Der Jüngling auf dem Hügel
Language: German (Deutsch)
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Ein Jüngling auf dem Hügel
Mit seinem Kummer saß,
Wohl ward der Augen Spiegel
Ihm trüb' und tränennaß.
Sah frohe Lämmer spielen
Am grünen Felsenhang,
Sah frohe Bächlein quillen
Das bunte Tal entlang;
Die Schmetterlinge sogen
Am roten Blütenmund,
Wie Morgenträume flogen
Die Wolken in dem Rund;
Und alles war so munter,
Und alles schwamm in Glück,
Nur in sein Herz hinunter
Sah nicht der Freude Blick.
Ach, dumpfes Grabgeläute
Im Dorfe nun erklang,
Schon tönte aus der Weite
Ein klagender Gesang;
Sah nun die Lichter scheinen,
Den schwarzen Leichenzug,
Fing bitter an zu weinen,
Weil man sein Röschen trug.
Jetzt ließ den Sarg man nieder,
Der Totengräber kam,
Und gab der Erde wieder,
Was Gott aus selber nahm.
Da schwieg des Jünglings Klage,
Und betend ward sein Blick,
Sah schon am schönern Tage
Des Wiedersehens Glück.
Und wie die Sterne kamen,
Der Mond heraufgeschifft,
Da las er in den Sternen
Der Hoffnung hohe Schrift.
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• F. Schubert
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Note: Schubert received Hüttenbrenner's poem in handwritten form. It has not been published independently from Schubert's song.
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Research team for this page: Emily Ezust
[Administrator] , Peter Rastl
[Guest Editor] This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 36
Word count: 160
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
Een jongen op de heuvel
Vol zorg te peinzen zat,
Gauw werd zijn ogenspiegel
Door tranen dof en nat.
Hij zag blije lamm'ren spelen
In 't groene hellinggras,
Zag blije stroompjes wellen
In 't bonte dal kriskras.
De vlinders nectar zogen
Aan rode bloemenmond,
Als ochtenddromen vlogen
De wolken in het rond.
En alles was zo monter,
En alles glom van schik,
Slechts in zijn hart, diep onder,
Daar kwam geen vreugdeblik.
Ach, doffe doodsklokslagen
In 't dorp nu klonken bang,
Van ver kwam aangedragen
Een klagend rouwgezang.
Nu zag hij toortsenrijen,
De zwarte lijkenstoet,
Ving bitter aan te schreien:
Men droeg zijn Roosje zoet.
Nu liet de kist men neder,
De gravendelver kwam
En gaf de aarde weder
Wat God haar ooit ontnam.
Toen hield hij op met klagen,
En biddend werd zijn blik,
Hij zag de dag al dagen
Van 't weerzien vol geluk.
En toen de sterren kwamen
- de maan hing hoog en scheef -,
Toen las hij in de sterren
Wat hoop daar heerlijk schreef.