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German (Deutsch) translations of Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte, opus 14

by Émile Jacques-Dalcroze (1865 - 1950)

1. Hochzeitslied
 (Sung text)
by Émile Jacques-Dalcroze (1865 - 1950), "Hochzeitslied", op. 14 (Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte) no. 1, published 1892 [ voice and piano ], Leipzig, Fritzsch
Language: German (Deutsch) 
Aus der Eltern Macht und Haus
tritt die züchtge Braut heraus
an des Lebens Scheide -
geh und lieb und leide!

Freigesprochen, unterjocht,
wie der junge Busen pocht
im Gewand von Seide -
geh und lieb und leide!

Frommer Augen helle Lust
überstrahlt an voller Brust
blitzendes Geschmeide -
geh und lieb und leide!

Merke dirs, du blondes Haar.
Schmerz und Lust, Geschwisterpaar,
unzertrennlich beide -
geh und lieb und leide!

Text Authorship:

  • by Conrad Ferdinand Meyer (1825 - 1898), "Hochzeitslied"

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by Conrad Ferdinand Meyer (1825 - 1898)
2. Wie lang, o wie so lang die Nacht
 (Sung text)
by Émile Jacques-Dalcroze (1865 - 1950), "Wie lang, o wie so lang die Nacht", op. 14 (Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte) no. 2, published 1892 [ voice and piano ], Leipzig, Fritzsch
Language: German (Deutsch) 
Wie lang',
o wie so lang' die Nacht,
wenn draußen der Regen tropft!
Wie bang,
o wie so bang sich's wacht,
wenn ans Herz die Reue klopft!

Wie gern,
wie vergäß' ich so gern mein Leid
und die Qualen im Schlummer tief,
doch fern,
o für immerdar fern die Zeit,
da ich Zukunft träumend noch schlief!

Wie Schaum,
wie im Winde der Schaum zerging
mein Glück, und das Herz ward leer;
kein Traum,
kein lieblicher Traum umfing
mir die krankende Seele mehr.

Wenn der Flor,
wenn der nächtliche Flor leis' rauscht
und die schlummernde Erde umhüllt,
mein Ohr, mein horchendes Ohr, es lauscht,
von den Stimmen der Reue erfüllt.

O Hauch,
o tröstender Hauch der Nacht,
alle Stürme beschwichtigst du;
küss' auch,
o küsse du auch nun sacht
mir die brennende Wimper zu!

Text Authorship:

  • by Ernst Scherenberg (1839 - 1905)

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by Ernst Scherenberg (1839 - 1905)
3. Rosenzeit, wie schnell vorbei
 (Sung text)
by Émile Jacques-Dalcroze (1865 - 1950), "Rosenzeit, wie schnell vorbei", op. 14 (Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte) no. 3, published 1892 [ voice and piano ], Leipzig, Fritzsch
Language: German (Deutsch) 
Rosenzeit! wie schnell vorbei,
    Schnell vorbei 
Bist du doch gegangen!
Wär' mein Lieb' nur blieben treu,
    Blieben treu,
Sollte mir nicht bangen.

Um die Ernte wohlgemut,
    Wohlgemut
Schnitterrinnen singen.
Aber, ach! mir Mit krankem Blut,
    Mit krankem Blut
Will's nicht mehr gelingen.

Schleiche so durch's Wiesental,
    So durch's Tal,
Als im Traum verloren,
Nach dem Berg, da tausendmal,
    Tausendmal,
Er mir Treue geschworen.

Oben auf des Hügels Rand, 
    Abgewandt,
Wein' ich bei der Linde;
An dem Hut mein Rosenband, 
    Von seiner Hand,
Spielet in dem Winde.

Text Authorship:

  • by Eduard Mörike (1804 - 1875), "Agnes", written 1831, first published 1838

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Note: the text was written for the novel Maler Nolten, in which it had the title "Refrain-Liedchen". In the 1877 version of the text, stanza 2, line 5, word 2 was "krankem" instead of "kranken".

by Eduard Mörike (1804 - 1875)
4. Lied des Alten
 (Sung text)
by Émile Jacques-Dalcroze (1865 - 1950), "Lied des Alten", op. 14 (Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte) no. 4, published 1892 [ voice and piano ], Leipzig, Fritzsch
Language: German (Deutsch) 
Bald vergilbt das grüne Gras,
rote Rosen werden blass,
und dein Flöten und Schalmei´n,
Hirte du,
Hirte, wird vergessen sein.

Über Nacht die Blüte fällt,
Übers Jahr dein braunes Zelt;
Nachtigallenlied verhallt,
Und dein Haar,
Und dein Haar erbleicht wie bald!

Deine Früchte höhlt der Wurm,
Deine Linde bricht der Sturm,
Deine Liebste freit der Tod;
Doch er lässt,
Doch er lässt dir deine Not!

Text Authorship:

  • by Adolf von Wilbrandt (Wilbrand) (1837 - 1911), "Lied des Alten"

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Confirmed with Gedichte von Adolf Wilbrandt, Wien, 1874.


by Adolf von Wilbrandt (Wilbrand) (1837 - 1911)
5. Die Glocken läuten das Ostern ein
 (Sung text)
by Émile Jacques-Dalcroze (1865 - 1950), "Die Glocken läuten das Ostern ein", op. 14 (Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte) no. 5, published 1892 [ voice and piano ], Leipzig, Fritzsch
Language: German (Deutsch) 
Die Glocken läuten das Ostern ein
In allen Enden und Landen,
Und fromme Herzen jubeln darein:
Der Lenz ist wieder erstanden!
 
Es atmet der Wald, die Erde treibt
Und kleidet sich lachend mit Moose,
Und aus den schönen Augen reibt
Den Schlaf sich erwachend die Rose.
 
Das schaffende Licht, es flammt und kreist
Und sprengt die fesselnde Hülle;
Und über den Wassern schwebt der Geist
Unendlicher Liebesfülle.

Text Authorship:

  • by Adolf Böttger (1815 - 1870), "Osterlied"

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by Adolf Böttger (1815 - 1870)
6. Hast du von den Fischerkindern
 (Sung text)
by Émile Jacques-Dalcroze (1865 - 1950), "Hast du von den Fischerkindern", op. 14 (Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte) no. 6, published 1892 [ voice and piano ], Leipzig, Fritzsch
Language: German (Deutsch) 
Hast du von den Fischerkindern
Das alte Mährchen vernommen,
Die auf dem schwanken Kahne
Allein ins Meer geschwommen?

Sie pflückten sich Wasserrosen,
Sie sangen der Lieder viele,
Sie herzten und küßten einander
Im süßen Wechselspiele.

Sie haben den Strand verloren,
Als sich der Tag entschwungen,
Sie kehrten nimmer wieder,
Ihr Name ist verklungen.--

Und weißt du: wir sind die Kinder,
Die Maid du, ich der Knabe,
Das Meer ist unsre Liebe,
Die wird uns wohl zum Grabe!

Text Authorship:

  • by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873), appears in Dichtungen eines Rheinischen Poeten, in 1. Mein Herz ist am Rheine: Liederbuch, in 3. Melodien

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Note for stanza 4 line 2: in the upper voice, Kinkel has "Die Maid bin ich, du der Knabe" and in the lower voice: "Die Maid bist du, ich der Knabe".

by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873)
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