Heide-Skizzen

Song Cycle by Ferenc Farkas (1905 - 2000)

Word count: 304

1. Ein Traum [sung text not yet checked]

Ein Traum, ein Traum ist unser Leben
auf Erden hier.
Wie Schatten auf den Wogen schweben
und schwinden wir.
Und messen unsre trägen [Tritte]1
nach Raum und Zeit.
Und sind - [und]2 wissen's nicht - in [Mitte
der]3 Ewigkeit.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Sogno, soltanto sogno è l'esistenza", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Swienty, Zilcher: "Schritte"
2 Zilcher: "wir"
3 omitted by Swienty.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Malcolm Wren [Guest Editor]

2. Die Heide [sung text not yet checked]

So dunkel ist die Ferne,
die Haide ist so leer,
die schwarzen Krähen kommen
hastig über sie her.
 
Auf weiter dunkler Haide
ich ganz alleine bin,
die schwarzen Krähen fliegen
immer über mich hin.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , "Yksin", copyright © 2019, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Ergo bibamus! [sung text not yet checked]

Hier sind wir versammelt zu löblichem Tun;
Drum Brüderchen: Ergo bibamus.
Die Gläser, sie klingen, Gespräche, sie ruh; -
Beherziget Ergo bibamus.
Das heißt noch ein altes, ein tüchtiges Wort:
Es passet zum ersten und passet so fort,
Und schallet ein Echo vom festlichen Ort,
Ein herrliches Ergo bibamus.

Ich hatte mein freundliches Liebchen gesehn;
Da dacht' ich mir: Ergo bibamus
Und nahte mich freundlich, da ließ sie mich stehn;
Ich half mir und dachte: Bibamus!
Und wenn sie versöhnet euch herzet und küßt,
So bleibet nur, bis ihr was Besseres wißt,
Beim tröstlichen Ergo bibamus.

Mich ruft mein Geschick von den Freunden hinweg;
Ihr redlichen! Ergo bibamus!
Ich scheide von hinnen mit leichtem Gepäck;
Drum doppelts Ergo bibamus!
Und was auch der Filz von dem Leibe sich schmorgt,
So bleibt für den Heitern doch immer gesorgt,
Weil immer dem Frohen der Fröhliche borgt;
Drum, Brüderchen! Ergo bibamus!

Was sollen wir sagen zum heutigen Tag'?
Ich dächte nur: Ergo bibamus!
Er ist nun einmal von besonderem Schlag';
Drum immer aufs neue: Bibamus!
Er führet die Freude durchs offene Tor,
Es glänzen die Wolken, es teilt sich der Flor,
Da scheint uns ein Bildchen, ein göttliches vor;
Wir klingen und singen: Bibamus!

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Schau dich um [sung text not yet checked]

— This text is not currently
in the database but will be added
as soon as we obtain it. —

Authorship

5. September-Morgen [sung text not yet checked]

[Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen]1 Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
Im [warmem]2 Golde fließen.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Bertram Kottmann) , "September morning", copyright © 2004, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Walter A. Aue) , "September morning", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Matin de septembre", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Gedichte von Eduard Mörike, Verlag der J.G.Cotta’schen Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1838, page 36.

1 J. Marx: "Im Nebel ruht die weite Welt,/ und träumt"
2 J. Marx: "warmen"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]