by Heinrich Dippel (1825 - 1870)

Es liegt eine Krone im grünen Rhein
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG
Es liegt eine Krone im grünen Rhein,
Gezaubert von Gold und von Edelstein,
Und wer sie [erhebet vom]1 tiefem Grund,
Den krönt man [zu]2 Aachen in selbiger Stund:
Vom Belt bis zur Donau die Lande sind sein,
Dem Kaiser der Zukunft, dem Fürsten am Rhein.
 
Es liegt eine Leier im grünen Rhein,
Gezaubert von Gold und Elfenbein;
Und wer sie [erhebet vom]1 tiefen Grund,
Dem strömen die Lieder [vom goldenen]3 Mund.
Der Kranz der Unsterblichkeit wartet sein,
Des Sängers der Zukunft, des Sängers am Rhein.
 
Ich weiß wo ein Häuschen am grünen Rhein,
Umranket von Reblaub die Fensterlein;
Drin waltet ein Herz so engelgleich,
[So arm am Gold und an Unschuld]4 so reich:
Gehörte dies Herz an dem Rheine mir,
Ich gäbe die Krone, die Leier dafür.

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Confirmed with Dichterstimmen der Gegenwart. Eine Sammlung vom Felde der deutschen Lyrik seit 1850, herausgegeben von Karl Weller, Leipzig: Heinrich Hübner, 1856, page 64

1 Hill: "erhebt aus"
2 Hill: "in"
3 Hill: "begeisternd vom"
4 Hill: "An Gold so arm, doch an Tugend"

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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Research team for this text: Sharon Krebs [Guest Editor] , Harry Joelson

This text was added to the website: 2008-02-27
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