Three Songs without Opus-number, by various authors

[incomplete]

Song Cycle by Leopold Damrosch (1832 - 1885)

Word count: 0

1. Wie die jungen Blüthen leise träumen [sung text not yet checked]

Wie die jungen Blüthen leise träumen
In der stillen Mitternacht!
Schüchtern spielt der Mondschein in den Bäumen,
Daß die Blüthe nicht erwacht.

So auch flüstert, was ich sing' und sage,
Ziehet wie das Mondenlicht
Leise hin durch deine Blüthentage,
Und mein Lied, es stört dich nicht.

Authorship

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Researcher for this text: Harry Joelson

2. Lied des Fischerknaben [sung text not yet checked]

Es lächelt der See, er ladet zum Bade,
Der Knabe schlief ein am grünen Gestade,
  Da hört er ein Klingen, 
  Wie Flöten so süß,
  Wie Stimmen der Engel
  Im Paradies.

Und wie er erwachet in seliger Lust,
Da spielen die Wasser ihm um die Brust,
  Und es ruft aus den Tiefen:
  Lieb' Knabe, bist mein!
  Ich locke den Schläfer, 
  Ich zieh ihn herein.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "El noi pescador", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (John H. Campbell) , "The lake smiles, so inviting to bathe", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Laura Claycomb) (Peter Grunberg) , "The smiling lake invites a swim", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Charles Fonteyn Manney) , "The fisherboy", first published 1911
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Juan Henríquez Concepción) , copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Siegfrieds Schwert [sung text not yet checked]

Jung Siegfried war ein stolzer Knab',
Ging von des Vaters Burg herab.

Wollt' rasten nicht in Vaters Haus,
Wollt' wandern in die Welt hinaus.

Begegnet' ihm manch Ritter wert
Mit festem Schild und breitem Schwert.

Siegfried nur einen Stecken trug;
Das war ihm bitter und leid genug.

Und als er ging im finstern Wald,
Kam er zu einer Schmiede bald.

Da sah er Eisen und Stahl genug;
Ein lustig Feuer Flammen schlug.

"O Meister, lieber Meister mein,
Laß du mich deinen Gesellen sein,

Und lehr du mich mit Fleiß und Acht,
Wie man die guten Schwerter macht!"

Siegfried den Hammer wohl schwingen kunnt,
Er schlug den Amboß in den Grund;

Er schlug, daß weit der Wald erklang
und alles Eisen in Stücke sprang.

Und von der letzten Eisenstang'
Macht' er ein Schwert, so breit und lang.

"Nun hab' ich geschmiedet ein gutes Schwert,
Nun bin ich wie andere Ritter wert;

Nun schlag' ich wie ein andrer Held
Die Riesen und Drachen in Wald und Feld."

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "L'épée de Siegfried", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]