by Johann Friedrich Rochlitz (1769 - 1842)
Meine Ruh' ist dahin
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Language: German (Deutsch)
Meine Ruh' ist dahin, Meine Freud' ist entflohn; In dem Flüstern der Lüfte, In dem Rauschen des Bachs, Hör' ich bebend nur Klageton. Seinem schmeichelnden Wort Und dem Druck seiner Hand, Seinem heißen Verlangen, Seinem glühenden Kuß - Weh mir, daß ich nicht widerstand! Wenn ich von fern Ihn seh, Will ich ihn zu mir ziehn; Kaum entdeckt mich sein Auge, Kaum tritt näher er mir, Möcht' ich gern in mein Grab entfliehn. Einmal, ach einmal nur Möcht' ich ihn glücklich sehn Hier, am klopfenden Herzen; An der sehnenden Brust; Wollte dann lächelnd untergehn! -
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View text with all available footnotesConfirmed with Glycine von Friedrich Rochlitz, Erster Theil, Züllichau und Freystadt, bey Darnmann, 1805, pages 213-214.
Text Authorship:
- by Johann Friedrich Rochlitz (1769 - 1842), "Sehnsucht", appears in Glycine, Züllichau und Freystadt, Darnmann, first published 1805 [author's text checked 1 time against a primary source]
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