by Karl Friedrich Henckell (1864 - 1929)
Ich schwebe wie auf Engelsschwingen
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Language: German (Deutsch)
Ich schwebe wie auf Engelsschwingen, Die Erde kaum berührt mein Fuß, In meinen Ohren hör' ich's klingen Wie der Geliebten Scheidegruß. Das tönt so lieblich, mild und leise, Das spricht so zage, zart und rein, Leicht lullt die nachgeklung'ne Weise In wonneschweren Traum mich ein. Mein Himmel lebt in meinem Busen, Der droben ist mir Hekuba, Im Herzen wohnen meine Musen Und nimmer in Olympia. Mein schimmernd Aug' -- indeß mich füllen Die süßesten der Melodien, -- Sieht ohne Falten, ohne Hüllen Mein lächelnd Lieb' vorüberziehn.
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- by Karl Friedrich Henckell (1864 - 1929), "Ich schwebe wie..." [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Walter Riemer
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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