Das Schwert an der Seite
Language: German (Deutsch) 
Das Schwert an der Seite, 
Die Leier zur Hand! 
Wohl lockt in der Weite
Manch liebliches Land; 
Wohl winken Gestalten 
Von Helden dir zu; 
[Vertrau ihrem Walten]1, 
Entstrebe der Ruh'! 

Was wolltest du zagen? 
Bist rüstig belebt. 
Vermagst ja zu wagen,
Wo Schwachsinn erbebt,
Vermagst ja, zu singen 
Manch kräftiges Lied;
Viel kann er erringen,
Den Muse durchglüht.

Und ob dich verkennen 
Die Thoren umher,
Im Busen [doch]2 brennen 
[Dir Flammen so hehr]3.
Nie glänzet dem Matten 
Das Sonnenlicht frei,
Leicht ziehen die Schatten 
Dem Kühnen vorbei.

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Confirmed with Deutsche Poesie von den Romantikern bis auf die Gegenwart, Zweite Ausgabe, ed. by Otto Hellinghaus, Freiburg im Breisgau, Herdersche Verlagshandlung, 1882, page 44.

1 Nägeli: "Vertraue dem Herzen"
2 Nägeli: "da"
3 Nägeli: "Die Flammen so sehr"

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2015-09-06
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