Amaranth's Lieder. Sieben Gesänge für Mezzo-Sopran mit Begleitung des Pianoforte

Song Cycle by Albert Karl Tottmann (1837 - 1917)

Word count: 340

1. Es muss was Wunderbares sein [sung text not yet checked]

Es muß [was]1 Wunderbares sein
Ums Lieben zweier Seelen,
Sich schließen ganz einander ein,
Sich nie ein Wort verhehlen,
Und Freud und Leid und Glück und Not
So mit einander tragen;
Vom ersten Kuß bis [in]2 den Tod
Sich nur von Liebe sagen.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "It must be a wonderful thing", copyright ©
  • ENG English [singable] (Charles Fonteyn Manney) , "A wondrous rapture must it be", first published 1911
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Ce doit être une chose merveilleuse", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • RUS Russian (Русский) (Anonymous/Unidentified Artist)

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1 Liszt: "ein"
2 Backer-Grøndahl: "an"

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2. Ich will dich auf den Händen tragen [sung text not yet checked]

Ich will Dich auf den Händen tragen
und dir ein treuer Engel sein,
will legen meine junge Seele
ganz in Dein liebes Herz hinein.

Ich will für mich ja nichts erflehen,
für Dich nur Alles ganz allein;
ach wenn so ganz ich in dir lebe
schließt ja auch mich der Seegen ein! 

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Researcher for this text: Harry Joelson

3. Du armer Wald [sung text not yet checked]

Du armer Wald! Wer [hat]1 geglaubt,
Daß wir noch so zusammen kommen?
Der Herbst bat uns zumal entlaubt,
Und alle Freud' uns abgenommen.

Doch du darfst nicht so traurig sein,
Darfst wieder auf den Frühling warten!
Der meine blüht vielleicht allein,
O Gott! in deinem Himmelsgarten.

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1 Schön: "hätt' es je"; further changes may exist not shown above.

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4. Ich will gewiss nicht besser scheinen [sung text not yet checked]

Ich will gewiß nicht besser scheinen,
Und will mein Unrecht gern gestehn.
Doch Jeder müßte mit mir weinen,
Wenn in mein Herz er dürfte sehn.

Ich meine grad', es sei durchbohret
Von einem Messer spitz und scharf,
Von einem Schleier schwarz umfloret --
Ob ich wohl da nicht weinen darf? 

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5. Und wie ich sonst voll Kindeslust [sung text not yet checked]

Und wie ich sonst voll Kindeslust
Mein einsam Waldeshaus geliebt!
Was hat mein Kindesherz gewußt,
Daß es auch solche Schmerzen giebt! --

Nun kam und zog er allzugleich,
Und machte mich so ganz allein;
Und macht' mein Herz an Lieb' so reich,
Wem geb' ich sie? -- Sie ist nur sein.

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6. Nur das thut mir so bitter weh [sung text not yet checked]

Nur das tut mir so bitterweh',
Daß Niemand mir von ihm erzählt,
Ob ich ihn je nur wiederseh',
Und ob er glücklich hab' gewählt.

Ich möcht' nur einmal noch ihn sehn,
Und zög' er auch an mir vorbei,
Wollt' ungesehn am Fenster stehn,
Nur schauen, ob er glücklich sei!

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  • ENG English [singable] (Gwendolen Gore) , "A wish"

Researcher for this text: Alberto Pedrotti

7. Denn so mein Geist nur sein gedenkt [sung text not yet checked]

Denn so mein Geist nur sein gedenkt,
Als gäb' er trauernd mir die Hand,
Sein feuchtes Aug' in mich versenkt,
Wie einst er scheidend vor mir stand.

Doch dürft' ich froh sein Auge schaun,
Ging's in mir auf wie Sternenschein,
Wollt' mich an seinem Glück erbaun,
Nur betend noch gedächt' ich sein!

Authorship

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