LiederNet logo

CONTENTS

×
  • Home | Introduction
  • Composers (20,510)
  • Text Authors (20,325)
  • Go to a Random Text
  • What’s New
  • A Small Tour
  • FAQ & Links
  • Donors
  • DONATE

UTILITIES

  • Search Everything
  • Search by Surname
  • Search by Title or First Line
  • Search by Year
  • Search by Collection

CREDITS

  • Emily Ezust
  • Contributors (1,121)
  • Contact Information
  • Bibliography

  • Copyright Statement
  • Privacy Policy

Follow us on Facebook

German (Deutsch) translations of Sechs Gesänge, opus 18

by Robert Franz (1815 - 1892)

1. Marie
 (Sung text)
by Robert Franz (1815 - 1892), "Marie", op. 18 (Sechs Gesänge) no. 1, published 1853 [ voice and piano ], Leipzig, Whistling
Language: German (Deutsch) 
Marie, am Fenster sitzest du,
Du liebes, süßes Kind,
Und siehst dem Spiel der Blüthen zu,
Verweht im Abendwind.

Der Wand'rer, der vorüber geht,
Er lüftet fromm den Hut.
Du bist ja selbst, wie ein Gebet,
So fromm, so schön, so gut.

Die Blumenaugen seh'n empor
Zu deiner Augen Licht!
Die schönste Blum' im Fensterflor
Ist doch dein Angesicht.

Ihr Abendglocken, grüßet sie
Mit süßer Melodie!
O brech' der Sturm die Blumen nie,
Und nie dein Herz, Marie!

Text Authorship:

  • by Rudolph von Gottschall (1823 - 1909), "Marie", appears in Die Göttin. Ein Hoheslied vom Weibe, in Das Weib. Eine Dithyrambe, in Die Göttin, in Liebesstudien

See other settings of this text.

by Rudolph von Gottschall (1823 - 1909)
2. Im Rhein, im heiligen Strome
 (Sung text)
by Robert Franz (1815 - 1892), "Im Rhein, im heiligen Strome", op. 18 (Sechs Gesänge) no. 2, published 1853 [ voice and piano ], Leipzig, Whistling
Language: German (Deutsch) 
Im Rhein, im heiligen Strome,
Da spiegelt sich in den Well'n
Mit seinem großen Dome
Das große, heil'ge Köln.

Im Dom da steht ein Bildnis,
Auf goldenem Grunde gemalt;
In meines Lebens Wildnis
Hat's freundlich hineingestrahlt.

Es schweben Blumen und Eng'lein
Um unsre liebe Frau;
Die Augen, die Lippen, die Wänglein,
Die gleichen der Liebsten genau.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 11

See other settings of this text.

Note: in the first version of the poem, Heine has "heiligen" in stanza 1, line 1, word 4.

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
3. Nun hat das Leid ein Ende
 (Sung text)
by Robert Franz (1815 - 1892), "Nun hat das Leid ein Ende", op. 18 (Sechs Gesänge) no. 3, published 1853 [ voice and piano ], Leipzig, Whistling
Language: German (Deutsch) 
Nun hat das Leid ein Ende,
   Der Frühling kommt gezogen,
Und mit ihm ist behende
   Die Lieb' herbeigeflogen,

Sie wird sich bald, die lose,
   Im grünen Busch verstecken,
Und die verschlafne Rose
   Zum Leben auferwecken.

Und blüht die Rose wieder,
   Dann hat sie leichtes Siegen,
Wenn lustig auf und nieder
   Die gold'nen Wünsche fliegen.

Doch wirst du meine Schritte
   Du Liebesfrühling segnen,
Wenn ich mit leiser Bitte
   Ihr suche zu begegnen? 

Text Authorship:

  • by (Karl) Wilhelm Osterwald (1820 - 1887), "Mit leiser Bitte", appears in Gedichte, in 1. Erstes Buch: Lieder, no. 31, first published 1848

See other settings of this text.

by (Karl) Wilhelm Osterwald (1820 - 1887)
4. Meerfahrt
 (Sung text)
by Robert Franz (1815 - 1892), "Meerfahrt", op. 18 (Sechs Gesänge) no. 4, published 1853 [ voice and piano ], Leipzig, Whistling
Language: German (Deutsch) 
Mein Liebchen, wir sassen beisammen,
Traulich im leichten Kahn.
Die Nacht war still, und wir schwammen
Auf öder Wasserbahn.

Die Geisterinsel, die schöne,
Lag dämm'rig im Mondenglanz;
Dort klangen liebe Töne,
Und wogte der Nebeltanz.

Dort klang es lieb und lieber,
Und wogt' es hin und her;
Wir aber schwammen vorüber,
Trostlos auf weitem Meer.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 42

See other settings of this text.

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
5. Möcht wissen, was sie schlagen
 (Sung text)
by Robert Franz (1815 - 1892), "Möcht wissen, was sie schlagen", op. 18 (Sechs Gesänge) no. 5, published 1853 [ voice and piano ], Leipzig, Whistling
Language: German (Deutsch) 
Möcht wissen, was sie schlagen
So schön bei der Nacht,
's ist in der Welt ja doch niemand,
Der mit ihnen wacht.

Und die Wolken, die reisen,
Und das Land ist so blaß,
Und die Nacht wandelt leise
Durch den Wald übers Gras.

Nacht, Wolken, wohin sie gehen,
Ich weiß es recht gut,
Liegt ein Grund hinter den Höhen,
Wo meine Liebste jetzt ruht.

Zieht der Einsiedel sein Glöcklein,
Sie höret es nicht,
Es fallen ihre Löcklein
Übers ganze Gesicht.

Und daß sie niemand erschrecket,
Der liebe Gott hat sie hier
Ganz mit Mondschein bedecket,
Da träumt sie von mir.

Text Authorship:

  • by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Die Nachtigallen", appears in Gedichte, in 5. Totenopfer

See other settings of this text.

by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
6. Mit schwarzen Segeln
 (Sung text)
by Robert Franz (1815 - 1892), "Mit schwarzen Segeln", op. 18 (Sechs Gesänge) no. 6, published 1853 [ voice and piano ], Leipzig, Whistling
Language: German (Deutsch) 
Mit schwarzen Segeln segelt mein Schiff
wohl über das wilde Meer;
du weißt, wie sehr ich traurig bin,
und kränkst mich doch so sehr.

Dein Herz ist treulos wie der Wind
und flattert hin und her;
mit schwarzen Segeln segelt mein Schiff
wohl über das wilde Meer.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Seraphine, no. 11

See other settings of this text.

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
Gentle Reminder

This website began in 1995 as a personal project by Emily Ezust, who has been working on it full-time without a salary since 2008. Our research has never had any government or institutional funding, so if you found the information here useful, please consider making a donation. Your help is greatly appreciated!
–Emily Ezust, Founder

Donate

We use cookies for internal analytics and to earn much-needed advertising revenue. (Did you know you can help support us by turning off ad-blockers?) To learn more, see our Privacy Policy. To learn how to opt out of cookies, please visit this site.

I acknowledge the use of cookies

Contact
Copyright
Privacy

Copyright © 2026 The LiederNet Archive

Site redesign by Shawn Thuris