[Zwanzig] Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung , opus 30

by Otto Schleuning

1. Vom verlassenen Mägdelein [sung text not yet checked]

Da sitz' ich und spinne,
Da sitz' ich allein,
Und fort ist mein Liebster
Wohl über den Rhein.
Es fahren die Fuhrleut' 
Vom Wälschland heraus,
Bringt keiner ein'n Gruß mir 
Vom Schatz mit nach Haus.

Es rudern die Fährleut' 
Wohl her und wohl hin,
Bringt keiner ein Brieflein, 
Ein Kuß steht darin.
Ja wenn ich nur wüßte
Sein Ort und Quartier,
Ich schickt' ihm ein' Feder
Und Tint' und Papier.

Da sitz' ich, da harr' ich 
Im einsamen Haus, 
Schau' über den Fluß und 
Die Dörfer hinaus.
Und tritt was im Gange,
Und rauscht was zur Seit',
Gleich mein ich er komm', und 
Er ist doch so weit.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

10. Ich liebe dich 

Wie mach' ich's dass dir zu Ohren kommt
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11. Abendglocken 

Die Abendglocken klingen
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  • by Anonymous / Unidentified Author

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12. Frühlingslied 

Nun schmettern's die Vögel
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  • by Anonymous / Unidentified Author

13. Blumengruss 

Es stand ein Veilchen blau allein
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  • by Anonymous / Unidentified Author

14. Keine Antwort [sung text not yet checked]

Wenn in dem Frühling die Erd' erwacht,
Wie mag's ihr zu Muthe wohl sein?
Und tritt ein Bächlein aus dunklem Schacht,
Was fällt ihm da wohl ein?

Der Rose, die sich über Nacht
Erschloß, was fällt ihr wohl ein?
Und wenn ein Mädchen zur Lieb' erwacht,
Wie mag's ihr um's Herze sein? -- --

Ich fragte den Bach, die Rose dann,
Ich fragte die Erde drum;
Sie alle lachten mich selig an,
Und blieben doch alle stumm.

Und als mein Liebchen ich auch gefragt,
Die sonst so Vieles weiß,
Da hat auch sie lein Wort gesagt,
Und küßte mich still und heiß.

Ein Thränlein rann ihr die Wangen hin,
Selig schaute sie drein. --
Nun denk ich so in meinem Sinn:
Soll das eine Antwort sein? 

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

15. Die erwachte Rose 

Die Rose träumte vom Sonnenschein
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  • by Anonymous / Unidentified Author

16. Heimweh 

Es blühen die Blümlein anf sonniger Höh'
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  • by Anonymous / Unidentified Author

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17. Gute Nacht 

Mitternacht im Mantel grau
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  • by Anonymous / Unidentified Author

18. Wehmuth [sung text not yet checked]

Ich kann wohl manchmal singen,
Als ob ich fröhlich sei,
Doch heimlich Tränen dringen,
Da wird das Herz mir frei.

[Es]1 lassen Nachtigallen,
Spielt draußen Frühlingsluft,
Der Sehnsucht Lied erschallen
Aus ihres [Kerkers]2 Gruft.

[Da]3 lauschen alle Herzen,
Und alles ist erfreut,
Doch keiner [fühlt]3 die Schmerzen,
Im Lied das tiefe Leid.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Weemoed", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
  • ENG English [singable] (Shula Keller) , "Melancholy", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Parfois je peux bien chanter", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • HEB Hebrew (עברית) (Max Mader) , "עצבות", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • IRI Irish (Gaelic) [singable] (Gabriel Rosenstock) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Malinconia", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • NOR Norwegian (Bokmål) (Marianne Beate Kielland) , "Vemod", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Elke Beatriz Riedel) , "Melancolia", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Diego S. Loyola) , "Melancolía", copyright © 2003, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Blodek, Hensel, Schoeck, Széchényi: "So"
2 Blodek, Schoeck, Széchényi: "Käfigs"
3 Barth, Hensel: "Es"
4 Hensel: "ahnt"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

19. An Röschen 

Mein Röschen ist im Garten
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  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Mitternacht 

Wie lieb' ich dich, du Mitternacht
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  • by Anonymous / Unidentified Author

20. Ständchen [sung text not yet checked]

Gute Nacht!  die Sterne leuchten
Droben auf in stiller Pracht,
Leuchten dir, du liebes Mädchen,
An dein Lager;  gute Nacht! 

Gute Nacht!  an deinem Lager
Halten Englein fromme Wacht;
Und ein treues Menschenherze
Wünscht dir innig:  gute Nacht!

Schließe nun die blauen Augen,
Die mir heut so lieb gelacht! 
Schlummre sanft, du einzig Holde, 
Gute Nacht, gute Nacht! 

Authorship:

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Confirmed with Friedrich Spielhagen, Gedichte, Leipzig: Verlag von L. Staackmann, 1892. Appears in Zeitlose, page 45.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

3. Schöne Tage sind gewesen [sung text not yet checked]

Schöne Tage sind gewesen,
Flüchtig, wie ein Schmetterling,
Da an dir mein ganzes Wesen,
Nur an dir, an dir nur hing.
Da wir noch in stiller Wonne
Unter blühendem Jasmin
Saßen, und die Abendsonne
Sahn zur goldnen Ferne ziehn.

Jene Tage sind vorüber,
Jene Flammen sind verglüht,
Jene Sonne zog hinüber
Zu den Bergen still und müd.
Und nur der Erinnrung Flügel
Tragen sie der Seele zu,
Wie ein Ruf zu Thal und Hügel
Weckt des Wiederhalles Ruh.

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "There have been beautiful days", copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Otto Roquette, Liederbuch, Stuttgart und Tübingen: J.G. Cotta’scher Verlag, 1852, page 188


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

4. Du solltest mein eigen sein [sung text not yet checked]

Wohl springet aus dem Kiesel
Der Funk' in lichter Glut,
Wohl quillet aus der Traube
Das [heiße]1 Rebenblut,

Doch aus dem [dunkeln]2 Auge,
Dem holden Auge dein,
Da quillet nichts als Liebe
Mir tief ins Herz hinein.

Seit du zum ersten Male
Mich angesehen hast,
Da schwärmen meine Gedanken
Und haben nicht Ruh' noch Rast;

Sie schwärmen wie wilde Vögel
Durch Feld und Waldrevier
Und über Busch und Wipfel
Allein zu dir, zu dir.

Und würden die [Berge]3 zu Golde,
Und würde das Meer zu Wein:
So wollt' ich doch lieber, du Holde,
Du solltest mein eigen sein!

Authorship:

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1 Fuchs: "edle"
2 Fuchs: "dunklen"
3 Fuchs: "Berg'"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

5. Ständchen 

Ruht vom Tag die Welt
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Based on:

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6. Liebesreim 

Die Sonne neigte sich im Wald
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7. Gruss aus der Ferne 

Wenn in der Stille
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Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

8. Der Abendstern [sung text not yet checked]

[Es stand ein Sternlein]1 am Himmel,
Ein Sternlein guter Art;
Das tät so lieblich scheinen,
So lieblich und so zart!

Ich wußte seine Stelle
[Am Himmel, wo es]2 stand;
Trat abends vor die Schwelle,
Und suchte, bis ich's fand;

[Und]3 blieb dann lange stehen,
Hatt' große Freud' in mir,
Das Sternlein anzusehen;
Und dankte Gott dafür.

Das Sternlein ist verschwunden;
Ich suche hin und her
Wo ich es sonst gefunden,
Und find' es nun nicht mehr.

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Bertram Kottmann) , "Christiane", copyright © 2004, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission

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1 Kleffel: "Es stand ein Stern am Himmel" (further changes may exist not shown above) ; Ruck-Hanke: "Ein Sternlein stand"
2 Ruck-Hanke: "Wo es am Himmel"
3 Weingartner: "Ich"

Researcher for this text: Bertram Kottmann

9. Von Dir 

Die Sternlein sprachen die ganze Nacht
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