Sammlung deutscher und italienischer Gesänge mit Begleitung des Pianoforte, Heft V

Song Cycle by Vincenzo Righini (1756 - 1812)

Word count: 546

?. Das Echo [sung text not yet checked]

O Geliebte
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

1. Röschen [sung text not yet checked]

Noch nicht entblüht zur Rose,
Lag der Natur im Schoose
Ein Röschen zart und fein;
Gewiegt von Maienlüften, 
Schlief es in sanften Düften
Der Mutter ein. 

Die Schmetterlinge schwebten,  
Die Staudenblätter bebten,
Es zitterte das Licht,
Es murmelte die Quelle,
Es rieselte die Welle   --
Sie weckten's nicht. 

Da rauschet es im Haine  
Bei hellem Vollmondscheine
Durch dunkler Wipfel Dicht; 
Die Nachtigallen sangen,
Und Harfentöne klangen   -- 
Sie weckten's nicht. 

Da nahten, wie zum Tanze,
Die Grazien im Glanze  
Des vollen Mondes sich;
Und jede sprach im Kreise    
Zur Rosenknospe leise:   
Ich segne Dich. 

"Im sanften Mutterschoose
Entblüh', und werde Rose!" 
Klang aller Harmonie   -- 
Und Anmut jeder Tugend,
Und Blütenreiz der Jugend  
Umhüllte sie. 

"Entblüh', und werde Rose!" 
So hallt' im Mutterschoose   
Die Himmelsstimme nach. 
Das Röschen bebt im Schalle   --
Da bückten sie sich alle, 
Und küssten's wach. 

Vom Kuss erglühend wachte
Das Röschen auf, und lachte,
Erröthend, sanft und mild, 
Die schönste Blum' im Haine   -- 
So ganz wie sie, war keine
Der Unschuld Bild. 

Wie der Natur im Schoose  
Kaum aufgeblüht zur Rose
In Florens Lieblingsbeet,
Von Zephyr angefächelt,
Von Grazien umlächelt
Das Röschen steht   -- 

So der Natur gelungen,
Von Grazien umschlungen,
Wovon Dir jede glich,
So sanft, so mild, so blühend'
Sah ich, vor Wonne glühend,
O Anna, dich. 

Authorship

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Confirmed with Musenalmanach, ed. by Johann Heinrich Voss, Hamburg: bei Carl Ernst Bohn, 1798, pages 31 - 34; and with Gedichte von Jens Baggesen, erster Theil, Hamburg: bey Friedrich Perthes, 1803. Appears in Oden und Elegieen, pages 32 - 35.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

2. Das Feenland [sung text not yet checked]

Mit Rosen umweben
Der Sterblichen Leben
Die gütigen Feen;
Sie wandeln und walten
In tausend Gestalten
Bald häßlich, bald schön.
 
Da, wo sie gebieten,
Lacht alles, mit Blüten
Und Grün emaillirt;
Ihr Schloß von Topasen
Ist herrlich mit Vasen
Von Demant geziert.
 
Von Zeilons Gedüfte
Sind ewig die Lüfte
Der Gärten durchweht,
Die Gänge, statt Sandes,
Nach Weise des Landes
Mit Perlen besät.

Ambrosiatische
Sind hier in der Frische
Der Grotten versteckt;
Dort blasen im Grünen
Kristallne Delfinen
Tokaier und Sekt.

Den Blüten entflimmert.
Von Früchten umschimmert,
Der Kolibri Schmelz,
Und Nachtigallkehlen
Vom Leman beseelen
Das Badegehölz.

Da flattert, im Scheins
Des Mondes, der kleine
Geflügelte Wicht,
Schlau, wie die Annalen
Cytherens ihn malen,
Mit sanftem Gesicht.

Aus dämmerndem Grunde
Steigt eine Rotunde
Von Jaspis empor,
Die Wände wie Spiegel,
Von Golde die Riegel
Am ehernen Thor.

Da sprudelt im Dunkel,
Erhellt von Karfunkel,
So alt wie die Zeit,
Ein Quell, dessen Tugend
Die Blume der Jugend
Und Schönheit erneut. 

Seit Salomo nahte
Dem luftigen Staate
Kein Aeronaut,
Dies hat mir, nach Schriften
In Mumiengrüften,
Ein Sylfe vertraut.

Noch kann ich zu wenig
Von dem, was der König
Der Geister gekonnt;
Sonst wäre zur Stunde,
Zusamt der Rotunde,
Der Quell in Pyrmont.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le pays des fées", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Friedich Matthissons Gedichte, herausgegeben von Gottfried Bölsim - Band I : Die Gedichte von 1776- 1794, Tübingen, 1912; Band II : Die Gedichte von 1795-1831, Tübingen, 1913.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Ich denke dein [sung text not yet checked]

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
[Vom Meere]1 strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes [Flimmer]2
In Quellen mahlt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen [Stege]3
Der Wandrer bebt.4

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im [stillen]5 [Haine]6 geh' ich oft [zu]7 lauschen,
Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir, du seyst auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, [bald]8 leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Nabijheid van de beminde", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
  • ENG English [singable] (Shula Keller) , "Nearness to the Beloved", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Edgar Alfred Bowring) , appears in The Poems of Goethe, first published 1853
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Proximité du bien-aimé", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • IRI Irish (Gaelic) [singable] (Gabriel Rosenstock) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Presenza della persona amata", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Margarida Moreno) , "Penso em ti", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, page 65, and with Musen-Almanach für das Jahr 1796, herausgegeben von Schiller. Neustrelitz, bei dem Hofbuchhändler Michaelis, page 5.

1 Beethoven: "Von Meeren"
2 Schubert (Neue Gesamtausgabe): "Schimmer"
3 Schubert: "Wege"
4 Backer-Grøndahl inserts "Ich sehe dich."
5 Lang: "dunklen"
6 Schubert: "Hain, da"
7 Lang: "um zu"
8 Schubert (Neue Gesamtausgabe): "es"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor] , Peter Rastl [Guest Editor]

3. Ariette [sung text not yet checked]

Beviam' o Dori
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

5. D' un genio, m' accende [sung text checked 1 time]

D'un genio che m'accende,
Tu vuoi ragion da me?
Non ha ragione amore,
O, se ragione intende,
Subito amor non è.

Un amoroso foco
Non può spiegarsi mai.
Dì che lo sente poco
Chi ne ragiona assai,
Chi ti sa dir perchè.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Laura Prichard) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Tutte le opere di Pietro Metastasio, Firenze, Tipografia Borghi e compagni 1832, page 123.

The text appears in Semiramide, atto III, scena VII, Aria di Tamiri.


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]