by Albert Träger (1830 - 1912)

Die Welt weiß Deinen Namen nicht
Language: German (Deutsch) 
Die Welt weiß Deinen Namen nicht,
Sie kennt auch nicht Dein lieb' Gesicht,
Die Welt ist zu beklagen,
Es sollen d'rum zu jeder Frist,
Wie lieblich Du, mein Schätzchen, bist,
Ihr meine Lieder sagen.

Manch' Veilchen, das im Grünen blaut,
Von keinem Auge wird geschaut,
Der Wind nur hat's gefunden
Und trägt den wonniglichen Duft
In's Weite hin auf weicher Luft,
Bis Jeder ihn empfunden.

Zur Ferne wird mit duft'ger Spur
Durch Haus und Stadt, durch Wald und Flur
Dein süßer Zauber gehen,
Ob Keiner Dich gesehen auch,
Sie fühlen Deiner Schönheit Hauch
In meinen Liedern wehen.

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

  • by Alex. W. A. Heyblom , "Im Verborgnen", op. 22 ([Zwei] Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte.) no. 2, published 1886 [voice and piano], Rotterdam, Lichtenauer [
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  • by Adolf Jensen (1837 - 1879), "Im Verborg'nen", op. 9 (Acht Lieder für mittlere Stimme) no. 4, published 1863 [mezzo-soprano or baritone and piano], Leipzig, Breitkopf und Härtel [
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    ]
  • by Arno Kleffel (1840 - 1913), "Im Verborg'nen", op. 10 (Fünf Gedichte von Albert Träger) no. 4, published 1868 [voice and piano], Leipzig, Breitkopf und Härtel [
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    ]
  • by Eduard Lassen (1830 - 1904), "Im Verborgenen", op. 54 (Fünf Lieder für Singstimme mit Pianofortebegleitung) no. 5, published 1875 [voice and piano], Breslau, Hainauer [
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

Text added to the website: 2010-03-04 00:00:00
Last modified: 2014-06-16 10:02:20
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