Der Sommer ist so schön,
[Blümlein]1 glühn wie Sterne;
Droben rinnt der Quell,
Doch mein Lieb' ist ferne.
Immer bin ich wach,
Immer wach und trübe;
[Schlafen]2 kann ich nicht --
[Ich denk]3 an meine Liebe.
Schlafend träum' ich nur,
Wachend bin ich trübe:
[Schlafen]2 kann ich nicht,
[Ich denk']3 an meine Liebe.
Einsam [kömmt]4 die Nacht,
Alles liegt im Schlummer;
Ich denk' an mein Lieb,
Und mein Auge netzt der Kummer.
Immer bin ich wach,
Immer wach und trübe;
[Schlafen]2 kann ich nicht,
[Ich denk']3 an meine Liebe.
6 Lieder von R. Burns , opus 5
by Johannes Dürrner (1810 - 1859)
1. Der Sommer ist so schön  [sung text not yet checked]
Text Authorship:
- by Heinrich Julius Heintze (1811 - 1860), "Der Sommer ist so schön", appears in Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns, Braunschweig, Westermann, first published 1840
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796)
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View original text (without footnotes)Confirmed with Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns. Übertragen von Heinrich Julius Heintze, Braunschweig, Verlag von Westermann, 1840, page 100.
1 Franz: "Blumen"2 Franz: "Ruhen"
3 Franz: "Denk' "
4 Franz, Tiehsen, Wichmann: "kommt"
2. Dein bin ich mein treues Lieb  [sung text not yet checked]
Dein bin ich, mein treues Lieb, Dein ohn' alle Schranke; Dein ist jeder Aderschlag, Jeglicher Gedanke. Leg' mein Herz an deine Brust, Daß es sehnend schlage; Ob Verzweiflung drin gewühlt, Dort verstummt die Klage. Nimm die Balsamlippen weg, Rosengleich geröthet! Wende weg dein liebend Aug', Daß mich Luft nicht tödtet! Leben ohne Lieb' ist Nacht Ohne Morgenhelle: Lieb' die reine Sommersonn', Aller Freuden Quelle.
Text Authorship:
- by Heinrich Julius Heintze (1811 - 1860), "Annchen", appears in Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns, first published 1816
Based on:
- a text in English by Robert Burns (1759 - 1796), "Song - Thine am I, my faithful Fair"
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Confirmed with Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns. Übertragen von Heinrich Julius Heintze, Braunschweig, Verlag von George Westermann, 1840, page 241.
3. Die schöne Maid  [sung text not yet checked]
Die schöne Maid von Juverneß Sieht keine Lust und Freude mehr; Sie klaget früh und spät, ihr Aug' Ist rothgeweint und thränenschwer: Drumossie⸗Moor — Drumossie⸗Tag, Du warst ein Unglückstag für mich! Denn ich verlor den Vater lieb, Verlor der Brüder drei durch dich. Ihr Lailach ist nun blut'ger Klei, Ihr Grab von grünem Gras geschmückt; Daneben liegt der liebste Knab', Der eines Weibes Aug' entzückt. Grausamer König, wehe dir! Du, glaub' ich, bist ein blut ger Mann, Schwer hast du manches Herz gemacht, Das nie dem deinen wehgethan.
Text Authorship:
- by Heinrich Julius Heintze (1811 - 1860), "Die schöne Maid von Inverneß", appears in Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "The lovely lass o' Inverness"
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Confirmed with Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns. Übertragen von Heinrich Julius Heintze, Braunschweig, Verlag von George Westermann, 1840, page 177.
4. Himmlische Mächte  [sung text not yet checked]
Himmlische Mächte! deren Auge Über frommen Mädchen wacht, Wenn in fernem Land ich weile, Habt auf meine Mary Acht! Ihre Schönheit, rein und edel, Euer reines, edles Bild, Meiner Mary Engelsgüte Werb' ihr Euern Schirm und Schild! Still und friedlich macht die Lüfte Um sie her, wie ihre Brust; Durch den Hauch, der sie umsäuselt, Weht ins Herz ihr Ruh' und Lust! O beschützet sie, Ihr Engel! Und wenn mich das Schicksal bannt Fremde Reiche zu durchschweifen, Sei ihr Herz mein Vaterland!
Text Authorship:
- by Heinrich Julius Heintze (1811 - 1860), "Mary", appears in Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns
Based on:
- a text in English by Robert Burns (1759 - 1796), "Prayer for Mary"
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Confirmed with Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns. Übertragen von Heinrich Julius Heintze, Braunschweig, Verlag von George Westermann, 1840, page 57.
Note: in many older editions, the spelling of the capitalized word "über" becomes "Ueber", but this is often due to the printing process and not to rules of orthography; so since the lower-case version is not "ueber", we use "Über".
5. John Anderson  [sung text not yet checked]
John Anderson, mein Lieb, John, Als wir ein junges Paar, War dein Gesicht fo schmuck, John, Und schwarz dein lockig Haar; Nun ist dein Scheitel kahl, John, Dein Haar wie Schnee und trüb' Dein Aug'; doch segne drum dich Gott, John Anderson, mein Lieb! John Anderson, mein Lieb, John, Du stiegst bergauf mit mir, Und manchen frohen Tag, John, Verlebt' ich wohl mit dir: Nun wanken wir bergab, John, Wenn's Hand in Hand nur blieb'! Dann ruhten wir in einem Grab, John Anderson, mein Lieb!
Text Authorship:
- by Heinrich Julius Heintze (1811 - 1860), "John Anderson", appears in Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "John Anderson, my jo"
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Confirmed with Lieder und Balladen des Schotten Robert Burns. Übertragen von Heinrich Julius Heintze, Braunschweig, Verlag von George Westermann, 1840, page 119.
6. O schwer ist mein Herz  [sung text not yet checked]
O schwer ist mein Herz und im Auge die Trän'; lang' hab' [ich keine Freud']1 mehr geseh'n. Verlassen, allein, seit mein Lieb ich verlor, klingt nimmer des Mitleids Stimm' in mein Ohr. O Lieb', du hast Freuden - wie hab' ich geliebt! O Lieb', du hast Schmerzen - die schwer mich betrübt! Doch dies wunde Herz, es verblutet nun wohl, ich fühl's, dass bald es nicht schlagen mehr soll! O wär' ich noch glücklich, wo sonst ich beglückt, am Strom, wo manch Blümchen die Schlossau schmückt! Dort wandelt und denket nun meiner der Mann, der die Tränen im Auge mir trocknen nur kann!
Text Authorship:
- by Heinrich Julius Heintze (1811 - 1860), "O schwer ist mein Herz"
Based on:
- a text in Scottish (Scots) by Robert Burns (1759 - 1796), "The Tear-Drop", written 1794
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View original text (without footnotes)1 Hiller: "kein Freud' ich"