by Heinrich Heine (1797 - 1856)

Wo grosse Blumen Schmachten
Language: German (Deutsch) 
Aus alten Märchen winkt es
Hervor mit weißer Hand,
Da singt es und da klingt es
Von einem Zauberland:

Wo große Blumen schmachten
Im goldnen Abendlicht,
Und zärtlich sich betrachten
Mit bräutlichem Gesicht;

Wo alle Bäume sprechen
Und singen, wie ein Chor,
und laute Quellen brechen
Wie Tanzmusik hervor; -

Und Liebesweisen tönen,
Wie du sie nie gehört,
Bis wundersüßes Sehnen
Dich wundersüß betört!

Ach, könnt ich dorthin kommen,
Und dort mein Herz erfreun,
Und aller Qual entnommen,
Und frei und selig sein!

Ach, jenes Land der Wonne,
Das seh ich oft im Traum;
Doch kommt die Morgensonne,
Zerfließts wie eitel Schaum.

E. Pietsch sets stanzas 2-6 of Heine's final version

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

Set in a modified version by Robert Alexander Schumann, Detlef Cordes, Leopold Damrosch, Don Forsythe, Christian Friedrich Grimmer, Friedrich Hinrichs, Rued Langgaard, Louis Lavater, Franz Anton Leu, Th. Luther-Schneider, Ladislao de Makray, C. Menesdorfer, Thomas Nyàry, R. A. Pfennig, August Wilhelm Julius Rietz, Hans Schläger, Frantisek Zdenek Xavier Alois Skuhersky, Franz von Suppé, Max Wilhelm Karl Vogrich, Hans Fleischer, Marcel Tyberg, Oscar Strasnoy.

Available translations, adaptations, and transliterations (if applicable):


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2007-12-17
Line count: 24
Word count: 102