by Thomas Moore (1779 - 1852)
Translation by Friedrich Ludwig Breuer (1786 - 1833)

Im Blumenhaine am Bendemir kosen
Language: German (Deutsch)  after the English 
Im Blumenhaine am [Bendemir]1 kosen 
Viel Nachtigallen den Tag entlang; 
Da saß ich ein träumendes Kind unter Rosen, 
Und lauschte dem süß mich umschwirrenden Sang. 
Den Hain und die Töne vergess' ich nimmer, 
Und denke, wenn [still der Lenz mich umblüht]2, 
Ob Bülbül am ruhigen [Bendemir]1 immer 
Noch singet, und immer die Rose noch glüht? 

Ach nein!  die Rosen am Ufer [verblichen]3, 
Doch pflückt' ich der Knospen im frischen Schein, 
Und sauge, wenn längst schon der Sommer entwichen, 
Noch duftenden Thau aus den Knospen ein: 
So [birgt]4 der Erinnerung bleichender Schimmer 
Noch Tropfen der Freude, die [längst verblüht]5,  
So steht vor der Seele mir glänzend noch immer 
Der Hain, der am ruhigen [Bendemir]1 blüht. 

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Confirmed with Britische Dichter-Proben, no. I: nach Thomas Moore und Lord Byron, Leipzig: F. A. Brockhaus, 1819, pages 75 - 77. Appears in Harems-Lieder aus Lalla Rookh von Thomas Moore, no. 1.

1 D'Alquen: "Bundemir"
2 D'Alquen: "hier der Lenz mich umglüht"
3 D'Alquen: "verblühen"
4 D'Alquen: "bringt"
5 D'Alquen: "längst schon verglüht"

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