by Charles Eduard Duboc (1822 - 1910), as Robert Waldmüller

Die Gestirne
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG
Wie sie so himmlisch ruhig oben kreisen,
Kein Laut, der je zu uns herüber drang; 
Sie wandeln ihren stillen, ewig leisen,
Geheimnisvollen, wunderbaren Gang. 

Die Winde sausen aus der fernsten Ferne,  
Des Weltalls Boten, fliehn sie hin und her;
Doch bringen sie aus dem Bereich der Sterne
Nicht einen Ton, der uns vernehmbar wär'.  

Vergebens ist des Ohrs gespanntes Lauschen, 
Der Geist nur überwindet Raum und Zeit 
Und ihm ertönt im stummen Sphärenrauschen 
Der Donnerruf des Alls:  Unendlichkeit!

Confirmed with Der Natursinn in der deutschen Dichtung, neue Folge (von Lenau bis auf unsere Tage), Wien und Leipzig: Wilhelm Braumüller, 1908. page 44.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "The stars", copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission


Research team for this text: Sharon Krebs [Guest Editor] , Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2018-01-08
Line count: 12
Word count: 78