Liebeslieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

by Henriette Müller Marion (1845 - 1921)

Word count: 317

1. Meine Lieder [sung text not yet checked]

Die schönsten meiner Lieder, die sollen dein eigen sein
 . . . . . . . . . .

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Note: this is a placeholder. At least two poems have the first line "Die schönsten meiner Lieder, die sollen dein eigen sein" and that is all that is known so far of the text(s) set by the composers listed below. Those two poems are found here (Böttcher von Schwerin) and here (K von R).


2. Es muss was Wunderbares sein [sung text not yet checked]

Es muß [was]1 Wunderbares sein
Ums Lieben zweier Seelen,
Sich schließen ganz einander ein,
Sich nie ein Wort verhehlen,
Und Freud und Leid und Glück und Not
So mit einander tragen;
Vom ersten Kuß bis [in]2 den Tod
Sich nur von Liebe sagen.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "It must be a wonderful thing", copyright ©
  • ENG English [singable] (Charles Fonteyn Manney) , "A wondrous rapture must it be", first published 1911
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Ce doit être une chose merveilleuse", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • RUS Russian (Русский) (Anonymous/Unidentified Artist)

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1 Liszt: "ein"
2 Backer-Grøndahl: "an"

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3. So halt' ich endlich dich umfangen [sung text not yet checked]

So halt' ich endlich dich umfangen,
In süßes Schweigen starb das Wort,
Und meine trunk'nen Lippen hangen
An deinen Lippen fort und fort!

Was nur das Glück vermag zu geben,
In sel'ger Fülle ist es mein;
Ich habe dich, geliebtes Leben,
Was braucht es mehr als dich allein?

O, decke jetzt des Schicksals Wille
Mit Nacht die Welt und ihre Zier,
Und nur dein Auge schwebe stille,
Ein blauer Himmel über mir.

Authorship

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  • ENG English (T. P. (Peter) Perrin) , copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

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4. Liedesgruss [sung text not yet checked]

Es klingen meine Lieder 
Zum Himmel froh hinein,
Da freuen sich glückselig 
Die lieben Engelein! 

Sie schwingen lind und leise 
Zu meinem Lieb sich hin
Und weben ihr die Lieder 
Nachts träumend in den Sinn.

Da bringen ihr die Klänge 
Den Frieden in's Gemüth,
Daß ihr's wie Liebesgrüße
Tief durch die Seele zieht. 

Authorship

Confirmed with Das Buch der Lieder von Müller von der Werra, Leipzig, Ludwig Denicke, 1866, p. 231.


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5. Morgenständchen [sung text not yet checked]

Steh' auf und öffne das Fenster schnell,
Es lacht der Morgen so frisch, so hell,
Und unten im kleinen Garten
Sind Leute, die Deiner warten.1

Die Veilchen kamen über Nacht,
Hoffärtig breit sich die Tulpe macht,
Und träumend auf und nieder
Schwankt schon der blaue Flieder.1

Die [Ärmsten]2 haben keine Ruh',
[An's Fenster blicken sie immerzu]3,
Sie glauben nicht an des Lenzes Wehen,
Bis sie die holde Rose gesehen.4

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Morning serenade", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Gedichte von Albert Traeger, Neunte vermehrte Auflage, Leipzig, Verlag von Ernst Keil, 1873, page 114.

Note: in many older editions, the spelling of the word "Ärmsten" becomes "Aermsten", but as can be seen in how "über" becomes "Ueber" when capitalized, this is due to the printing process and not to rules of orthography, so we use "Ärmsten".

1 Taubert inserts: "Steh' auf, steh' auf, steh' auf!"
2 Taubert: "Armen"
3 Taubert: "Sie blicken an's Fenster immerzu"
4 Taubert inserts: "Holde Rose, steh' auf, steh' auf!"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

6. Die Stunde schlug [sung text not yet checked]

Die Stunde schlug, und deine Hand
Liegt zitternd in der meinen,
An meine Lippen streiften schon
Mit scheuem Druck die deinen.

Es zuckten aus dem vollen Kelch
Elektrisch schon die Funken;
O fasse Mut, und fliehe nicht,
Bevor wir ganz getrunken!

Die Lippen, die mich so berührt,
Sind nicht mehr deine eignen;
Sie können doch, solang du lebst,
Die meinen nicht verleugnen.

Die Lippen, die sich so berührt,
Sind rettungslos gefangen;
Spät oder früh, sie müssen doch
Sich tödlich heimverlangen.

Authorship

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