Die [linden]1 Lüfte sind erwacht, Sie [säuseln und weben]2 Tag und Nacht, Sie [schaffen]3 an allen Enden. O [frischer]4 Duft, o neuer Klang! Nun armes Herze, sey nicht bang! Nun muß sich [Alles, Alles]5 wenden. Die Welt wird schöner [mit]5 jedem Tag, Man weiß nicht, was noch [werden]6 mag, Das Blühen [will]7 nicht enden. Es blüht das fernste, [tiefste]8 Thal. Nun armes [Herz]9, vergiß [der]10 Qual! Nun muß sich [Alles, Alles]11 wenden.
Sechs Lieder , opus 3
by Johannes Dürrner (1810 - 1859)
1. Frühlingsglaube  [sung text not yet checked]
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Frühlingsglaube", written 1812, appears in Lieder, in Frühlingslieder, no. 2, first published 1813
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- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (David Gordon) , no title, copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Credo printanier", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
- ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Fede di primavera", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
- SPA Spanish (Español) (Elisa Rapado) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Deutscher Dichterwald. von Justinus Kerner, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern. Tübingen in der J. F. Heerbrandt'schen Buchhandlung. 1813, page 5; and with Gedichte von Ludwig Uhland. Stuttgart und Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1815, page 54.
Note: some editions have a typo in stanza 1, line 2: word 4 is "wehen". Curschmann and Lachner's scores also have this typo.
1 Klein: "lauen"2 Kittl: "säuseln, weben"
3 Hanslick: "schaff'n"
4 Kittl, Unger: "süßer"
5 Kittl, Kücken, Hanslick: "Alles"
6 Goetz: "kommen"
7 Goetz: "es will"
8 Curschmann: "das tiefste"; Kittl: "stillste"
9 Goetz: "Herze"
10 Kittl: "die"
11 Hanslick, Kücken: "Alles"
2. Am Bach
Am Erlenbach im Waldesgrung hab' ich geruht eine gute Stund'. Zu Haupt mir rauschte der alte Baum, der wehte herab gar schönen Traum. Es war noch die alte, süße Zeit, mein Herz schlug selig an deiner Seit', du warst mein eigen, warst mir gut, wir haben uns Arm in Arm geruht; bis dann, im dunklen Laub versteckt, die Vöglein mich schelmisch aufgeweckt: Sie wussten wohl, dass alles vorbei, mein Glück, deine Lieb' und deine Treu'!
3. Wanderlied am Morgen  [sung text not yet checked]
Ein liebes Bild im Herzen, Ein Röslein auf dem Hut, Wie geht sich's da so fröhlich, Wie singt sich's wohlgemuth! Ei willkommen, ei willkommen, du Wanderstab Und du Ränzel auf dem Rücken, jetzt all' mein Hab'! Des Waldes Sänger wachen Von ihren Träumen auf; Die Lerchen steigen jubelnd Ins Goldgewölk hinauf; Ei willkommen, ei willkommen, du junger Tag, Machst in mir auch die Hoffnung der Zukunft wach! Gar viele zieh'n vorüber Und mancher Klügling lacht; Sie können's nicht begreifen, Was mich so glücklich macht; Ei so lacht nur, ei so lacht nur, ihr könnt nicht versteh'n, Was für Träum' in dem liebenden Herzen sich drehn! Der Tag wird schwül und schwüler, Das Röslein welk und matt, Und mancher Traum verblühet, Der mich beseligt hat: Ei verblüht nur, ei verblüht nur und schrumpfet ein! Wird das Bild doch im Herzen getreu mir sein!
Text Authorship:
- by Gustav Rasmus (1817 - 1900), "Wanderlied am Morgen"
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- ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Gustav Rasmus, Gedichte, Leipzig: Verlag von Heinrich Hunger, 1841, pages 107-108.
4. Ich schleich umher  [sung text not yet checked]
Ich schleich umher, Betrübt und stumm, Du fragst, o frage Mich nicht, warum? Das Herz erschüttert So manche Pein! Und könnt' ich je Zu düster sein? Der Baum verdorrt, Der Duft vergeht, Die Blätter liegen So gelb im Beet, Es stürmt ein Schauer Mit Macht herein, Und könnt ich je Zu düster sein?
Text Authorship:
- by August von Platen-Hallermünde (1796 - 1835), no title, written 1820, appears in Gedichte, in Romanzen und Jugendlieder, no. 16
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- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
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5. Sonne und Auge
Dein Auge gleicht der Sonne
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6. Ich liebe dich
Wie mach' ich's dass dir zu Ohren kommt
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