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Dutch (Nederlands) translations of Sechs Lieder, opus posth. 118

by Franz Peter Schubert (1797 - 1828)

1. Geist der Liebe
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828), "Geist der Liebe", op. posth. 118 no. 1, D 233 (1815)
Language: German (Deutsch) 
Wer bist du, Geist der Liebe,
Der durch das Weltall webt?
Den Schooß der Erde schwängert
Und den Atom belebt?
Der Elemente bindet,
Der Weltenkugeln ballt,
Aus Engelharfen hallet,
Und aus dem Säugling lallt?

Wer bist du, Kraft der Kräfte,
Die Greisesaugen hellt?
Der Jünglingswangen röthet,
Und Mädchenbusen schwellt?
Der Liebe beut und fodert,
Um Liebe ringt und wirbt,
Und Messiaden dichtet,
Und Brutustode stirbt?

Bist du nicht Odem Gottes,
Unsträflich, wie sein Licht,
Und stark, wie seine Rechte,
Die Welten baut und bricht?
Bist unsers Kreuzzugs Fahne,
Entflammt mit heil'ger Scham
Den Feigen und den Matten
Ein wehend Oriflam.

Nur der ist gut und edel,
Dem du den Bogen spannst.
Nur der ist groß und göttlich,
Den du zum Mann ermannst.
Sein Werk ist Pyramide,
Sein Wort ist Machtgebot.
Ein Spott ist ihm die Hölle.
Ein Hohn ist ihm der Tod.

Text Authorship:

  • by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818), "Geist der Liebe", written 1787, Göttinger Musenalmanach 1788, pages 37-38, first published 1787

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by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818)
1. Geest van liefde
Language: Dutch (Nederlands) 
Wie ben je, geest van liefde,
Die door de kosmos zweeft,
De schoot der aarde kiemen,
't Atoom beweging geeft?
Die elementen clustert,
Die wereldbollen kneedt,
Uit engelenharpen jubelt
En spreekt door zuigelingskreet?

Wie ben jij, kracht der krachten,        
Waar ’t grijsaardsoog door glimt,
De jongeman gaat blozen,
De meisjesboezem klimt?
Die liefde vraagt en aanbiedt,
Om liefde vecht en werft,
Messiashymnen uitdenkt
En Brutusdoden sterft?

Ben jij niet Gods bezieling,
Een licht dat hij ontsteekt,
En als zijn hand zo machtig,
Die werelden bouwt en breekt?
De vaan van onze kruistocht
Die wekt met vuur'ge gram
De laffen en de slappen,
Een waaiend’ Oriflamm’. 

Slechts hij is goed en edel,
Voor wie jij spant de boog.
Slechts hij is groot en godd'lijk,
Wiens man-zijn jij beoogt.
Zijn werk zijn piramiden,
Zijn woord is een despoot,
Een spotlach is hem gruwel,
Een hoonwoord is zijn dood.

Text Authorship:

  • Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2005 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.

    Lau Kanen.  Contact: boudewijnkanen (AT) gmail (DOT) com


    If the copyright-holder(s) are unreachable for three business days, please write to: licenses@email.lieder.example.net


Based on:

  • a text in German (Deutsch) by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818), "Geist der Liebe", written 1787, Göttinger Musenalmanach 1788, pages 37-38, first published 1787
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Note for stanza 3, line 8: De Oriflamme (ook: auriflamme, van het Latijnse aurum = goud en flamma = vlam) was een voormalig Frans hoofdvaandel (sedert 1124).


This text was added to the website: 2005-12-01
Line count: 32
Word count: 146

Translation © by Lau Kanen
2. Der Abend
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828), "Der Abend", op. posth. 118 no. 2, D 221 (1815), published 1829
Language: German (Deutsch) 
Der Abend blüht,
Temora glüht
Im Glanz der tiefgesunknen Sonne.
Es küßt die See
Die Sinkende,
Von Ehrfurcht schaudernd und von Wonne.

Ein grauer Duft
Durchwebt die Luft,
Umschleyert Daura's güldne Auen.
Es rauscht umher
Das düstre Meer,
Und rings herrscht ahndungsreiches Grauen.

O trautes Land!
O heil'ger Strand!
O Flur, die jede Flur verdunkelt.
Flur, deren Schoß 
Die Blum' entsproß,
Die alle Blumen überfunkelt.

Paart nicht den Schnee
Der Lilie 
Die Holde mit der Gluth der Rosen.
Die Au', Ein Kranz 
Voll Duft und Glanz,
Reicht ihr den Preis, der Tadellosen.

Ihr Ambraduft
Durchweht die Luft
Und würzet rings die Näh' und Ferne.
Und stirbt das Licht
Des Liedes nicht,
So reicht ihr Nam' einst an die Sterne.

O trautes Land,
O hehrer Strand,
Sey stolz auf deiner Blumen Blume.
Das heil'ge Meer 
Und rings umher
Die Inseln huld'gen deinem Ruhme - -

Nacht hüllt den Strand,
Temora schwand.
Verlodert sind des Spätroths Gluthen.
Das Weltmeer grollt,
Und gluthrot rollt
Der Vollmond aus den düstern Fluthen.

Text Authorship:

  • by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818), "Der Abend"

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Note: Kosegarten's poem in its initial version has the title Ihre Flur and uses the name Arkona instead of Temora in the later version.

by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818)
2. De avond
Language: Dutch (Nederlands) 
De avond bloeit,
Temora gloeit,
De diep gezonken zon geeft glanzen.
Zij kust het meer,
De zinkende;
Het rilt beschroomd met wellustkransen.
 
Een nevelvlucht
Vaart door de lucht,
Omsluiert Daura's gouden gouwen.
Hij scheert gedwee
De duist're zee,
Alom heerst onheilspellend grauwen.
 
O dierbaar land!
O heilig strand!
O veld, dat ieder veld verdonkert;
Veld, uit welks schoot
De bloem ontsproot
Die alle bloemen overfonkelt.
 
Paart zij niet dit,
Het leliewit,
De lieve, met de gloed van rozen?
De gouw, een krans
Vol geur en glans
Reikt haar de prijs, de smetteloze.
 
Haar ambergeur
Verspreidt grandeur
En kruidt het al, nabij en verre,
En dooft dit lied
Zijn stralen niet,
Dan reikt haar naam eens tot de sterren.
 
O dierbaar land!
O vorst'lijk strand!
Houd altijd hoog jouw bloem der bloemen.
De heil'ge zee
En daar omheen
De eilandring hoor 'k zacht jou roemen.
 
Nacht hult het strand,
Het slot verzwond,
Vergloeid is 't luchtrood en bedolven.
De diepzee gromt
En gloedrood rolt
De volle maan uit duist're golven.

Text Authorship:

  • Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2009 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.

    Lau Kanen.  Contact: boudewijnkanen (AT) gmail (DOT) com


    If the copyright-holder(s) are unreachable for three business days, please write to: licenses@email.lieder.example.net


Based on:

  • a text in German (Deutsch) by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818), "Der Abend"
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This text was added to the website: 2009-07-23
Line count: 42
Word count: 170

Translation © by Lau Kanen
3. Tischlied
 (Sung text)
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828), "Tischlied", op. posth. 118 no. 3, D 234 (1815), published 1829 [ voice, piano ]
Language: German (Deutsch) 
Mich ergreift, ich weiß nicht wie,
Himmlisches Behagen.
Will mich's etwa gar hinauf
Zu den Sternen tragen?
Doch ich bleibe lieber hier,
Kann ich redlich sagen,
Beim Gesang und Glase Wein
Auf den Tisch zu schlagen.

Wundert euch, ihr Freunde, nicht,
Wie ich mich geberde;
Wirklich es ist allerliebst
Auf der lieben Erde:
Darum schwör' ich feyerlich
Und ohn' alle Fährde, -
Daß ich mich nicht freventlich
Wegbegeben werde.

Da wir aber allzumal
So beisammen weilen,
Dächt' ich, klänge der Pokal
Zu des Dichters Zeilen.
Gute Freunde ziehen fort,
Wohl ein hundert Meilen,
Darum soll man hier am Ort
Anzustoßen eilen. 

Lebe hoch, wer Leben schafft!
Das ist meine Lehre.
Unser König denn voran,
Ihm gebührt die Ehre.
Gegen inn- und äußern Feind
Setzt er sich zur Wehre;
An's Erhalten denkt er zwar,
Mehr noch, wie er mehre.

Nun begrüß' ich sie sogleich,
Sie die einzig Eine.
Jeder denke ritterlich
Sich dabei die Seine.
Merket auch ein schönes Kind,
Wen ich eben meine,
Nun so nicke sie mir zu:
Leb' auch so der Meine!

Freunden gilt das dritte Glas, 
Zweyen oder dreyen,
Die mit uns am guten Tag
Sich im Stillen freuen
Und der Nebel trübe Nacht
Leis und leicht zerstreuen;
Diesen sey ein Hoch gebracht,
Alten oder Neuen.

Breiter wallet nun der Strom
Mit vermehrten Wellen.
Leben jetzt im hohen Ton 
Redliche Gesellen!
Die sich mit gedrängter Kraft
Brav zusammen stellen
In des Glückes Sonnenschein
Und in schlimmen Fällen.

Wie wir nun zusammen sind,
Sind zusammen viele.
Wohl gelingen dann, wie uns,
Andern ihre Spiele!
Von der Quelle bis ans Meer
Mahlet manche Mühle,
Und das Wohl der ganzen Welt
Ist's, worauf ich ziele.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Tischlied", written 1802, appears in Gesellige Lieder, first published 1804

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by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
3. Toostlied
Language: Dutch (Nederlands) 
Mij bevangt, ik weet niet hoe,
Hemels welbehagen.
Wil het mij soms ver omhoog
Naar de sterren dragen?
Maar ik blijf toch liever hier,
'k Vier hier graag mijn dagen,
Bij gezang, een vol glas wijn
En veel tafelslagen.
 
Wees verbaasd, mijn vrienden, niet,
Als ik wat ontaardde,
Werk'lijk, 't gaat mij allerbest
Op de lieve aarde.
Daarom zweer ik bij mijn lief,
- 'k jok heus niet, m'n waarde -
Dat ik niet zoals een dief
Wegga uit deez' gaarde.
 
Nu wij echter allemaal
Samen hier verwijlen,
Dacht ik: klink nu de bokaal
Bij des dichters rijmen.
Goede vrienden trekken weg,
Soms wel honderd mijlen,
Daarom moeten wij nu vlug
't Wijnglas diep gaan peilen.
 
Leve hoog wie iets presteert!
Dat wil ik beweren.
Onze koning allereerst
Past het ons te eren.
Binnen en ook buiten 't land
Weet hij zich te weren:
Aan behouden denkt hij zeer,
Meer nog aan vermeren.
 
Nu begroet 'k onmiddellijk
Haar, die ene fijne.
Ieder denke ridderlijk
Daarbij aan de zijne.
Merkt misschien een aardig kind,
Wie ik zo wil seinen,
Laat haar knikje zeggen mij:
"Lev' ook zo de mijne!"
 
Vrienden geldt het derde glas,
- twee of zelfs met vijven, -
Die met ons deze goede dag
Stil in vreugd bijschrijven,
En de somb're nevelnacht
Zacht en licht verdrijven.
Nu op hen een toost gebracht,
Oud  of jong, zij blijven.
 
Breder golft nu uit de stroom,
Over dijk en kaden.
Leef nu uit je grote droom,
Goede kameraden!
Die nu met gebalde kracht
Zint op dapp're daden,
In het zonlicht van 't geluk
Of de nacht vol kwaden.
 
Zoals wij nu samen zijn,
Zijn 'r in vele zalen
Mogen and'ren, net als wij,
In hun spel gaan stralen!
Van de bron tot aan de zee
Wordt alom gemalen,
En het heil van iedereen,
Dat doel wil ik halen.

Text Authorship:

  • Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2009 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.

    Lau Kanen.  Contact: boudewijnkanen (AT) gmail (DOT) com


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Based on:

  • a text in German (Deutsch) by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Tischlied", written 1802, appears in Gesellige Lieder, first published 1804
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This text was added to the website: 2009-10-03
Line count: 64
Word count: 303

Translation © by Lau Kanen
4. Lob des Tokayers
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828), "Lob des Tokayers", op. posth. 118 no. 4, D 248 (1815), published 1829
Language: German (Deutsch) 
O köstlicher Tokayer!
O königlicher Wein!
Du stimmest meine Leyer
Zu seltnen Raimerey'n.
Mit lang' entbehrter Wonne
Und neuerwachtem Scherz
Erwärmst du, gleich der Sonne,
Mein halb erstorbnes Herz:
Du stimmest meine Leyer
Zu seltnen Reimerey'n
O köstlicher Tokayer!
O königlicher Wein!

O köstlicher Tokayer!
O königlicher Wein!
Du gießest Kraft und Feuer
Durch Mark und durch Gebein.
Ich fühle neues Leben
Durch meine Adern sprühn,
Und deine Nektarreben
In meinem Busen glühn.
Du gießest Kraft und Feuer
Durch Mark und durch Gebein,
O köstlicher Tokayer!
O königlicher Wein!

O köstlicher Tokayer!
O königlicher Wein!
Dir soll, als Gramzerstreuer,
Dieß Lied geweihet seyn!
In Schwermuthsvollen Launen
Beflügelst du das Blut;
Bey Blonden und bey Braunen
Giebst du dem Blödsinn Muth.
Dir soll, als Gramzerstreuer,
Dies Lied geweihet seyn,
O köstlicher Tokayer!
O königlicher Wein!

Text Authorship:

  • by Gabriele von Baumberg (1766 - 1839), "Lob des Tokayers", first published 1796

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Note: First published in the Wiener Musenalmanach under the pseudonym v. Traubenberg; Schubert used the 1800 edition of Baumberg's collected poems.

by Gabriele von Baumberg (1766 - 1839)
4. Lof van de Tokayer
Language: Dutch (Nederlands) 
O kost'lijke Tokayer, o koninklijke wijn,
Jij maakt nog altijd fraaier
Mijn fraaist berijmd refrein.
Zo lang al was de bron dicht,
Nooit grapte nog de bard!
Verwarm nu, als het zonlicht,
Mijn half gestorven hart.
Jij maakt nog altijd fraaier
Mijn fraaist berijmd refrein.
O kost'lijke Tokayer, o koninklijke wijn!
 
O kost'lijke Tokayer, o koninklijke wijn,
Van kracht en vuur de zaaier
In merg en been en brein.
Ik voel nu fris nieuw leven
Weer door mijn aad'ren gaan,
Jouw nectar doet mij zweven,
Mijn bloed gaat feller slaan.
Van kracht en vuur de zaaier
In merg en been en brein.
O kost'lijke Tokayer, o koninklijke wijn!
 
O kost'lijke Tokayer, o koninklijke wijn,
Jou moet, als smartverwaaier,
Dit lied gezongen zijn!
In onze somb're luimen
Beziel jij weer ons bloed,
Bij blonden en bij bruinen
Geef jij de matheid moed.
Jou moet, als smartverwaaier,
Dit lied gezongen zijn,
O kost'lijke Tokayer, o koninklijke wijn!

Text Authorship:

  • Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2010 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.

    Lau Kanen.  Contact: boudewijnkanen (AT) gmail (DOT) com


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Based on:

  • a text in German (Deutsch) by Gabriele von Baumberg (1766 - 1839), "Lob des Tokayers", first published 1796
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This text was added to the website: 2010-10-22
Line count: 30
Word count: 155

Translation © by Lau Kanen
5. An die Sonne
 (Sung text)
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828), "An die Sonne", op. posth. 118 no. 5, D 270 (1815?), published 1829
Language: German (Deutsch) 
Sinke, liebe Sonne, sinke!
Ende deinen trüben Lauf,
Und an deine Stelle winke
Bald den Mond herauf.

Herrlicher und schöner dringe
Aber Morgen dann herfür,
Liebe Sonn'! und mit dir bringe
Meinen Lieben mir.

Text Authorship:

  • by Gabriele von Baumberg (1766 - 1839), "Als ich einen Freund des nächsten Morgens auf dem Lande zum Besuche erwartete"

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by Gabriele von Baumberg (1766 - 1839)
5. Aan de zon
Language: Dutch (Nederlands) 
Daal maar, lieve zon, ja daal maar!
Eindig je bewolkte loop,
En als je vervanger haal maar
Gauw de maan omhoog.
 
Heerlijker en mooier kom dan
Morgen echter weer terug,
Lieve zon! En breng mijn droomman
Dan weer mee heel vlug.

Text Authorship:

  • Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2008 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.

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Based on:

  • a text in German (Deutsch) by Gabriele von Baumberg (1766 - 1839), "Als ich einen Freund des nächsten Morgens auf dem Lande zum Besuche erwartete"
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This text was added to the website: 2008-01-14
Line count: 8
Word count: 41

Translation © by Lau Kanen
6. Die Spinnerin
 (Sung text)
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828), "Die Spinnerin", op. posth. 118 no. 6, D 247 (1815), published 1829
Language: German (Deutsch) 
Als ich still und ruhig spann,
Ohne nur zu stocken,
Trat ein schöner junger Mann
Nahe mir zum Rocken.

Lobte, was zu loben war,
Sollte das was schaden?
Mein dem Flachse gleiches Haar,
Und den gleichen Faden.

Ruhig war er nicht dabei
Ließ es nicht beim Alten;
Und der Faden riß entzwey,
Den ich lang' erhalten.

Und des Flachses Stein-Gewicht
Gab noch viele Zahlen;
Aber, ach ich konnte nicht
Mehr mit ihnen prahlen.

Als ich sie zum Weber trug
Fühlt' ich was sich regen,
Und mein armes Herze schlug
Mit geschwindern Schlägen.

Nun, beim heißen Sonnenstich,
Bring' ich's auf die Bleiche,
Und mit Mühe bück' ich mich
Nach dem nächsten Teiche.

Was ich in dem Kämmerlein
Still und fein gesponnen,
Kommt - wie kann es anders seyn? -
Endlich an die Sonnen.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Die Spinnerin", written <<1795, first published 1800

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, pages 202-203; and with Göthe's neue Schriften. Siebenter Band. Berlin. Bei Johann Friedrich Unger. 1800, pages 63-64.


by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
6. De spinster
Language: Dutch (Nederlands) 
Toen ik stil en rustig spon,
Zonder maar te stokken,
Trad een knappe jongeman
Op mij toe bij 't rokken.

Prees al wat te prijzen was;
Kon mij dat soms schaden?
Mijn mooi haar dat leek op vlas
En de vlassen draden.

Rustig was hij niet, nee hoor,
Liet het niet bij 't oude;
En mijn draad die scheurde door,
Die 'k had heel gehouden.

En het vlas, zwaar als graniet,
Spon 'k nog vele malen;
Maar helaas, ik kon nu niet
Langer daarmee pralen.

Toen 'k het naar de wever droeg,
Voeld' ik wat bewegen,
En mijn arme hart, het sloeg
Tempo honderdnegen.

Nu de zon brandt op de wei,
Wil 'k het goed gaan bleken,
En met moeite buk ik mij,
'k Voel mijn rug haast breken.

Wat ik in mijn kamer klein
Stilletjes heb gesponnen,
Komt -- hoe kan het anders zijn? --
Eind'lijk ook zich zonnen.

Text Authorship:

  • Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2008 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.

    Lau Kanen.  Contact: boudewijnkanen (AT) gmail (DOT) com


    If the copyright-holder(s) are unreachable for three business days, please write to: licenses@email.lieder.example.net


Based on:

  • a text in German (Deutsch) by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Die Spinnerin", written <<1795, first published 1800
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This text was added to the website: 2008-01-14
Line count: 28
Word count: 148

Translation © by Lau Kanen
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