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German (Deutsch) translations of Sechs Lieder im Volkston, für mittlere Stimme , opus 6

by Alexis Holländer (1840 - 1924)

1. Wie kommt's, dass du so traurig bist  [sung text not yet checked]
by Alexis Holländer (1840 - 1924), "Wie kommt's, dass du so traurig bist", op. 6 (Sechs Lieder im Volkston, für mittlere Stimme ) no. 1, published 1864 [ medium voice and piano ], Leipzig, Breitkopf und Härtel
Language: German (Deutsch) 
Wie kommt's, daß du so traurig bist,
Da alles froh erscheint?
Man sieht dir's an den Augen an,
Gewiß du hast geweint.

"Und hab' ich einsam auch geweint,
So ist's mein [eigner]1 Schmerz,
Und Thränen fließen gar so süß,
Erleichtern mir das Herz."

Die frohen Freunde laden dich,
O komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast,
[Vertraue]2 den Verlust.

"Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,
Was mich den Armen quält.
Ach nein, verloren hab' ich's nicht,
So sehr es mir auch fehlt."

So raffe dich denn eilig auf,
Du bist ein junges Blut.
In deinen Jahren hat man Kraft
Und zum Erwerben Muth.

"Ach nein, erwerben kann ich's nicht,
Es steht mir gar zu fern.
Es weilt so hoch, es blinkt so schön,
Wie droben jener Stern."

Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pracht,
Und mit Entzücken blickt man auf
In jeder heitern Nacht.

"Und mit Entzücken blick' ich auf,
So manchen lieben Tag;
Verweinen laßt die Nächte mich,
So lang' ich weinen mag."

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Trost in Thränen", written 1801-02, first published 1804

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, pages 96-97, and with Taschenbuch auf das Jahr 1804, Herausgegeben von Wieland und Goethe, Tübingen, in der Cotta'schen Buchhandlung, pages 115-116.

1 Schubert (in the autograph): "eigen"
2 Schubert (Friedlaender edition): "vertraure"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
2. Agnes   [sung text not yet checked]
by Alexis Holländer (1840 - 1924), "Agnes ", op. 6 (Sechs Lieder im Volkston, für mittlere Stimme ) no. 2, published 1864 [ medium voice and piano ], Leipzig, Breitkopf und Härtel
Language: German (Deutsch) 
Rosenzeit! wie [schnell]1 vorbei,
    Schnell vorbei 
Bist du doch gegangen!
Wär' mein Lieb' nur blieben treu,
    Blieben treu,
Sollte mir nicht bangen.

Um die Ernte wohlgemut,
    Wohlgemut
Schnitterrinnen singen.
Aber, ach! mir [kranken]2 Blut,
    Mir [kranken]2 Blut
Will nichts mehr gelingen.

Schleiche so durch's Wiesental,
    So durch's Tal,
Als im Traum verloren,
Nach dem Berg, da tausendmal,
    Tausendmal,
Er mir Treu' geschworen.

Oben auf des Hügels Rand, 
    Abgewandt,
Wein' ich bei der Linde;
An dem Hut mein Rosenband, 
    Von seiner Hand,
Spielet in dem Winde.

Text Authorship:

  • by Eduard Mörike (1804 - 1875), "Agnes", written 1831, first published 1838

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Confirmed with Eduard Mörike, Gedichte, Dramatisches, Erzählendes, Zweite, erweiterte Auflage, Stuttgart: J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachf., 1961, page 62.

Note: written for the novel Maler Nolten, in which it had the title "Refrain-Liedchen"
1 Wöbbe: "bald"; further changes may exist not shown above.
2 1877 version, also used by Kahn, E. Kauffmann, and Wetzel: "krankem"

by Eduard Mörike (1804 - 1875)
3. Die Bekehrte   [sung text not yet checked]
by Alexis Holländer (1840 - 1924), "Die Bekehrte ", op. 6 (Sechs Lieder im Volkston, für mittlere Stimme ) no. 3, published 1864 [ medium voice and piano ], Leipzig, Breitkopf und Härtel
Language: German (Deutsch) 
Bei dem Glanz der Abendröthe
Ging ich still den Wald entlang,
Damon saß und blies die Flöte,
Daß es von den Felsen klang,
So la la! . . .

Und er zog mich [zu]1 sich nieder,
Küßte mich so [hold, so]2 süß.
Und ich sagte: blase wieder!
Und der gute Junge blies,
So la la! . . .

Meine [Ruh]3 ist nun verloren,
Meine Freude floh davon,
Und ich [hör']4 vor meinen Ohren
Immer nur den alten Ton,
So la la, le ralla! . . .

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Die Bekehrte", written 1796, first published 1797

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Confirmed with Johann Wolfgang von Goethe, Sämmtliche Werke, Volume 1, Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta'scher Verlag, 1854, p. 5.

1 Medtner: "an"
2 Medtner, Stange: "hold und"
3 Medtner: "Ruhe"
4 Medtner: "höre"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
4. Schäfers Klagelied  [sung text not yet checked]
by Alexis Holländer (1840 - 1924), "Schäfers Klagelied", op. 6 (Sechs Lieder im Volkston, für mittlere Stimme ) no. 4, published 1864 [ medium voice and piano ], Leipzig, Breitkopf und Härtel
Language: German (Deutsch) 
Da droben auf jenem Berge,
Da steh' ich tausendmal,
An meinem Stabe [gebogen]1
Und [schaue]2 hinab in das Thal.

Dann folg' ich der weidenden Herde,
Mein Hündchen bewahret mir sie.
Ich bin herunter gekommen
Und weiß doch selber nicht wie.

Da [stehet]3 von schönen Blumen
[Die]4 ganze Wiese so voll.
Ich breche sie, ohne zu wissen,
Wem ich sie geben soll.

Und Regen, Sturm und Gewitter
[Verpass']5 ich unter dem Baum.
Die Thüre dort bleibet verschlossen;
[Doch]6 alles ist leider ein Traum.

Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist [weggezogen]7,
[Und weit]8 in das Land hinaus.

Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, [vorüber]9!
Dem Schäfer ist gar so weh.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Schäfers Klagelied", written 1801, first published 1804

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, pages 94-95, and with Taschenbuch auf das Jahr 1804, Herausgegeben von Wieland und Goethe, Tübingen, in der Cotta'schen Buchhandlung, pages 113-114.

1 Schubert: "hingebogen"; Zelter: "bogen"
2 Schubert (only second version): "sehe"
3 Schubert (only second version): "steht"
4 Schubert: "Da steht die"
5 Zelter: "Vergeß'"
6 Schubert (only second version): "Und"
7 Schubert: "fortgezogen"; Zelter: "weg gezogen"
8 Schubert (only second version): "Gar weit"; Naumann: "Weit"
9 Schubert: "nur vorüber"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
5. Das zerbrochene Ringlein  [sung text not yet checked]
by Alexis Holländer (1840 - 1924), "Das zerbrochene Ringlein", op. 6 (Sechs Lieder im Volkston, für mittlere Stimme ) no. 5, published 1864 [ medium voice and piano ], Leipzig, Breitkopf und Härtel
Language: German (Deutsch) 
[In einem kühlen Grunde]1
da geht ein Mühlenrad,
mein Liebchen ist verschwunden,
[die]2 dort gewohnet hat.

Sie hat mir Treue versprochen,
gab mir einen Ring dabei,
sie hat die Treue gebrochen,
das Ringlein sprang entzwei.

Ich möcht' als Spielmann reisen
[weit]3 in die Welt hinaus,
und singen meine Weisen
und [gehn]4 von Haus zu Haus.

Ich möcht' als Reiter fliegen
wohl in die blut'ge Schlacht,
[um stille]5 Feuer liegen
[Im Feld bei dunkler]6 Nacht.

[Hör' ich]7 das Mühlrad gehen,
[Ich]8 weiß nicht, was ich will,
Ich möcht' am liebsten sterben,
Dann wär's auf einmal still.

Text Authorship:

  • by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Das zerbrochene Ringlein", appears in Gedichte, in 7. Romanzen
  • sometimes misattributed to Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862)

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Note: Kreutzer's version is sometimes erroneously credited to Uhland. The original poem is also sometimes titled "Untreue" and substitutes "Liebste" for "Liebchen" in line 1-3.

1 Kreutzer: "In jenem Tale dort unten" ; and sometimes "In jenem Thal dort unten"
2 Kreutzer: "das"
3 Kreutzer: "wohl"
4 Kreutzer: "zieh'n"
5 Kreutzer: "an stillem"
6 Kreutzer: "einsam bei kühler"
7 Kreutzer: "Ich hör"
8 Kreutzer: "und"

by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857) and sometimes misattributed to Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862)
6. Gefunden  [sung text not yet checked]
by Alexis Holländer (1840 - 1924), "Gefunden", op. 6 (Sechs Lieder im Volkston, für mittlere Stimme ) no. 6, published 1864 [ medium voice and piano ], Leipzig, Breitkopf und Härtel
Language: German (Deutsch) 
Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt' es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen seyn?

Ich grub's mit allen
Den Würzlein aus,
Zum Garten trug ich's
Am hübschen Haus.

Und pflanzt' es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Gefunden", written 1813

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Confirmed with Goethe's sämmtliche Werke, Vollständige Ausgabe in sechs Bänden, Erster Band Stuttgart: Verlag der J.G. Cotta'schen Buchhandlung, [c.1850], page 6.


by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
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