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German (Deutsch) translations of Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte, opus 41

by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900)

1. Das Sträusslein  [sung text not yet checked]
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900), "Das Sträusslein", op. 41 (Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte) no. 1, published 1883 [ high voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann
Language: German (Deutsch) 
Ich wollt ein Sträußlein binden,
Da kam die dunkle Nacht,
Kein Blümlein war zu finden,
Sonst hätt' ich dir's gebracht.

Da flossen von den Wangen
Mir Thränen in den Klee,
Ein Blümlein aufgegangen
Ich nun im Garten seh.

Das [wollte]1 ich dir brechen
Wohl in dem dunklen Klee,
Doch fing es an zu sprechen:
„Ach, tue mir nicht weh!

„Sei freundlich [in dem]2 Herzen,
Betracht' dein eigen Leid,
Und lasse mich in Schmerzen
Nicht sterben vor der Zeit!“

Und hätt's nicht so gesprochen,
Im Garten ganz allein,
So hätt' ich dir's gebrochen,
Nun aber darf's nicht sein.

Mein Schatz ist ausgeblieben,
Ich bin so ganz allein.
Im Lieben wohnt Betrüben,
Und kann nicht anders sein.

Text Authorship:

  • by Clemens Maria Wenzeslaus von Brentano (1778 - 1842), no title, written 1801/3, appears in Ponce de Leon, first published 1803

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Confirmed with Clemens Brentano's Gesammelte Schriften, herausgegeben von Christian Brentano. Siebenter Band. Comödien, Frankfurt am Main, J. D. Sauerländer's Verlag, 1852, page 83. Appears in Ponce de Leon.

1 Strauss: "wollte"
2 Reichardt, Thuille: "im"

by Clemens Maria Wenzeslaus von Brentano (1778 - 1842)
2. Scheidelied  [sung text not yet checked]
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900), "Scheidelied", op. 41 (Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte) no. 2, published 1883 [ high voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann
Language: German (Deutsch) 
Wohl über die Heide geht ein Weg,
Wo sich die Liebchen scheiden,
Ein Hüttchen steht am Scheideweg,
Gebaut von Trauerweiden.

Und an der Hütt' ein Bächlein rinnt,
Lieb Äuglein heißt die Quelle,
Da steht ein Blümchen treu und sinnt
Und kann nicht von der Stelle.

Und wer das Blümchen liebend bricht,
Dem muß das Herz auch brechen,
Das Blümchen spricht: "Vergiss mein nicht!"
Ich muss es nach ihm sprechen.

"Vergiss mein nicht," du treues Herz,
Bleib' treu mir in der Ferne,
Ohn' dich ist alle Freude Schmerz,
Ohn' dich sind dunkel die Sterne.

Der Himmel ist so trüb und still,
Die Sonne kann nicht scheinen,
Ach, wenn ich von dir singen will,
So kann ich nicht vor Weinen.

O lieber Gott, sprich ihr ins Herz,
Sprecht ihr von mir, ihr Sterne,
Und blickt mein Liebchen himmelwärts,
So sei sie mir nicht ferne.

Text Authorship:

  • by Clemens Maria Wenzeslaus von Brentano (1778 - 1842), "Scheidelied"

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by Clemens Maria Wenzeslaus von Brentano (1778 - 1842)
3. Heimweh  [sung text not yet checked]
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900), "Heimweh", op. 41 (Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte) no. 3, published 1883 [ high voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann
Language: German (Deutsch) 
Anders wird die Welt mit jedem Schritt,
Den ich weiter von der Liebsten mache;
Mein Herz, das will nicht weiter mit.
Hier scheint die Sonne kalt in's Land,
Hier däucht mir Alles unbekannt,
Sogar die Blumen am Bache!
Hat jede Sache 
So fremd eine Miene, so falsch ein Gesicht.
Das Bächlein murmelt wohl und spricht:
Armer Knabe, komm bei mir vorüber,
Siehst auch hier Vergißmeinnicht!
-- Ja, die sind schön an jedem Ort,
Aber nicht wie dort.
Fort, nur fort!
Die Augen gehn mir über!

Text Authorship:

  • by Eduard Mörike (1804 - 1875), "Heimweh"

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by Eduard Mörike (1804 - 1875)
4. Frühzeitiger Frühling  [sung text not yet checked]
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900), "Frühzeitiger Frühling", op. 41 (Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte) no. 4, published 1883 [ high voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann
Language: German (Deutsch) 
Tage der Wonne
Kommt ihr so bald?
Schenkt mir die Sonne,
Hügel und Wald?
 
Reichlicher fließen
Bächlein zumal.
Sind es die Wiesen
Ist es das Thal?
 
[Blauliche]1 Frische!
Himmel und Höh!
Goldene Fische
Wimmeln im See.
 
Buntes Gefieder
Rauschet im Hain;
Himmlische Lieder
Schallen darein.
 
Unter des Grünen
Blühender Kraft,
Naschen die Bienen
Summend am Saft.
 
Leise Bewegung
Bebt in der Luft,
Reizende Regung,
Schläfernder Duft.
 
Mächtiger rühret
Bald sich ein Hauch,
Doch er verlieret
Gleich sich im Strauch.
 
Aber zum Busen
Kehrt er zurück.
Helfet, ihr Musen,
Tragen das Glück!
 
Saget seit gestern
Wie mir geschah?
Liebliche Schwestern,
Liebchen ist da!

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Frühzeitiger Frühling", written 1801, first published 1803

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J. G. Cottaschen Buchhandlung, 1827, pages 90-91, and with Taschenbuch auf das Jahr 1804, Herausgegeben von Wieland und Goethe, Tübingen, in der Cotta'schen Buchhandlung, pages 107-109.

1 Hauptmann: "Bläuliche"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
5. Wehmuth  [sung text not yet checked]
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900), "Wehmuth", op. 41 (Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte) no. 5, published 1883 [ high voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann
Language: German (Deutsch) 
Erwin
 Ihr verblühet, süße Rosen,
 Meine Liebe trug euch nicht;
 Blühet, ach! dem Hoffnungslosen,
 Dem der Gram die Seele bricht!

 [Jener Tage denk' ich  trauernd,
 Als ich, Engel, an dir hing,
 Auf das erste Knöspchen lauernd
 Früh zu meinem Garten ging;]1

 Alle Blüten, alle Früchte
 Noch zu deinen Füßen trug
 Und vor deinem Angesichte
 [Hoffnung in dem]2 Herzen schlug.

 Ihr verblühet, süße Rosen,
 Meine Liebe trug euch nicht;
 Blühtet, ach! dem Hoffnungslosen,
 Dem der Gram die Seele bricht.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Wehmut", appears in Erwin und Elmire

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Confirmed with Goethe's Werke nach den vorzüglichsten Quellen revidirte Ausgabe, Dritter Theil, Gedichte, herausgegeben und mit Anmerkungen begleitet von Dr. Fr. Strehlke, Berlin, Gustav Hempel, 1868, pages 74-75. Note: we have corrected the typo in stanza 1, line 3, word 1 : in many early editions, this was "blühtet", but most editions of his works published after 1852 (possibly earlier) indicate this correction, cf. Goethe's Liebe und Liebesgedichte, Berlin, Allgemeine Deutsche Verlags-Anstalt, 1852, page 147.

Note: in Perfall's score, there are two typos: stanza 2, line 4, word 5 is "hin" instead of "ging"; and stanza 3, line 4, word 5 is "trug" instead of "schlug".

1 Hensel:
 Der auf erste Knöspchen lauernd
 früh zu seinem Garten ging,
 ach der Tage denk ich trauernd,
 als ich Engel an dir hing.
2 Hensel: "Hoffnung mir im"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
6. Abendständchen  [sung text not yet checked]
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900), "Abendständchen", op. 41 (Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte) no. 6, published 1883 [ high voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann
Language: German (Deutsch) 
[Hör]1 es klagt die Flöte wieder
Und die kühlen [Brunnen]2 rauschen,
Golden wehn die Töne nieder,
Stille, [stille]3, laß uns lauschen!

Holdes Bitten, mild Verlangen,
[Wie es süß zum Herzen spricht]4!
Durch die Nacht die mich umfangen,
Blickt zu mir der Töne Licht.

Text Authorship:

  • by Clemens Maria Wenzeslaus von Brentano (1778 - 1842), no title, written 1802, appears in Lustige Musikanten, first published 1803

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1 Brandts-Buys: "Horch"
2 Louis Ferdinand: "Bronnen"
3 omitted by Brandts-Buys.
4 Brandts-Buys: "Wie so süß zum Herzen es spricht!"

by Clemens Maria Wenzeslaus von Brentano (1778 - 1842)
7. Schifferlied  [sung text not yet checked]
by (Leopold) Heinrich (Picot de Peccaduc), Freiherr von Herzogenberg (1843 - 1900), "Schifferlied", op. 41 (Sieben Lieder für 1 hohe Singstimme mit Pianoforte) no. 7, published 1883 [ high voice and piano ], Leipzig, Rieter-Biedermann
Language: German (Deutsch) 
Schon hat die Nacht den [Silberschrein]1
Des Himmels [aufgetan]2;
Nun spült der See den [Widerschein]3
Zu dir, zu dir hinan!

Und in dem Glanze schaukelt sich
Ein leichter dunkler Kahn;
Der aber trägt und schaukelt mich
Zu dir, zu dir hinan!

Ich höre schon den Brunnen gehn
Dem Pförtlein nebenan,
Und dieses hat ein gütig Wehn
Von Osten aufgetan.

Das Sternlein schießt, vom Baume fällt
Das Blust in meinen Kahn;
Nach Liebe dürstet alle Welt,
Nun, Schifflein, leg' dich an!

Text Authorship:

  • by Gottfried Keller (1819 - 1890), "Schifferliedchen", appears in Gesammelte Gedichte, in Buch der Natur, in Drei Ständchen, no. 3

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Confirmed with Gesammelte Gedichte von Gottfried Keller , Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz (Bessersche Buchhandlung), 1884, page 13.

1 Sinding: "Silberschein"
2 Herzogenberg: "aufgemacht"; further changes may exist not noted above.
3 Schoeck, Sinding: "Wiederschein"

by Gottfried Keller (1819 - 1890)
Gentle Reminder

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