Lastenlauluja I

by Erkki Gustaf Melartin (1875 - 1937)

Word count: 419

1. Ratsulaulu [sung text not yet checked]

Hopoti, hopoti, hopotihoi! Varsa hypäten hirnuu 
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

2. Das Maienglöckchen [sung text not yet checked]

Maienlilie, kannst Du sagen,
Warum Du mußt Glöcklein tragen? 
"König Mai wird kommen heute,
Und ich muß es mit Geläute
Alle Blumen eilig künden
In den Wädern, in den Gründen,
Daß sie mögen blühend stehen,
Wenn er wird vorübergehen!"

Authorship

See other settings of this text.

Confirmed with Gedichte von Adolf Schults, dritte vermehrte Auflage, Iserlohn: Julius Bädeker, 1857, page 29.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

3. Der kleine Gernegross [sung text not yet checked]

War einst ein kleiner Gernegroß
Fünf Jahr' alt und ein halbes blos. 
"Ei"  --  spricht er  --  "ich bin nicht mehr klein;
Ich kann gar wohl ein Herr schon sein!" 

Er nimmt des Vaters Stock und Hut
Und läuft hinaus mit stolzem Muth
Und merkt es nicht, der kleine Tropf,
Daß halb im Hute steckt der Kopf. 

Und alle Leute bleiben stehn
Und lachend auf das Herrchen sehn: 
"Ei, Hut, was hast du denn im Sinn,
Wo willst du mit dem Jungen hin?" 

Authorship

See other settings of this text.

Confirmed with Buch der Erzählungen: für Mütter, Kindergärtnerinnen und Lehrer, Weimar: Hermann Böhlau, 1875. page 183.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

4. Der Winter [sung text not yet checked]

Der Winter ist ein rechter Mann,
Kernfest und auf die Dauer;
Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
Und scheut nicht süß noch sauer.

Aus Blumen und aus Vogelsang
Weiß er sich nichts zu machen,
[Haßt warmen Trank und warmen Klang
Und alle warmen Sachen.]1

Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
Und Teich und Seen krachen,
Das klingt ihm gut, das haßt er nicht,
Dann will er tot sich lachen.

Sein Schloß von Eis liegt [ganz]2 hinaus
Beim Nordpol an dem Strande,
Doch hat er auch ein Sommerhaus
Im lieben Schweizerlande.

Da ist er denn bald dort, bald hier,
Gut Regiment zu führen,
Und wenn er durchzieht, stehen wir
Und seh'n ihn an und frieren.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Malcolm Wren) , "Winter", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Humperdinck: "ein warmes Herz, das ist sein Drang, / sonst hasst er warme Sachen."
2 Humperdinck: "hoch"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Frühlings Ankunft [sung text not yet checked]

    Der Lenz ist angekommen!
Habt ihr es nicht vernommen?
Es sagen's euch die Vögelein,
Es sagen's euch die Blümelein:
Der Lenz ist angekommen!

    Ihr seht es an den Feldern,
Ihr [seht es an]1 den Wäldern;
Der Kukuk ruft, der Finke schlagt,
Es jubelt was sich froh bewegt:
Der Lenz ist angekommen!

    Hier, Blümlein auf der Haide,
Dort, Schäflein auf der Weide.
Ach! seht doch, wie sich Alles freut.
Es hat die Welt sich schön [verneut]1.
Der Lenz ist angekommen.

Authorship

See other settings of this text.

View original text (without footnotes)

Confirmed with Christian August Vulpius, Frau Holda Waldina, die wilde Jägerin, Arnstadt und Rudolstadt: Langbein und Klüger, 1805, pages 237 - 238. Appears in viertes Buch. Because it appears in a novel, it may or may not be by Christian Vulpius (that is, it may have been an unattributed quotation of a poem popular at the time). The poem was also published in 1811 without a title as "ein altes Volkslied" in the article "Frau Venus und ihr Hof im Venusberge" in the journal Curiositäten by Vulpius, and reprinted in 1833 in Die Volkslieder der Deutschen with the variant "erneut" in verse 14.

1 Franz: "hört es in"
2 Franz (and the 1833 version): "erneut"

Research team for this text: Harry Joelson , Melanie Trumbull

6. Das Vogelnest [sung text not yet checked]

In der [Wiegen]1
Seh ich liegen
Dort ein kleines Vögelein;
Und es streckt sich
Und es reckt sich
In dem Nestchen warm und klein.
 
Leise gehet,
Leise wehet
Durch die Zweige hin der Wind;
Auf und nieder,
Hin und wieder
Schaukelt er das Vogelkind.
 
Unter Zweigen,
Die sich neigen,
Schlummert still das Kindlein traut.
Durch die grünen
Laubgardinen
Sonne nach der Wiege schaut.
 
Und zur Seiten
Singt voll Freuden
Mütterlein ein Wiegenlied,
Und ihr Singen
Und ihr Klingen
Durch den stillen Abend zieht.
 
Vöglein reget
Und beweget
Leis im Schlaf die Flügelein,
Träumt von Fliegen
In der Wiegen
Und von Duft und Sonnenschein!

Authorship

See other settings of this text.

View original text (without footnotes)

Confirmed with Kinder-Lieder von G. Ch. Dieffenbach, Mainz: Verlag von C.G. Kunze, 1854, pages 46-47

1 Kern, Wiltberger: "Wiege"

Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

6. Linnunpesä [sung text not yet checked]

Kehtosessa, lehtosessa
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

Based on

Go to the single-text view