Fünf deutsche Lieder für Tenor und Pianoforte

Song Cycle by Felix Josef Mottl (1856 - 1911)

Word count: 256

1. Hüte dich [sung text not yet checked]

Nachtigall, hüte dich!
Singe nicht so lieblich!
Ach, dein allzuschönes Singen
Wird dich um die Freiheit bringen.
  Hüte dich!

Schöne Blume, hüte dich,
Blühe nicht zu glühend,
Dufte nicht so voll Entzücken!
Wer dich siehet, will dich pflücken,
  Hüte dich!

Schönes Mädchen, hüte dich!
Lächle nicht so gütig!
Deine Schönheit, deine Güte --
Denk' an Nachtigall und Blüte.
  [Hüte,]1
  Hüte dich!

Authorship

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission

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1 omitted by Fried

Research team for this text: Sharon Krebs [Guest Editor] , Harry Joelson

2. Dein [sung text not yet checked]

[Du bist mein! Ich bin dein!]1
Des sollst du [gewiß]2 sein.
Du bist [beschlossen]3 in meinem Herzen,
Verloren ist das Schlüsselein - 
[Du mußt immer darinnen sein!]4

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  • ENG English [singable] (Anonymous/Unidentified Artist)
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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1 Cornelius, Meyer-Helmund, Rosenthal: "Ich bin dein, du bist mein,"
2 Humperdinck: "gewiß mir" ; Rosenthal "ganz gewisse"
3 Rosenthal: "verschlossen"
4 Cornelius, Meyer-Helmund: "Nun mußt du immer drinnen sein." ; Humperdinck: "Du mußt immer drinnen sein." ; Rosenthal: "Drum mußt du immer drinne sein"

Research team for this text: Claus-Christian Schuster , Sharon Krebs [Guest Editor]

3. Herba lori fa [sung text not yet checked]

Eines Maienmorgens früh
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author
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4. Meine Lilie [sung text not yet checked]

Es flimmert der Kranz der Sterne,
  Der Mond aus Wolken bricht,
Am Fensterlein dämmert ferne
  Ihr Lilienangesicht.

Verglühet, ihr Sternenkranze,
  Versinke du Mondespracht!
Nur du, meine Lilie, glänze,
  Wenn sehnende Liebe wacht! 

Authorship

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Frühling ohne Ende [sung text not yet checked]

Nun brechen aller Enden
   Die Blumen aus grünem Plan;
Wo ich mich hin mag wenden,
   Da hebt ein Klingen an!
      Möcht' dir ein Sträußlein binden,
      Möcht' dir ein Lied erfinden.
   Wo aber fang' ich an?
 
Hier blühn Mariensterne,
   Dort Primeln licht und bunt;
Bald ruft ein Horn zur Ferne,
   Bald rauscht es im kühlen Grund.
      Ganz wirr ist mir zu Sinne,
      Weiß nicht, was ich beginne;
   Mein Herz ist mir verwund't.
 
Ja, möchtest selbst du kommen,
   Da war's wohl gute Zeit,
All' Leid war' mir benommen
   Und lauter Seligkeit;
      Die Blumen könnten blühen,
      Die Klänge weiter ziehen,
   Ist doch die Welt so weit.
 
Wenn sich zwei Augen gefunden,
   Wer schaut die Blumen an?
Wenn sich zwei Mündlein runden,
   Was braucht's der Lieder dann?
      Wenn einig Herz und Hände:
      Welch' Frühling ohne Ende
   Hebt da zu blühen an!

Authorship

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Researcher for this text: Harry Joelson