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Lieder-Album für 1 mittlere Stimme mit Pianoforte

by Oskar Köhler

1. ein Trost

Language: German (Deutsch) 
Wie hast du einst so inniglich
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Text Authorship:

  • by ? Müller von Bonn

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2. Das erste Lied  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Wer hat das erste Lied erdacht,
  Das in die Lüfte scholl?
Der Frühling fand's in lauer Nacht,
  Das Herz [von]1 Wonne voll;
Er sang es früh im Fliederbaum
  Und schlug den [Tact]2 dazu:
"O Maienzeit, o Liebestraum,
  Was ist so süß wie Du?"

Da kamen Mück' und Käferlein,
  Waldvöglein [sonder]3 Zahl;
[Die]4 übten [sich die Weise]5 ein,
  Wohl an die tausend Mal.
Sie trugen's durch den Himmelsraum
  Und durch die Waldesruh:
"O Maienzeit, o Liebestraum,
  Was ist so süß wie Du?"

Mir sang's am Bach die Nachtigall,
  Da ward mir wonnig weh;
Nun folgt das Lied mir überall
  Durch [Duft]6 und Blütenschnee.
Ich pflück' den Zweig vom Fliederbaum
  Und sing' es immerzu:
"O Maienzeit, o Liebestraum,
  Was ist so süß wie Du?"

Text Authorship:

  • by Victor August Eberhard Blüthgen (1844 - 1920), "Das erste Lied"

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (John H. Campbell) , "Who invented the first song", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Die Gartenlaube. Illustrirtes Familienblatt, Band XXVII, Nr. 23 (1879), page 386.

1 Weidt: "vor"
2 Abt, Busoni: "Takt"
3 Abt: "ohne"
4 Busoni: "Sie"
5 Weidt: "ihre Weisen"
6 Busoni: "Luft"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , John H. Campbell , Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Johann Winkler

3. Ich darf dich nicht lieben  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Ich darf dich nicht lieben und kann dich nicht hassen,
Ich darf dich nicht halten und kann dich nicht lassen:
O sage, wie lös' ich den bitteren Streit?

Und ach! was das innerste Herz mir zerrissen,
Ich kann's nicht ertragen - und möcht es nicht missen,
Das quälend-verlockende, wonnige Leid.

Ich kann dich nicht hassen und darf dich nicht lieben,
So steht es im Buch der Geschicke geschrieben -
O schmerzlicher Kampf, der das Herz mir entzweit!

Ich kann dich nicht lassen und darf dich nicht halten,
So wollen es ewiger Sterne Gewalten -
O sage, wie lös' ich den bitteren Streit?

Vergebens in einsamen Nächten und Tagen,
Erneur' ich sie ewig, die schwerste der Fragen,
Und nähre das quälende, wonnige Leid.

Ich darf dich nicht lieben und kann dich nicht hassen,
Ich darf dich nicht halten und kann dich nicht lassen,
O sage, wie lös' ich den bitteren Streit?

Text Authorship:

  • by Robert Hamerling (1830 - 1889), "Verzweiflung"

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Gwendolen Gore) , "Desperation"

Researcher for this page: Harry Joelson

4. Diebstahl  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Mädel trug des Wegs daher
Einen Korb [voll]1 Blüten,
Knabe schlich sich hinterher,
 -- Mädel kann sich hüten! --
Denn der Knabe, der war keck,
Stahl die schönsten Blüten weg.
  O du böser Knabe!

Knabe läuft und bringt nach Haus
Die gestohlnen Blüten;
Doch mit Lachen war es aus,
-- Knabe kann sich hüten! --
Denn ein Schelm das Mädel war,
Stahl ihm seine Ruhe gar,
  O du böses Mädel!

Drauf, als sie sich wieder sah'n,
Wie sie beid' erglühten!
Schleicht der Knabe sich heran,
-- Mädel kann sich hüten! --
Und eh' sie es [nur]2 geglaubt,
Hat er Kuß auf Kuß geraubt.
  O du böser Knabe!

Mädel mußt' sich fügen drin,
Denn mit Kuß und Blüten
Ging auch Herz und Hand dahin,
-- Konnt' sich nicht mehr hüten! --
Und so stahlen, auf mein Wort,
Beid' am Ende selbst sich fort.
  [Liebe]3 machet Diebe!

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), "Diebstahl", appears in Lieder, in Romanzen und Balladen [formerly Bilder], first published 1844

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Michael P Rosewall) , copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Behrens: "mit"
2 Behrens: "noch"
3 Blodek: "Oh Liebe"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

5. Vorüber

Language: German (Deutsch) 
Dem See glich einst mein Herze
 . . . . . . . . . .

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Text Authorship:

  • by ? Müller von Bonn

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6. O sage nicht, dass du mich liebst

Language: German (Deutsch) 
O sage nicht, dass du mich liebst
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
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Text Authorship:

  • by ? Müller von Bonn

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7. Trübe Ahnung

Language: German (Deutsch) 
Er hat mich noch wie sonst umfangen
 . . . . . . . . . .

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Text Authorship:

  • by (Friedrich) Emil Rittershaus (1834 - 1897)

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8. Im Walde  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Es war im tiefsten Waldrevier,
Im Moos zu Füßen ruht' ich dir;
Kein Lüftchen ging vom blauen Zelt,
So still der Ort, so fern die Welt!

Da sah auf deinem Angesicht
Ich blühn des Himmels reinstes Licht,
Es glänzt' in deinem Auge feucht
Der Liebe heiligstes Geleucht.

Und wie ich sog den Himmelsstrahl,
Zerging in mir der Erde Qual;
Getaucht in deiner Liebe Schein,
Da ward ich jung, da ward ich rein.

Ein Siegel lag auf meinem Mund,
Mir war's, du bist auf heil'gem Grund;
Was nur dem Menschen Höchstes ward,
Hier ist's dir selig offenbart.

Und durch die Brust mir frisch und kühl
Hinrann der Ewigkeit Gefühl,
Darin die Stunde Jahre wiegt,
Im Atemzug ein Leben liegt.

Wie lang wir blieben, weiß ich nicht;
Weiß nur: mein Wesen war voll Licht,
Wir waren unser, ich und du,
Und Gott der Herr sah segnend zu.

Text Authorship:

  • by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Ada : Tagebuchblätter

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

9. Herbstlied

Language: German (Deutsch) 
Sonne nicht sehen kann
 . . . . . . . . . .

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Text Authorship:

  • by ? Müller von Bonn

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10. Der Vater mit dem Kind  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Dem Vater liegt das Kind im Arm,
Es ruht so wohl, es ruht so warm,
Es lächelt süß: "Lieb Vater mein!"
Und mit dem Lächeln schläft es ein.

Der Vater beugt sich, athmet kaum,
Und lauscht auf seines Kindes Traum;
Er denkt an die entschwund'ne Zeit
Mit [wehmuthsvoller]1 [Zärtlichkeit]2.

Und eine Thrän' aus Herzensgrund
Fällt ihm auf seines Kindes Mund;
Schnell küßt er ihm die Thräne ab,
Und wiegt es leise auf und ab.

Um einer ganzen Welt Gewinn
Gäb' er das Herzenskind nicht hin; --
Du Seliger schon in der Welt,
Der so sein Glück in Armen hält!

Text Authorship:

  • by Eduard von Bauernfeld (1802 - 1890), "Der Vater mit dem Kind"

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "El pare amb el fill", copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De vader met het kind", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , "The father with his child", copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Le père avec son enfant", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Gedichte von Bauernfeld. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1852, page 25.

1 Schubert (Neue Gesamtausgabe): "wehmuthvoller"
2 Schubert: "Seligkeit"

Research team for this page: Richard Morris , Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Peter Rastl [Guest Editor]
Total word count: 661
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This website began in 1995 as a personal project by Emily Ezust, who has been working on it full-time without a salary since 2008. Our research has never had any government or institutional funding, so if you found the information here useful, please consider making a donation. Your help is greatly appreciated!
–Emily Ezust, Founder

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