by Robert Reinick (1805 - 1852)

Der Himmel da oben, der freut mich sehr
Language: German (Deutsch) 
  Der Himmel [da]1 oben, der freut mich sehr,
Möcht [gern]2 einmal hinauf;
Doch schloß kein Engel mir bisher
Dazu die Pforten auf.
So sucht' ich denn auf Erden hier
Mit offner Thür' einen andern dafür:
Das ist im [Thal]3 das Försterhaus,
Da geh ich täglich ein und aus,
  Du Himmel im Thal,
[Sei gegrüßt, sei gegrüßt]4 viel tausendmal!

  Der Himmel da oben, der ist [gar]5 schön,
Doch glänzt er fast zu hell,
Und wenn die Sonne muß untergehn,
Kommt schwarz die Nacht zur Stell'.
Zu dunkel ist mir die schwarze Nacht,
Die grüne Nacht, das ist eine Pracht!
Die Waldesnacht, das ist meine Freud',
Da bin ich genesen von allem Leid!
[ In grüner Nacht]6
  Du Himmel im Thal,
[Sei gegrüßt, sei gegrüßt]4 viel tausendmal!

  Am Himmel da oben [flimmern]7 zwar
Viel Sterne licht und schön;
Mein Himmel da unten hat [nur]8 ein Paar
Tief dunkel anzusehn;
Doch wenn sie blinken in [grüner]9 Nacht,
Der Sonne Pracht nicht heller lacht;
Und blinken sie einem in's Herz hinein,
Da kann man [aus Erden]10 schon selig sein,
[ Ihr dunkeln Stern'
  In grüner Nacht,]6
  Du Himmel im Thal,
Seid gegrüßt, seid gegrüßt viel tausendmal!

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1 Witt: "dort"; further changes may exist not shown above.
2 Staudigl: "wohl"
3 Staudigl: "Thale"
4 Staudigl: "Sei mir gegrüßt"
5 Staudigl: "zwar"
6 omitted by Staudigl
7 Staudigl: "da flimmern"
8 Staudigl: "auch"
9 Staudigl: "grauer"
10 Staudigl: "fürwahr"

Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):


Research team for this text: Harry Joelson , Johann Winkler

This text was added to the website: 2008-01-20
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