Sprüche des Lebens

Song Cycle by Paul Geilsdorf (1890 - 1976)

Word count: 486

1. Die Linien des Lebens [sung text not yet checked]

Die Linien des Lebens sind verschieden,
Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.
Was hier wir sind, kann dort ein Gott ergänzen
Mit Harmonien und ewigen Lohn und Frieden.

Authorship

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Les línies de la vida", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
  • ENG English [singable] (Walter A. Aue) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Les lignes de la vie", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Stéphane Goldet) (Pierre de Rosamel) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Es hallen silberne Glocken [sung text not yet checked]

Es hallen silberne Glocken
aus einer seligen Stadt;
die Stadt ist mir im Herzen,
die solche Glocken hat.

Und wer die Glocken läutet
so zart und stark und rein,
du Glöckner meiner Seele,
das weißt nur du allein!

Authorship

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Researcher for this text: Johann Winkler

3. Beherzigung [sung text not yet checked]

Feiger Gedanken
bängliches Schwanken,
weibisches Zagen,
ängstliches Klagen
wendet kein Elend,
macht dich nicht frei.

Allen Gewalten
zum Trutz sich erhalten,
nimmer sich beugen,
kräftig sich zeigen,
rufet die Arme
der Götter herbei!

Authorship

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  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Cowardly thoughts, timid shaking", copyright ©
  • ENG English (Gary Bachlund) , "No misery", copyright © 1990, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Résolution", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Da tenere a mente", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Chor der Erlösten [sung text not yet checked]

Nehmt die Harfen in die Hände
 . . . . . . . . . .

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Authorship

5. Dunkelheit decket die Erde [sung text not yet checked]

Dunkelheit decket die Erde
Ungewiss ist aller Wissen doch nur
Es leuchtet im Abend der Himmel 
Klarheit strahlt von oben. 

Sinnet und grübelt wie ihr auch wollt
Geheimnis bleibet euch ewig der Tod
Aber Glaube und Liebe sieht
Freude und Licht jenseit dem Grabe. 

Authorship

Confirmed with Caspar David Friedrich, Bekenntnisse, ed. by Kurt Karl Eberlein, Leipzig: Klinkhardt & Biermann Verlag, 1924. Appears in Lieder, no. 7, page 61.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

6. Abend [sung text not yet checked]

Abermahl ein Theil vom Jahre,
Abermahl ein Tag vollbracht;
Abermahl ein Bret zu Baare
Und ein Schritt zur Gruft gemacht,

Also nähert sich die Zeit
Nach und nach der Ewigkeit,
Also müßen wir auf Erden
Zu dem Tode reifer werden.

Herr und Schöpfer aller Dinge,
Der du mir den Tag verliehn,
Höre, was ich thränend singe,
Las mich würdig niederknien:

Nimm das Abendopfer hin,
Das ich heute schuldig bin;
Denn es sind nicht schlechte Sünden,
Welche mich darzu verbinden.

Treuer Vater, deine Güte
Heißet überschwenglich groß,
Drum erquicke mein Gemüthe,
Sprich mich ledig, frey und los.
 
Gieb der Buße stets Gehör,
Denn dein Knecht verspricht nunmehr,
Dein Geseze, deinen Willen
Nach Vermögen zu erfüllen.

Das Verdienst der vielen Wunden,
Die mein Heiland scharf gefühlt,
Hat in seinen Todesstunden
Deine Zornglut abgekühlt. 

Schweig, wenn dieses Lösegeld
Meiner Schuld die Waage hält,
Und beschicke mich im Schlafe
Durch kein Aufboth deiner Strafe.

Las mich an der Brust erwarmen,
Die am Creuze nackend hing;
Wiege mich in deßen Armen,
Der den Schächer noch umfing;

Stelle mir der Engel Chor
Als die beste Schildwacht vor!
Satan möchte sonst ein Schröcken
In der Finsternüß erwecken.

Schüze den, der meiner Liebe
An das Herz gebunden ist,
Daß kein Fall sein Ohr betrübe,
Das vielleicht den Seiger mißt. 

Stärck ihm den betrübten Geist,
Wenn er bittre Salsen speist,
Und las noch in diesem Leben
Uns einander wiedergeben.

Trag das Alter meiner Eltern
Auf den Flügeln deiner Hut,
Tritt vor sie die Schwachheitskeltern;
Mehre derer Hab und Gut,

Die mir jemahls Guts gethan;
Nimm dich meiner Freundschaft an
Und verzeih den Lästerzungen,
Über die ich oft gesprungen.

Seegne die gerechten Wafen
Deiner werthen Christenheit,
Uns den Frieden herzuschafen,
Den der Feind zu stehlen dräut;

Halt den Schatten rechter Hand
Über unser Vaterland,
Daß die drey berühmten Plagen
Weder Vieh noch Völcker schlagen.

Gute Nacht, ihr eitlen Sorgen;
Ich begehre meiner Ruh.
Jesus schließet bis auf morgen
Auge, Thür und Kammer zu. 

Sanftes Lager, sey gegrüßt,
Weil du deßen Vorbild bist,
Das ich dermahleinst im Grabe
Sicher zu gewarthen habe.

Authorship

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  • ENG English [singable] (Henry Sandwith Drinker, Jr.) , "At evening", copyright ©

Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]