German (Deutsch) translations of 6 Lieder für Sopran, opus 6
by Franz Ries (1846 - 1932)
Mädchen mit dem roten Mündchen, Mit den Äuglein süß und klar, Du mein liebes, [kleines]1 Mädchen, Deiner denk' ich immerdar. Lang ist heut der Winterabend, Und ich möchte bei dir sein, [Bei dir sitzen, mit dir schwatzen]2, Im vertrauten Kämmerlein. An die Lippen [wollt']3 ich pressen Deine [kleine]4 weiße Hand, Und mit Thränen sie benetzen, Deine [kleine, weiße]5 Hand.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Die Heimkehr, no. 50
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View original text (without footnotes)Confirmed with: Heinrich Heine’s sämtliche Werke in vier Bänden, herausgegeben von Otto F. Lachmann, Erster Band, Leipzig: Druck und Verlag von Philipp Reclam jun, [1887], page 137.
1 Franz: "süßes"2 Dresel: "mit dir schwatzen, mit dir kosen"
3 Dresel: "möcht"
4 Dresel: "liebe"
5 Dresel: "weiße, liebe"
Ihr blauen Augen, gute Nacht! Schließt euch zu holden Träumen, Auf dass ihr hell und frisch erwacht, Wenn golden sich die Wolken säumen; Ihr blauen Augen, gute Nacht! Ihr roten Lippen, gute Nacht! Wenn Sterne sich am Himmel zeigen, Schließt ja den Kelch der rose Pracht; So schließt auch euch zu holdem Schweigen, Ihr roten Lippen gute Nacht! Du holdes Antlitz, gute Nacht! Wer würde Tagesglanz vermissen, Wenn hell noch deine Schönheit wacht; Drum birg dich tief im weichen Kissen , Du holdes Antlitz, gute Nacht!
Text Authorship:
- by Eligius Franz Joseph, Freiherr von Münch-Bellinghausen (1806 - 1871), as Friedrich Halm, "Serenade", appears in Auf der Wanderung, no. 9
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Mein Herz ist wie die dunkle Nacht, Wenn alle Wipfel rauschen; Da [steigt]1 der Mond in voller Pracht Aus Wolken sacht -- Und sieh, der Wald verstummt in tiefem [Lauschen]2. Der Mond, der [helle]3 Mond bist du; [Aus]4 deiner [Liebesfülle]5 Wirf [einen, einen]6 Blick mir zu Voll Himmelsruh -- Und sieh, dies ungestüme Herz wird stille.
Text Authorship:
- by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Jugendgedichte, in 1. Erstes Buch, in Lieder als Intermezzo, no. 13
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View original text (without footnotes)Confirmed with Gedichte von Emanuel Geibel, Vierzehnte Auflage, Berlin: Verlag von Alexander Duncker, 1849, page 68.
1 Blumenthal: "kommt"2 Blumenthal: "Schweigen"
3 Mendelssohn: "lichte"
4 Mendelssohn: "In"
5 Wolfrum: "ganzen Liebesfülle"
6 Lachner, Randhartinger: "einen einz'gen", Wolfrum: "einen, nur einen"
Ich will dich auf den Händen tragen, Und dir ein treuer Engel sein; Will legen meine junge Seele Ganz in dein liebes Herz hinein. Ich will für mich ja Nichts erflehen, Für dich nur Alles ganz allein; Ach! Wenn so ganz ich in dir lebe, Schließt ja auch mich der Segen ein!
Text Authorship:
- by Oscar von Redwitz-Schmölz (1823 - 1891), no title, appears in Amaranth, in Amaranths stille Lieder
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Confirmed with Oscar v. Redwitz, Amaranth, Zweite Auflage, Mainz: Verlag von Kirchheim und Schott, 1850, page 118.
Nu mak mi nich dat Hart so buck! Un lach doch mal! un frei di mal! An Hȩben singt de Lurken smuck, Int Holt de Nachtigal. Wat sühst du deep int Abendroth? Dat Gras is grön! un Blöm de Füll! De Vageln singt ut Æwermoth, Un du büst bleek un still.
Text Authorship:
- by Klaus Groth (1819 - 1899), "So lach doch mal!", appears in Quickborn: Volksleben in Plattdeutschen Gedichten ditmarscher Mundart
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Confirmed with Quickborn. Volksleben in plattdeutschen Gedichten ditmarscher Mundart von Klaus Groth. Mit einer wortgetreuen Übersetzung und einem Vorwort für hochdeutsche Leser unter Autorität des Verfassers herausgegeben, Fünfte vermehrte und verbesserte Auflage. Erste mit der Übersetzung. Hamburg, Perthes-Besser & Mauke, 1856, page 467.
Schlaf, du liebes Kind
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