Ach Mädchen, liebes Mädchen,
Wie schwarz dein Auge ist!
Fast fürcht' ich, es verzaubert
Mich einst voll arger List.
"Und wär' mein Auge schwärzer,
Um vieles schwärzer noch,
Dich, Liebster mein, verzaubern,
Ich tät' es niemals doch."
Die Kräh' auf jener Eiche,
Sieh, wie sie Eicheln pickt!
Wer weiß, wen einst der Himmel
Zum Bräutigam dir schickt!
"Und sprich, wen soll er schicken?
Ich gab ja dir mein Wort,
Weißt, unterm grünen Baume,
Bei unsrer Hütte dort."
Wohlan, so laß uns wandern,
Du wanderst frisch mit mir;
Ein Kleid von grüner Farbe,
Mein Mädchen, kauf' ich dir.
Ein Kleid von grüner Farbe,
Das auch nicht gar zu lang:
So kannst du mit mir wandern,
Nichts hindert dich im Gang.
Wir wollen lustig wandern,
Bergüber und talein;
Die freien, großen Wälder
Sind unsre Kämmerlein.
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• J. Brahms
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Researcher for this text: Emily Ezust [
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Word count: 135
Ach meisje, lieve meisje,
Wat is jouw oog toch zwart!
Haast vrees ik, het betovert
Mij met listen van je hart.
“En was mijn oog dan zwarter
Zelfs heel wat zwarter nog,
Jou, lieve schat, betoov’ren
Dat deed ik nimmer toch!”
De kraai, kijk, op die eik daar,
Pikt eikels bij de vleet!
Wie eenmaal wordt jouw bruigom,
De hemel die het weet!
“Kom zeg, wie moet dat worden?
Ik gaf jou toch mijn woord,
Toen, onder groene bomen
Bij ons hutje, ongestoord.”
Welnu, laat ons dan weggaan,
Ga met mij mee dan gauw;
Een jurk met groene kleuren
Mijn meisje, koop ik jou.
Een jurk met groene kleuren
En ook niet al te lang,
Zo kun je met mij meegaan;
Niets hindert dan je gang.
Wij zullen vrolijk zwerven
Door bergland en vallei;
De grote vrije wouden,
Daarin gaan wonen wij.