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Fünf Lieder für vierstimmigen Männerchor , opus 82
by Carl Friedrich Wilhelm Müller (b. 1820)
1. Ständchen
2. Frühlingsahnung
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3. Marschiren  [sung text not yet checked]
Jetzt hab' ich schon zwei Jahre lang In der verdammten Ki, Ko, Ka, In der Kasern gelegen. Nun schlage doch der Teufel drein, Kasernsoldat will ich nicht sein, Corporal, Sergeant, Hauptmann, Oberstlieutenant, Wir Soldaten wollen marschiren. Es wird uns ja die Zeit so lang In der verdammten Ki, Ko, Ka, In der Kasern zu liegen. Des Abends schon um halber neuen, Da ist mein Mädel ganz allein. Corporal, Sergeant, Hauptmann, Oberstlieutenant, Wir Soldaten wollen marschiren. Ich stieg wohl aus dem Fenster 'naus, Aus der verdammten Ki, Ko, Ka, Aus der Kasern zu kommen. Zu meinem Schatz wollt' ich die Nacht, Sie haben mich auf die Wach gebracht. Corporal, Sergeant, Hauptmann, Oberstlieutenant, Wir Soldaten wollen marschiren. Die Trommeln drummen: Kamrad, kumm! Aus der verdammten Ki, Ko, Ka, Aus der Kasern zu ziehen. Hurra! Soldaten zieh'n ins Feld, Soldaten gehört die ganze Welt. Corporal, Sergeant, Hauptmann, Oberstlieutenant, Wir Soldaten wollen marschiren. Nun lebewohl, du Teufelshaus, Ei du verdammte Ki, Ko, Ka, Kasern, die Fahnen wehen. Wir zieh'n zur Schlacht mit frohem Sinn, Mein Schatz ist Marketenderin. Corporal, Sergeant, Hauptmann, Oberstlieutenant, Wir Soldaten wollen marschiren.
Text Authorship:
- by Karl von Lemcke (1831 - 1913), "Marschiren", appears in Lieder und Gedichte, in 2. Im Volkston
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Marcheren", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Linda Godry) , "Marching", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "En marchant", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Lieder und Gedichte von Carl Lemcke, Hamburg, Hoffmann und Campe, 1861, pages 58-59.
4. Silbernes Bächlein im tiefen Thal  [sung text not yet checked]
Silbernes Bächlein im tiefen Thal, Grüße dich Gott viel tausendmal! Ei, was [soll]1 dein Blitzen mich fragen? Ei, was will dein Rauschen mir sagen? Willst du mich mahnen an sie? Weißt ja, nie [vergeß']2 ich sie, nie! Bächlein, und müßte versiegen dein Quell, Meine Liebe, meine Liebe bleibt frisch doch und hell! Leuchtendes Blümlein am Rande du, Lache mir nur so schelmisch zu! Ei, was will dein Schimmern mich fragen? Ei, was will dein Nicken mir sagen? Willst du mich mahnen an sie, an sie? Weißt ja, nie [vergeß']2 ich sie, nie! Blümlein, wie bald ist dein Schimmer dahin, Aber treu doch, aber treu doch bleibt ewig mein Sinn! Wallender Busch in dem kühlem Grund, Mach' mir mein frohes Herz nicht wund! Ei, was will dein Säuseln mich fragen? Ei, was will dein Grün wohl mir sagen? Willst du mich mahnen an sie, an sie? Weißt ja, nie [vergeß']2 ich sie, nie! Fallen, mein Busch, auch die Blätter dir ab, Meine [Liebe, sie grünt noch wohl über]3 dem Grab!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), title 1: "Silbernes Bächlein", title 2: "Silbernes Bächlein im tiefen Thal!", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 211
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View original text (without footnotes)Confirmed with Die poetische Nationalliteratur der deutsche Schweiz. Dritter Band, Glarus: J. Vogel, 1867, pages 285-286.
Also confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 185-186.
1 Randhartinger: "will"2 Randhartinger: "vergaß"
3 Randhartinger: "Liebe grünt über"
5. Liebchens Wohnort  [sung text not yet checked]
Ich weiß kein liebres Städtchen Im ganzen deutschen Land, Als das, wo ich mein Mädchen, Mein traut Herzliebchen fand. Gar einsam liegt's und stille, Kaum daß es einer kennt; Des Waldes grüne Fülle Hat's von der Welt getrennt. Ein Kirchlein das vom weiten Schon überm Walde ragt, Ein Turm aus grauen Zeiten Sind seine einz'ge Pracht. Und doch liegt mir das Städtchen Wohl Tag und Nacht im Sinn: -- Wohnt doch mein süßes Mädchen, Mein traut Herzliebchen drin.
Text Authorship:
- by Karl Barthel (1817 - 1853), "Liebchens Wohnort"
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Confirmed with Poetischer Hausschatz von G. Emil Barthel, Halle an des Saale: Druck und Verlag von Otto Hendel, [1896], page 326.