Wo ich am allerliebsten
Language: German (Deutsch) 
Wo ich am allerliebsten 
Begraben möchte sein,   
Das wär' in deinen kühlen 
Braun-dunkeln Augen drein. 

Da müßt's so tief und ruhig, 
So kühl sich ruhen drin; 
So oft ich in sie sehe, 
Zieht's mich voll Sehnsucht hin. 

Jahraus, jahrein dann würd' es 
Auf meinem Grabe blühn, 
Und Sonnenblick auf immer 
Voll Duft darüberziehn. 

Gedenk' ich so recht tief mich 
Und inniglich hinein, 
So möcht' ich, ach!  zur Stunde 
Jetzt gleich im Grabe sein. 

About the headline (FAQ)

Confirmed with Blätter für literarische Unterhaltung, Jahrgang 1839, zweiter Band, ed. by Heinrich Brockhaus, Leipzig: F. A. Brockhaus, 1839, page 1235. Appears in issue no. 304, dated 31 October 1839; and confirmed with Philipp Engelhard Nathusius, Fünfzig Gedichte, Braunschweig: Friedrich Vieweg und Sohn, 1839, page 23. Appears in Heimliche Gedichte.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2020-08-05
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