by Robert Reinick (1805 - 1852)
Wenn sich ein junger Knabe muß
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Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Wenn sich ein junger Knabe muß Von seinem Mädchen scheiden, Wie bringt doch jeder letzte Kuß Statt Lust nur neues Leiden! Und wenn erst gar die Stunde schlägt, Und er sich losgerissen, Das arme Herz es kaum erträgt, Das Auge will zerfließen. Nun geht er seiner Straße nach, Die Brust will ihm zerspringen; Was kümmert ihn der Frühlingstag, Und ob die Vögel singen! Bis um ihn her sich weit und breit Die stille Nacht geschwungen, Da hat er denn sein Herzeleid In Liedern ausgesungen.
H. Bussmeyer sets stanzas 1, 3-4
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View text with all available footnotesConfirmed with Lieder von R. Reinick, Maler, Berlin: Verlag von Carl Reimarus, Gropius'sche Buch- und Kunsthandlung, 1844, page 58.
Text Authorship:
- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Scheiden", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, in Wanderers Nachtlieder, no. 1, first published 1844 [author's text checked 2 times against a primary source]
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This text was added to the website: 2011-07-23
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