by (Karl) Ludwig Pfau (1821 - 1894)

Da sitz' ich und spinne
Language: German (Deutsch) 
Da sitz' ich und spinne,
Da sitz' ich allein,
Und fort ist mein Liebster
Wohl über den Rhein.
Es fahren die Fuhrleut' 
Vom Wälschland heraus,
Bringt keiner ein'n Gruß mir 
Vom Schatz mit nach Haus.

Es rudern die Fährleut' 
Wohl her und wohl hin,
Bringt keiner ein Brieflein, 
Ein Kuß steht darin.
Ja wenn ich nur wüßte
Sein Ort und Quartier,
Ich schickt' ihm ein' Feder
Und Tint' und Papier.

Da sitz' ich, da harr' ich 
Im einsamen Haus, 
Schau' über den Fluß und 
Die Dörfer hinaus.
Und tritt was im Gange,
Und rauscht was zur Seit',
Gleich mein ich er komm', und 
Er ist doch so weit.

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

Set in a modified version by Franz Wilhelm Abt, Carl Isenmann, Emil Kauffmann, Frédéric Louis Ritter.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2009-09-06
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