[Acht] Lieder und Gesänge für gemischten Chor, Heft 1

Song Cycle by Friedrich Lanz

Word count: 392

1. Nach der Heimat [sung text not yet checked]

Nach der Heimat süßer Stille
sehnt sich heiß ein müdes Herz;
dort erwartet mich die Fülle
reiner Freuden ohne Schmerz.

In der Heimat wohnt der Friede,
den die Erde nicht gewährt,
den mit seinem höchsten Liede
selbst der Seraph feiernd ehrt.

In der Heimat wohnt die Freude,
die kein sterblich Herz ermisst,
die, getrübt von allem Leide,
ewig wie ihr Geber ist.

In die Heimat aus der Ferne,
in die Heimat möchte' ich zieh'n,
dorthin, wo die gold'nen Sterne
über ihrer Pforte glüh'n.

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Research team for this text: Bertram Kottmann , Melanie Trumbull

2. Es ist so süss zu träumen [sung text not yet checked]

Es ist so süss zu träumen
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3. Der Frühling naht mit Brausen [sung text not yet checked]

Der Frühling naht mit Brausen,
Er rüstet sich zur Tat,
Und unter Sturm und Sausen
Keimt still die grüne Saat;
Drum wach, erwach, du Menschenkind,
Daß dich der Lenz nicht schlafend find'!

Tu ab die Wintersorgen,
Empfange frisch den Gast;
Er fliegt wie junger Morgen,
Er hält nicht lange Rast.
Die Knospe schwillt,
Die Blume blüht,
Die Stunde eilt,
Der Frühling flieht.
Drum wach, erwach, du Menschenkind,
Daß dich der Lenz nicht schlafend find'!

Dir armen Menschenkinde
Ist wund und weh ums Herz,
Auf, spreng getrost die Rinde,
Schau mutig frühlingswärts!
Es schmilzt das Eis, die Quelle rinnt,
Dir taut der Schmerz und löst sich lind.

Und wie die Vöglein leise
Anstimmen ihren Chor,
So schall auch deine Weise
Aus tiefster Brust hervor:
Bist nicht verarmt, bist nicht allein,
Umringt von Sang und Sonnenschein!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Hochzyt-Tanz [sung text not yet checked]

Bin albene werthi Tachter g'sy
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  • by Anonymous / Unidentified Author

5. Die Nacht [sung text not yet checked]

Verzage nicht, wenn tiefer Kummer
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

6. Tausend Blüthen, tausend Lieder [sung text not yet checked]

Tausend Blüthen, tausend Lieder
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

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8. Nun fangen die Weiden zu blühen an [sung text not yet checked]

Nun fangen die Weiden zu blühen an,
  Jauchze, mein Herz! 
Schon zwitschert ein Vögelein dann und wann, 
  Jauchze, mein Herz! 
Und ist's auch der holde Frühling noch nicht 
Mit dem schönen Grün und den Blüthen licht, 
  Wer weiß, über Nacht
  Kommt er mit Macht,
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze nur, jauchze, jauchze mein Herz! 

Weiß rauschen die Bächlein hinab in's Thal,
  Jauchze, mein Herz! 
Viel muthiger lacht schon der Sonne Strahl, 
  Jauchze, mein Herz! 
Und liegt auch noch in den Furchen der Schnee,
Und thäte der Reif dem Frühling noch weh, 
  Wer weiß, über Nacht
  Kommt er mit Macht,
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze, nur jauchze, jauchze mein Herz! 

Fürwahr, schon spürt' ich ein Lüftchen lau, 
  Jauchze, mein Herz! 
Am Borde gar nicket ein Blümchen schlau,
  Jauchze, mein Herz! 
Und schwimmt auch noch auf den Seeen das Eis,
Und wartet der Frühling noch kluger Weis,
  Wer weiß, über Nacht 
  Kommt er mit Macht, 
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze nur, jauchze, jauchze mein Herz!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser. 1842-1874, Basel: Benno Schwabe Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 13-14.


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]