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Drei Lieder , opus 6

by Cornelis Christian Adriaan de Vliegh

1. Warum?
 (Sung text)

Language: German (Deutsch) 
Warum sind denn die Rosen so blaß?
O sprich mein Lieb warum?
Warum sind denn im grünen Gras
Die blauen Veilchen so stumm?

Warum singt denn mit so kläglichem Laut,
Die Lerche in der Luft?
Warum steigt denn aus dem Balsamkraut
Hervor ein Leichenduft?

Warum scheint denn die Sonn' auf die Au,
So kalt und verdrießlich herab?
Warum ist denn die Erde so grau,
Und öde wie ein Grab?

Warum bin ich selbst so krank und so trüb?
Mein liebes Liebchen sprich
O sprich mein herzallerliebstes Lieb,
Warum verließest du mich?

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 23

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Perquè són les roses tan pàl·lides", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Why are the roses so pale?", copyright ©
  • ENG English (John Todhunter) , appears in Heine's Book of Songs, first published 1907
  • FRE French (Français) (Charles Beltjens) , no title, appears in Intermezzo lyrique, no. 23, first published 1827
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Pourquoi les roses sont-elles si pâles?", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Axel Bergstedt) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission

2. Wo still ein Herz von Liebe glüht
 (Sung text)

Language: German (Deutsch) 
Wo still ein Herz von Liebe glüht,
O rühret, rühret nicht daran!
Den Gottesfunken löscht nicht aus!
Fürwahr, es ist nicht wohlgetan.

Wenn's irgend auf dem Erdenrund
Ein unentweihtes Plätzchen gibt,
So ist's ein junges Menschenherz,
Das fromm zum ersten Male liebt.

O gönnet ihm den Frühlingstraum,
In dem's voll ros'ger Blüten steht!
Ihr wißt nicht, welch ein Paradies
Mit diesem Traum verloren geht.

Es brach schon manch ein starkes Herz,
Da man sein Lieben ihm entriß,
Und manches duldend wandte sich
Und ward voll Haß und Finsternis;

Und manches, das sich blutend schloß,
Schrie laut nach Lust in seiner Not,
Und warf sich in den Staub der Welt;
Der schöne Gott in ihm war tot.

Dann weint ihr wohl und klagt euch an;
Doch keine Träne heißer Reu'
Macht eine welke Rose blühn,
Erweckt ein totes Herz aufs neu'.

Wo still ein Herz von Liebe glüht,
O rühret, rühret nicht daran!
Den Gottesfunken löscht nicht aus!
Fürwahr, es ist nicht wohlgetan.

 ... 

Text Authorship:

  • by Emanuel Geibel (1815 - 1884), "Rühret nicht daran", appears in Jugendgedichte, in 4. Viertes Buch, in Escheberg. Sankt Goar

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3. Gut Nacht, fahr wohl, mein treues Herz
 (Sung text)

Language: German (Deutsch) 
Gut' Nacht, fahr wohl!
mein treues Herz,
Zu tausend gute Nacht!
Wie hab' ich nicht
in Wonn' und Schmerz
Herzinnig dein gedacht!
 ... 

Bist fern, doch bleibt
Dein Bild mein Traum,
Mein Stern in dunkler Nacht.
Der glänzet hell am Wolkensaum,
Wo Leid und Liebe wacht.
 ... 

 ... 

Ich seh' dein ganzes Herz im Blick,
Wie Himmel in der Flut.
Gut' Nacht! fahr wohl,
Du all' mein Glück!
Mein Herz an deinem ruht.
Gut' Nacht, fahr wohl, mein treues Herz!

Sonst hab ich nichts,
Ach nichts von dir,
Als diesen Blick allein,
Und weichest ewig du von mir,
Dein Blick bleibt ewig mein.
Gut' Nacht, fahr wohl!

 ... 

Text Authorship:

  • by Wilhelmina Christiane von Chézy, née Klencke (1783 - 1856)

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Note: in Kücken and Vliegh's scores, stanza 1 line 4 word 4 is shown as "einst" or "oft" instead of "nicht"; it appears the singer has a choice.

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–Emily Ezust, Founder

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