Sind es Schmerzen, sind es Freuden,
Die durch meinen Busen ziehn?
Alle alten Wünsche scheiden,
Tausend neue Blumen blühn.
Durch die Dämmerung der Tränen
Seh' ich ferne Sonnen stehn, -
Welches Schmachten! welches Sehnen!
Wag' ich's? soll ich näher gehn?
Ach, und fällt die Träne nieder,
Ist es dunkel um mich her;
Dennoch kömmt kein Wunsch mir wieder,
Zukunft ist von Hoffnung leer.
So schlage denn, strebendes Herz,
So fließet denn, Tränen, herab,
Ach, Lust ist nur tieferer Schmerz,
Leben ist dunkeles Grab, -
Ohne Verschulden
Soll ich erdulden?
Wie ist's, daß mir im Traum
Alle Gedanken
Auf und nieder schwanken!
Ich kenne mich noch kaum.
O, hört mich, ihr gütigen Sterne,
O höre mich, grünende Flur,
Du, Liebe, den heiligen Schwur:
Bleib' ich ihr ferne,
Sterb' ich gerne.
Ach, nur im Licht von ihrem Blick
Wohnt Leben und Hoffnung und Glück!
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Researcher for this text: Emily Ezust [
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Zijn het smarten, is het vreugde,
Die mij door de borst heen gaan?
Alle oude wensen wijken,
Nieuwe bloei breekt alom aan.
Door de schemering der tranen
Zie ik verre zonnen staan, -
Wat een smachten, wat een hunk’ren!
Waag ik ‘t? Zal ik nader gaan?
Ach, en gaat de traan dan vallen,
Dan daalt donker om mij neer;
Wensen keren geen van alle,
’t Uitzicht is niet hoopvol meer.
Dus klop maar door, hunkerend hart,
Dus stroom maar af, tranen, stroom af.
Ach, lust is slechts diepere smart,
Leven een donker diep graf.
‘k Heb heel geen schuld en
Moet ik toch dulden?
Wat is ‘t dat in mijn droom
Toch al mijn denken
Heen en weer blijft zwenken!
Ik lijk wel een fantoom.
O hoor mij, goedaardige sterren,
O hoor naar mij, groene planeet!
Hoor, liefde, mijn heilige eed:
Moet ik haar derven,
‘k Zal graag sterven.
Ach, slechts haar blik, haar zachte blik,
Geeft leven en hoop en geluk!