by Klaus Groth (1819 - 1899)
Translation by Klaus Groth (1819 - 1899)

Int Holt
Language: Plattdeutsch 
Wo dat Echo schallt
Dœr de Böken hin,
Na de gröne Wald
Treckt mi Hart un Sinn,
Wenn de Droßel fleit,
Wenn de Blœder weiht,
Wenn de Wind der geit
Baben hin.

De is jümmer fri,
As de grote See;
Dar is Rum vœr mi
Un dat schüchtern Veh,
Vœr de bittre Noth,
Vœr den lewen Gott,
Un dar deit de Dod
Nich mal weh.

Wenn de Droßel fleit,
Spring ik rut to Holt,
Wenn de Blœder weiht,
Ga ik noch to Wold:
Och, de seeg mi springn
Un de hör mi singn,
Un dar much ik liggn
Still un kold.

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

Text added to the website: 2010-10-06 00:00:00
Last modified: 2014-06-16 10:04:02
Line count: 24
Word count: 101

Wo das Echo schallt
Language: German (Deutsch)  after the Plattdeutsch 
Wo das Echo schallt
Durch die Buchen hin,
Nach dem grünen Wald
Zieht mich Herz und Sinn,
Wenn die Drossel pfeift,
Wenn die Blätter wehn,
Wenn der Wind da streicht
Drüber hin.

Der ist immer frei
Wie die große See; 
Da ist kaum für mich
Und das scheue Reh,
Für die bittre Noth
Und den lieben Gott,
Und da thut der Tod
Kaum noch weh.

Wenn die Drossel pfeift,
Spring ich hin zu Holz,
Wenn die Blätter wehn,
Geh ich noch zu Wald:
Ach, der sah mich springen
Und der Hort mich singen,
Und da möcht ich liegen
Still und kalt. 

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