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German (Deutsch) translations of Vier Balladen für 1 Singstimme mit Pianoforte = Čtyři balady, opus 7

by Zdenko Antonín Václav Fibich (1850 - 1900)

1. Der Spielmann
 (Sung text)
by Zdenko Antonín Václav Fibich (1850 - 1900), "Der Spielmann", op. 7 (Vier Balladen für 1 Singstimme mit Pianoforte = Čtyři balady) no. 1, H. 181 no. 1 (1872), published 1874 [ voice and piano ], Leipzig, Lichtenberger
Language: German (Deutsch) 
Im Städtchen gibt es des Jubels viel,
Da halten sie Hochzeit mit Tanz und  ...  Spiel.
Den Fröhlichen blinket der Wein so rot,
Die Braut nur gleicht dem getünchten Tod.

Ja tot für den, den nicht sie vergißt,
Der doch beim Fest nicht Bräutigam ist:
Da steht er immitten der Gäste im Krug,
Und streichet die Geige, lustig genug!

Er streichet die Geige, sein Haar ergraut,
Es schwingen die Saiten gellend und laut,
Er drückt sie ans Herz und achtet es nicht,
Ob auch sie in tausend Stücken zerbricht.

Es ist gar grausig, wenn einer so stirbt, 
Wenn jung sein Herz um Freude noch wirbt;
Ich mag und will nicht länger es sehn,
Das möchte den Kopf mir schwindelnd verdrehn. --

Wer heißt euch mit Fingern zeigen auf mich?
O Gott! bewahr uns gnädiglich,
Daß keinen der Wahnsinn übermannt;
Bin selber ein armer Musikant.

Text Authorship:

  • by Adelbert von Chamisso (1781 - 1838), "Der Spielmann", appears in Lieder und lyrisch epische Gedichte, in Nach dem Dänischen von Andersen, no. 4

Based on:

  • a text in Danish (Dansk) by Hans Christian Andersen (1805 - 1875), "Spillemanden"
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Note for stanza 2, line 4, word 2 and for stanza 3, line 1, word 2: in Fischer-Dieskau's Book of Lieder (1977), this is "streichelt" (for Schumann); however the 1981 edition and all scores consulted appear to have "streichet".

by Adelbert von Chamisso (1781 - 1838)
2. Waldnacht  [sung text not yet checked]
by Zdenko Antonín Václav Fibich (1850 - 1900), "Waldnacht", op. 7 (Vier Balladen für 1 Singstimme mit Pianoforte = Čtyři balady) no. 2, H. 181 no. 2 (1873), published 1874 [ voice and piano ], Leipzig, Lichtenberger
Language: German (Deutsch) 
Wie uralt weht's, wie längst verklungen
In diesem tiefen Waldesgrün,
Ein Träumen voller Dämmerungen,
Ein dichtverschlungnes Wunderblühn!

Durch dieser Laubgewölbe Mitten,
Sprich, bist du schon auf irrer Bahn
Um Mitternacht dahingeschritten?
Dann hebt auch hier der Zauber an.

Des Wolfs durchschossne Augen funkeln,
Um schwarze Wipfel kreist der Weih,
Im Moor auf Felsen glüht im Dunkeln
Der Hirsche moderndes Geweih.

Vorüber jagt auf Flammenhufen
Erlkönig sein goldmähnig Roß;
Die Geige tönt, die Flöten rufen,
Er reitet auf sein Elfenschloß.

Text Authorship:

  • by Hermann von Lingg (1820 - 1905), "Waldnacht"

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by Hermann von Lingg (1820 - 1905)
3. Loreley
 (Sung text)
by Zdenko Antonín Václav Fibich (1850 - 1900), "Loreley", op. 7 (Vier Balladen für 1 Singstimme mit Pianoforte = Čtyři balady) no. 3, H. 181 no. 3 (1872), published 1874 [ voice and piano ], Leipzig, Lichtenberger
Language: German (Deutsch) 
  Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das geht mir nicht aus dem Sinn.

  Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Des Berges Gipfel funkelt
Im Abendsonnenschein.

  Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet
Sie kämmt ihr goldenes Haar.

  Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

  Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er sieht nicht die Felsenriffe,
Er sieht nur nach ihr in die Höh'.

  Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei gethan.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Die Heimkehr, no. 2

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Confirmed with: Heinrich Heine’s sämtliche Werke in vier Bänden, herausgegeben von Otto F. Lachmann, Erster Band, Leipzig: Druck und Verlag von Philipp Reclam jun, [1887], pages 116-117.

by Heinrich Heine (1797 - 1856)

 (The following is a multi-text setting.)

4. Tragödie 
Entflieh mit mir und sei mein Weib,
Und ruh' an meinem Herzen aus;
[Fern in der Fremde]1 sei mein Herz
[Dein]2 Vaterland und Vaterhaus.

[Gehst du nicht mit, so sterb ich hier]3
Und du bist einsam und allein;
Und bleibst du auch im Vaterhaus,
Wirst doch wie in der Fremde sein.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Tragödie, no. 1

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1 Hiller, Mendelssohn, Schumann: "In weiter Ferne"
2 Hiller: "dir"
3 Griffes: "Kommst du nicht mit, so sterb ich hier"; Hiller, Mendelssohn: "Und fliehst du nicht, so sterb' ich hier"; Schumann: "Entfliehn wir nicht, so sterb' ich hier"; Stanford: "Gehst du nicht mit, ich sterbe hier"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Garrett Medlock [Guest Editor]
Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht,    
Es fiel auf die [zarten]1 Blaublümelein:
Sie sind verwelket, [verdorret]2.

Ein Jüngling hatte ein Mädchen lieb,
Sie flohen heimlich [von]3 Hause fort,
Es [wußt']4 weder Vater noch Mutter.

Sie sind gewandert hin und her,
Sie haben gehabt weder Glück noch Stern,
Sie sind [verdorben, gestorben]5.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Tragödie, no. 2 [an adaptation]

Based on:

  • a text in German (Deutsch) from Volkslieder (Folksongs) , "Blaublümelein", collected by Arnim and Brentano
    • Go to the text page.

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Confirmed with Neue Gedichte von Heinrich Heine, Zehnte Auflage, Hamburg, Hoffmann und Campe, 1871, page 151. Below the number at the top of the text are the following words: "(Dieses ist ein wirkliches Volkslied, welches ich am Rheine gehört.)" which can be translated "This is a real folksong that I heard on the Rhein". See also Backer-Grøndahl's song, which uses some of this text.

1 Hiller, Mendelssohn: "bunten"
2 Griffes, Walter, Stanford: "verdorrt"
3 Rubinstein: "vom"
4 Hermann, Hiller: "wusst's"
5 Hiller, Mendelssohn, C. Schumann: "gestorben, verdorben"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Garrett Medlock [Guest Editor]
Auf ihrem Grab, da steht eine Linde,
Drin pfeifen die Vögel [und]1 Abendwinde,
Und [drunter sitzt, auf dem grünen]2 Platz,
[Der]3 Müllersknecht mit seinem Schatz.

Die [Winde, die wehen so lind]4 und so schaurig,
Die [Vögel, die singen]5 so süß und [so]6 traurig:
Die schwatzenden Buhlen, [die]7 werden stumm,
Sie weinen und wissen selbst nicht warum.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Tragödie, no. 3

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1 Griffes, Schumann: "im"
2 Hiller: "drunten sitzt auf dem grünem"
3 Hiller: "Des"
4 Griffes, Schumann: "Winde wehen so lind", Hiller, Mendelssohn: "Winde weh'n so still"
5 Griffes, Hiller, Mendelssohn, Schumann: "Vögel singen"
6 omitted by Hiller
7 Griffes, Hiller, Mendelssohn, Schumann: "sie"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Garrett Medlock [Guest Editor]
Author(s): Heinrich Heine (1797 - 1856)
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