Vier Gesänge für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Emil Hess

Word count: 231

1. Des Vollmacht' Zwillinge [sung text not yet checked]

Was kichert im Garten
 . . . . . . . . . .

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2. Nebel [sung text not yet checked]

Du, trüber Nebel, [hüllest]1 mir
Das Tal mit seinem Fluß,
Den Berg mit seinem Waldrevier,
[Und]2 jedem Sonnengruß.

Nimm fort in deine graue Nacht
Die Erde weit und breit!
Nimm fort, was mich so traurig macht,
Auch die Vergangenheit.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Boira", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Brouillard", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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1 Strauss: "hüllst"
2 Strauss: "mit"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

3. Hausrecht [sung text not yet checked]

Es sprach zu mir Frau Minne
"In deinem Herzen drinne 
Hast du der Kammern zwei. 
Das wären just zwei Nester 
Für mich und meine Schwester; 
Wir ziehen ein im Mai."

Die Rosenknospen sprangen,
Frau Minne kam gegangen
In ihrer Herrlichkeit. 
Und als sie eingezogen,
Wie war ich da betrogen! 
Die Schwester war das Leid.

Ich habe Beider Plagen 
Als Hausherr still ertragen 
Bis zu der Martinsgans, 
Allda Frau Minne schnürte 
Ihr Bündelein und kürte 
Sich einen andern Hans. 

Es war um Sanct Sylvester, 
Und Leid, der Liebe Schwester, 
Sass immer noch im Haus. 
Da sprach ich kurz und bündig: 
"Ich bin der Herr und kündig',"
Und warf das Leid hinaus.

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  • ENG English (Sharon Krebs) , "Domiciliary rights", copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Von der Landstrasse. Lieder von Rudolf Baumbach , Sechzehntes Tausend, Leipzig: Verlag von A.G. Liebeskind, 1896, pages 102-103.


Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

4. Verloren [sung text not yet checked]

Die Mutter geht und jammert,
Sein Vater wischt die Thrän',
Ich melk' die Küh' und seg' den Flur,
Mich läßt man steh'n und geh'n.

Die Nachbarn kommen trösten
Mit manchem guten Wort,
Und trösten sie und weinen sie,
Schleich' ich mich traurig fort.

Des Abends in der Kammer,
Bis in die tiese Nacht,
Dann wein' ich still mein Kissen naß,
Bis wiederum es tagt.

Sie haben ja noch Einen,
Noch einen ander'n Sohn;
Ich hab' nur bittre Thränen,
Schleich' weinend mich davon.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]