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6 Lieder für eine Singstimme mit Pianoforte , opus 8
by Richard Ferdinand Wüerst (1824 - 1881)
1. Was weint ihr Blümlein
Language: German (Deutsch)
2. Nun ist dein kleines Fensterlein  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Nun ist dein kleines Fensterlein Wohl wieder aufgethaut? Lieb Dirnel, hab' so manches Mal Im Winter 'nach geschaut. War'n dicke weiße Blumen vor, Ich konnte dich nicht sehn; So mußt' ich über Eis und Schnee Betrübt nach Hause gehn. Da hab' ich auf dem kalten Weg An dich recht warm gedacht, Hab' deinen lieben Namen laut Genannt bei Tag und Nacht. Wenn ich so oft gebetet hätt' Die ganze Winterzeit, Als dein gedacht in einem Tag, Ich wäre benedeit. Ob's Lieben wohl was Böses ist? Die Vöglein thun's uns vor, Und schwingen doch mit Sang und Klang Zum Himmel sich empor. So zieh' ich aus zur Maienzeit Auf grüne Liebeslust! Ist's Fensterlein erst aufgethaut, Wird's warm auch um die Brust.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Liebesaufruf", appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 2, in Ländliche Lieder
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3. Es blüht ein schönes Blümchen  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Es [blüht]1 ein [schönes]2 [Blümchen]3 Auf [unsrer]4 grünen Au. Sein Aug' ist wie der Himmel So heiter und so blau. [Es]5 weiß nicht viel zu reden Und Alles, was es spricht, Ist immer nur dasselbe, Ist nur: [Vergißmeinnicht]6. Wenn ich zwei Äuglein sehe So heiter und so blau, So denk' ich an mein Blümchen Auf [unsrer]4 grünen Au. Da kann [ich auch]7 nicht reden Und nur mein Herze spricht, So bange nur, so leise, Und nur: Vergißmeinnicht.
Text Authorship:
- by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), "Vergißmeinnicht", written 1835, appears in Lyrische Gedichte, in Kinderleben, in Kindheit
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Myosotis", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Gedichte von Hoffmann von Fallersleben, Neunte Auflage, Berlin: G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung, 1887, pages 15-16.
1 Fink: "ist"; further changes may exist not noted above.2 Berger: "blaues"; further changes may exist not noted above.
3 Goltermann: "Blümlein"; further changes may exist not noted above.
4 Leberl: "unser"
5 Dresel: "Das"
6 Dresel: "Vergiss mein nicht"
7 Dresel: "auch ich"
4. Die Bergstimme  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Ein Reiter durch das Bergtal zieht, Im traurig stillen Trab: "Ach! zieh ich [jetzt wohl]1 in Liebchens Arm, Oder zieh ich ins dunkle Grab?" Die Bergstimm Antwort gab: "Ins dunkle Grab!" Und weiter reitet der Reitersmann, Und seufzet schwer dazu: "[So zieh ich denn hin ins Grab so früh]2 — Wohlan, im Grab ist Ruh!" Die Stimme sprach dazu: "Im Grab ist Ruh!" Dem Reitersmann eine Träne rollt Von der [Wange]3 kummervoll: "Und ist nur im [Grab]4 die Ruhe für mich — So ist mir im Grabe wohl." Die [Stimme]5 erwidert hohl: "Im Grabe wohl!"
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), "Die Bergstimme", appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Romanzen, no. 2
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (John Todhunter) , "Mountain voices", appears in Heine's Book of Songs, first published <<1907
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La voix de la montagne", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
1 Grill: "wohl jetzt"
2 Grill: "Und zieh' ich denn hin ins finst're Grab"
3 Grill: "Wange so"; Lachner, Randhartinger, Zenger: "Wange bleich und"
4 Grill: "Grabe"
5 Medtner, Zenger: "Stimm'"
5. Es ziehen die Wolken  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Es ziehen die Wolken, Es wandern die Sterne, Es schweben die Lerchen In goldiger Ferne; An himmlischer Pforte, Beseligten Drang's, Erlauschen sie Worte Seraphischen Klang's. Die Lerche fliegt nieder Aus himmlischen Höhen, Und was sie gehöret, Und was sie gesehen, Das will sie verkünden Den Blumen im Thal, Den Wassern, den Winden, Mit lieblichem Schall. Die Blumen, die Winde, Die Wellen, sie flüstern, Erzählen's geschwinde Viel trauten Geschwistern: Der Mensch geht vorüber Und lauschet und [glüht]1, Und saßt es in Worte, Das himmlische Lied.
Text Authorship:
- by Robert Hamerling (1830 - 1889), "Die Lerchen", appears in Sinnen und Minnen: Ein Jugendleben in Liedern, in Lieder, first published 1870
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View original text (without footnotes)1 Deprosse: "glühet"
6. Von allen stolzen Flaggen
Language: German (Deutsch)
Von allen stolzen Flaggen
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