Neun Liedchen großen und kleinen Kindern vorzusingen, Fünfte Folge

Song Cycle by Leo Blech (1871 - 1958)

Word count: 583

1. Veilchen [sung text not yet checked]

Veilchen, [unter]1 Gras versteckt
Wie mit Hoffnung zugedeckt,
Veilchen, freue Dich mit mir,
Sonne kommt ja auch zu Dir.

Sonne scheint mit Liebesschein
Tief Dir in Dein Herz hinein,
Trocknet Deine Tränen Dir --
Veilchen, freue Dich mit mir!

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 in Dresel's first setting: "unter dem", but "dem" disappears in the later setting; Caspary: "unter'm" (and further changes for Caspary may exist not shown above.)

Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

1. Nur eine kleine Geige [sung text not yet checked]

Eine kleine Geige möcht' ich haben,
Eine kleine Geige hätt' ich gern !
Alle Tage spielt ich mir
Zwei, drei Stücken oder vier,
Und sänge und spränge 
Gar lustig herum.
Didel didel didel dum dum dum!
Didel didel didel dum!

Eine kleine Geige klingt gar lieblich,
Eine kleine Geige klingt gar schön !
Nachbars Hans und unser Spitz
Kämen alle wie der Blitz:
Und sängen und sprängen
[Mit mir auch herum]1.
Didel didel didel dum dum dum!
Didel didel didel dum!

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Only a little violin", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Reinecke: "gar lustig herum"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Der Nachtigall Antwort [sung text not yet checked]

Nachtigall, wie sangst du so schön
Vor allen Vögelein!
Nachtigall, wie drang doch dein Lied
In jedes Herz hinein!
Wenn du sangest, rief die ganze Welt:
Jetzt muß es Frühling sein.
Nachtigall, wie drang doch dein Lied
In jedes Herz hinein!

Nachtigall, was schweigest du nun?
Du sangst so kurze Zeit.
Warum willst du singen nicht mehr?
Das thut mir gar zu leid.
Wenn du sangest, war mein Herz so voll
Von Lust und Fröhlichkeit.
Warum willst du singen nicht mehr?
Das thut mir gar zu leid.

»Wenn der Mai, wenn der liebliche Mai
Mit seinen Blumen flieht,
Ist es mir so eigen ums Herz,
Weiß nicht, wie mir geschieht.
Wollt' ich singen auch, ich könnt' es nicht,
Mir gelingt kein einzig Lied.
Ja es ist mir so eigen ums Herz,
Weiß nicht, wie mir geschieht.«

Authorship

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Frühlings Einmarsch 

— This text is not currently
in the database but will be added
as soon as we obtain it. —

Authorship

5. Wiegenlied im Frühling [sung text not yet checked]

"Eia popeia,"
Das ist ein altes Lied;
Und wer das Lied gehöret,
Dem werden die Augen müd':
Das Hündchen und das Kätzchen,
Am Fenstersims das Spätzchen,
Mein Kindchen selbst, mein Schätzchen,
"Eia popeia,"
So flink sie eben gesprungen,
Sie werden alle müd'.

"Eia popeia,"
Das ist ein altes Lied;
Der Mond hat's oft gehöret,
Ist oft schon worden müd';
Die Bäche und die Quellen,
So wach sie sich auch stellen,
Im Traum nur zieh'n die Wellen:
"Eia popeia,"
Sobald's die Nacht gesungen,
Wird alles, alles müd'.

"Eia popeia,"
Das ist ein altes Lied;
Doch eine singt und singt es
Und wird davon nicht müd'. 
[Ob's]1 schweigt in allen Räumen,
[Ob's blüht]2 in allen Bäumen,
[Kann schlafen nicht, noch träumen]3,
"Eia popeia."
Eh' nicht ihr Kindlein schlummert,
Die Mutter wird nicht müd'.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Rheinberger: "Es"
2 Rheinberger: "Es blühet"
3 Rheinberger: "Sie kann nicht schlafen, träumen"

Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

6. Selbstgeständnis [sung text not yet checked]

Ich bin meiner Mutter einzig Kind,
Und weil die andern ausblieben sind,
Was weiß ich wieviel, die sechs oder sieben, 
Ist eben alles an mir hängen blieben;
Ich hab' müssen die Liebe, die Treue, die Güte
Für ein ganz halb Dutzend allein aufessen,
Ich will's mein Lebtag nicht vergessen.
Es hätte mir aber noch wohl mögen frommen,
Hätt' ich nur auch Schläg' für Sechse bekommen.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Confessió", copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Iain Sneddon) , "Confession", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Confession", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Stéphane Goldet) (Pierre de Rosamel) , "Aveu spontané", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Confessione", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Gerardo Garciacano Hinojosa) (Simone von Büren) , "Confesión", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

7. Vorm Einschlafen 

— This text is not currently
in the database but will be added
as soon as we obtain it. —

Authorship

8. Ach, wenn ich doch ein Täublein wär' [sung text not yet checked]

Dort oben auf dem Berge
da steht ein hohes Haus
da fliegen alle Morgen
zwei Turteltäublein raus.

Ach wenn ich nur ein Täublein wär!
wollt fliegen aus und ein
wollt fliegen alle Morgen
zu meinem Brüderlein.

Ein Haus wollt ich mir bauen
ein Stock von grünem Klee
mit Buchsbaum wollt ichs decken
und rothen Nägelein

Und wenn das Haus gebauet wär
beschert mir Gott was 'nein
ein kleines, kleines Kindelein,
das soll mein Täublein sein.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

9. Wiegenlied [sung text not yet checked]

Nun gute Nacht!
Es gab so viel zu schauen,
Das hat dem Kinde die blauen
Guckäugelein müde gemacht.

Nun gute Nacht!
Die Blumen schaukeln im Winde,
Sie schlafen mit meinem Kinde;
Es schläft der Sonne Pracht.

Nun gute Nacht!
Das Englein hält die Wacht,
Es regt die Flüglein leise
Und singt eine himmlische Weise
Die ganze Nacht.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]