by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Mit Mädeln sich vertragen
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Language: German (Deutsch)
Mit Mädeln sich vertragen, Mit Männern 'rumgeschlagen, Und mehr Credit als Geld; So kommt man durch die Welt. Mit vielem läßt sich schmausen; Mit wenig läßt sich hausen; Daß wenig vieles sey, Schafft nur die Lust herbei. Will sie sich nicht bequemen, So müßt ihr's eben nehmen. Will einer nicht vom Ort, So jagt ihn g'rade fort. Laßt alle nur mißgönnen, Was sie nicht nehmen können, Und seid von Herzen froh; Das ist das A und O. So fahret fort zu dichten, Euch nach der Welt zu richten. Bedenkt in Wohl und Weh Dieß goldne A B C.
F. Schubert sets stanzas 1-2
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View text with all available footnotesConfirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe lezter Hand, Zehnter Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cotta'schen Buchhandlung, 1827, pages 217-218; and with Goethe's Werke, Erster Band. Gedichte. Erster Theil, mit Einleitung und Anmerkungen von G. von Loeper, Zweite Ausgabe. Verlag von Gustav Hempel, Berlin, 1882, page 83 (Gesellige Lieder).
See also the text from the first version of Claudine von Villa Bella, which shares the first four lines.
Text Authorship:
- by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), no title, written 1787, appears in Claudine von Villa Bella [author's text checked 2 times against a primary source]
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