Gedichte von Goethe

by (Olav) Fartein Valen (1887 - 1952)

Word count: 106

1. Sakontola [sung text not yet checked]

Willst du die Blüten des frühen, die Früchte des späten Jahres,
willst du was reizt und entzückt, willst du was sättigt und nährt,
willst du den Himmel, die Erde mit einem Namen begreifen,
nenn ich Shakuntala dich, und so ist alles gesagt.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Weiß wie Lilien [sung text not yet checked]

Weiß wie Lilien, reine Kerzen,
Sternen gleich, bescheidner Beugung,
Leuchtet aus dem Mittelherzen
Rot gesäumt die Glut der Neigung. 

So frühzeitige Narzissen
Blühen reihenweis im Garten.
Mögen wohl die Guten wissen,
Wen sie so spaliert erwarten.

Authorship

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  • ENG English (Emily Ezust) , "White as lilies, pure candles", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Johann Wolfgang von Goethe, Poetische Werke, Band 2, Berlin, 1960, pages 104-105.


Researcher for this text: Jeroen Scholten

3. Suleika [sung text not yet checked]

Der Spiegel sagt mir: ich bin schön!
Ihr sagt: zu altern sei auch mein Geschick.
Vor Gott muß alles ewig stehn,
In mir liebt ihn für diesen Augenblick.

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  • ENG English (Emily Ezust) , "The mirror tells me that I am fair", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Souleika", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Suleika", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]