Sechs Duette auf alt-deutsche Texte

by Friedrich Robert Volkmann (1815 - 1883)

Word count: 217

1. Verlangen [sung text checked 1 time]

Komm, o komm, Geliebter mein,
ach, ich harre schmerzlich dein!
Süßer rosenfarbner Mund,
komm und mache mich gesund!

Authorship

Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

2. Liebesreim [sung text checked 1 time]

[Du bist mein! Ich bin dein!]1
Des sollst du [gewiß]2 sein.
Du bist [beschlossen]3 in meinem Herzen,
Verloren ist das Schlüsselein - 
[Du mußt immer darinnen sein!]4

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Anonymous/Unidentified Artist)
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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1 Cornelius, Meyer-Helmund, Rosenthal: "Ich bin dein, du bist mein,"
2 Humperdinck: "gewiß mir" ; Rosenthal "ganz gewisse"
3 Rosenthal: "verschlossen"
4 Cornelius, Meyer-Helmund: "Nun mußt du immer drinnen sein." ; Humperdinck: "Du mußt immer drinnen sein." ; Rosenthal: "Drum mußt du immer drinne sein"

Research team for this text: Claus-Christian Schuster , Sharon Krebs [Guest Editor]

3. Der Reiter und das Mägdelein [sung text checked 1 time]

"Ei, soll ich zu euch sitzen,
so hab ich doch kein Gras,
ich hab ein zornig's Mütterlein
sie schlägt mich alle Tag."

"Hast du ein zornig's Mütterlein,
so bind' dein Fingerlein zu.
Und sprich, dich habe gestochen
Wohl eine Sommerblum."

"Ei, soll ich denn nun lügen?
Es steht mir übel an,
viel lieber wollt' ich sprechen,
der Reiter wär mein Mann."

Authorship

Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

4. Zwei Wasser [sung text checked 1 time]

Ach, [Elselein, liebes Elselein mein]1,
Wie gern wär' ich bei dir!
So [sind]2 zwei tiefe Wasser,
Wohl zwischen dir und mir.

Das bringt mir große Schmerzen,
Herzallerliebster Gesell;
Red ich von ganzem Herzen
[Halt's]3 für groß Ungefäll.

Hoff Zeit [werd]4 es wohl enden,
Hoff Glück [werd kummen]5 drein,
Sich in all's gut's verwenden,
Herzliebstes Elselein.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • IRI Irish (Gaelic) [singable] (Gabriel Rosenstock) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen, ed. by Andreas Kretzschmer, Berlin, Vereins-Buchhandlung, 1838, page 32. The second of three in an unnamed set. The first is here and the third is here.

1 Senfl, Thiel: "Elslein, liebes Elselein"; Volkmann: "Elslein, liebes Elslein"
2 Senfl: "fließen"; Thiel: "rinnen"
3 Senfl, Thiel: "Hab's"
4 Senfl, Thiel: "wird"
5 Thiel, Volksmann: "wird kommen"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Malcolm Wren [Guest Editor]

5. Tritt zu! [sung text checked 1 time]

Die Brünnlein, die da fließen,
die soll man trinken,
wer einen Buhlen hat,
der soll ihm winken,
ja winken mit dem Augen
und treten auf ein Fuß.
Er ist ein harter Orden,
wer seinen Buhlen meiden muss.

Authorship

Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

6. Scheiden [sung text checked 1 time]

Ach Scheiden, immer Scheiden,
wer hat dich nur erdacht?
Du hast mein junges Herze
aus Freud' in Tränen gebracht.

Authorship

See also Ludwig Pfau's Ach scheiden, immer scheiden!, which has the same first two lines.


Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]