by Anonymous / Unidentified Author
Translation by Anonymous / Unidentified Author

Arianna a Naxos
Language: Italian (Italiano) 
Available translation(s): ENG FRE GER NOR
Adagio
 Teseo mio ben, dove sei? Dove sei tu?
 Vicino d'averti mi parea,
 ma un lusinghiero sogno fallace m'ingannò.
 Già sorge in ciel la rosea Aurora,
 e l'erbe e i fior colora Febo
 uscendo dal mar col crine aurato.
 Sposo, sposo adorato, dove guidasti il piè
 Forse le fere ad inseguir 
 ti chiama il tuo nobile ardor.
 Ah vieni, ah vieni, o caro, 
 ed offrirò più grata preda ai tuoi lacci.
 Il cor d'Arianna amante, che t'adora costante,
 stringi, stringi con nodo più tenace,
 e più bella la face splenda del nostro amor.
 Soffrir non posso d'esser da te divisa un sol istante.
 Ah di vederti, o caro, già mi strugge il desio;
 ti sospira il mio cor, vieni, vieni idol mio.

Aria (largo)
 Dove sei, mio bel tesoro,
 chi t'invola a questo cor?
 Se non vieni, io già mi moro,
 né resisto al mio dolor.
 Se pietade avete, oh Dei,
 secondate i voti miei,
 a me torni il caro ben.
 Dove sei? Teseo!
 Dove sei?

Recitativo
 Ma, a chi parlo? Gli accenti Eco ripete sol.
 Teseo non m'ode, Teseo non mi risponde,
 e portano le voci e l'aure e l'onde.
 Poco da me lontano esser egli dovria.
 Salgasi quello che più d'ogni altro 
 s'alza alpestre scoglio; ivi lo scoprirò.
 Che miro? Oh stelle, misera me, 
 quest' è l'argivo legno!
 Greci son quelli!
 Teseo! Ei sulla prora!
 Ah m'ingannassi almen ...
 no, no, non m'inganno.
 Ei fugge, ei qui mi lascia in abbandono.
 Più speranza non v'è, tradita io sono.

 Teseo, Teseo, m'ascolta, Teseo!
 Ma oimè! vaneggio!
 I flutti e il vento lo involano per 
 sempre agli occhi miei.
 Ah siete ingiusti, o Dei,
 se l'empio non punite! Ingrato!
 Perchè ti trassi dalla morte 
 dunque tu dovevi tradirmi!
 E le promesse, e i giuramenti tuoi?
 Spergiuro, infido! hai cor di lasciarmi.
 A chi mi volgo, da chi pietà sperar?
 Già più non reggo,
 il piè vacilla, e in così amaro istante
 sento mancarmi in sen
 l'alma tremante.

Aria
 A che morir vorrei in sì fatal momento,
 ma al mio crudel tormento
 mi serba ingiusto il ciel.
 Misera abbandonata non ho chi mi consola.
 Chi tanto amai s'invola barbaro ed infedel.

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

Settings in other languages, adaptations, or excerpts:

  • Also set in German (Deutsch), a translation by Anonymous/Unidentified Artist ENG FRE NOR ; composed by Joseph Haydn.

Other available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Kathryn Whitney) , "Ariadne at Naxos", copyright © 2004, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Ariane à Naxos", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • GER German (Deutsch) (Walter Riemer) , "Arianna auf Naxos", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • NOR Norwegian (Bokmål) (Are Frode Søholt) , "Ariadne på Naxos", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2003-10-20
Line count: 64
Word count: 360

Arianna auf Naxos
Language: German (Deutsch)  after the Italian (Italiano) 
Adagio
 Theseus, mein Leben, Du nicht hier? Wo flohst du hin?
 Du ruhtest so süß an meiner Seite -
 Nein, mit falschem Schmeicheln hat nur ein Traumbild
 mich getäuscht. Dort im Rosenlichte naht Aurora -
 das Meer verkündigt, hoch erglühend,
 die Ankunft des lichtbekränzten Gottes - 
 Theseus, mein Gatte, ach, du erscheinst noch nicht?
 Hat das Gebrüll der Löwen dieser Wälder
 dich zum Kampfe entflammt?
 Ach kehre, ach kehre zurücke!
 Nimmer vergilt die reichste Beute dies mein Zagen!
 Am Busen deiner Gattin, an dem Herzen der Treuen,
 kühle, kühle dein wildes Heldenfeuer!
 Hier vergiß, daß die Erde noch Ungeheuer trägt.
 Nicht länger tragen kann dies mein zaghaft Herz, die öde
 Stille - Schrecklicher Ahnung Flüstern hör' ich aus den Klüften
 tönen - Deine Gattin bebt, Teurer, komm, sieh ihre Tränen!

Aria
 Teurer Gatte, ach erscheine, bringe Ruhe in dieses Herz!
 Sieh, wie einsam ich hier weine:
 komm und lindre meinen Schmerz!
 Seht herab, ihr guten Götter, 
 blickt mit Mitleid auf mich nieder: 
 Noch verweilst du? Theseus! Noch verweilst du?

Recitativo
 Doch zu wem red' ich?
 Meine Klagen
 gibt Echo nur zurück.
 Er bleibt entfernt,
 Theseus gibt mir keine Antwort,
 kein Lüftchen trägt zu ihm mein Seufzen, mein Rufen!
 Dort hebt am Seegestade sich die Klippe zum Himmel,
 auf ihrer Spitze entdeck' ich ihn,
 wenn ihn die Täler bergen!
 Wohl! ich erklimme sie!
 Entsetzlich!
 Ihr Götter, was muß ich sehn?
 Das ist das Schiff der Griechen -
 Ha, wie sie eilen!

 Theseus! - Er unter ihnen! - Nein, er vermag das nicht - 
 und doch - ja, er ist es - er fliehet -
 er kann mich hier verschmachten lassen!
 Keine Hoffnung für mich - ich bin verloren!
 Theseus! Theseus! Ach höre, höre mich!
 Alles ist vergebens - die Fluten, die Winde entreissen ihn
 auf ewig meinen Blicken.
 Daß mit gerechter Rache dir alle Götter folgten!
 O Undank! Mein Leben wagt' ich, dich zu retten -
 Und du kannst nun mich verlassen? Und dein Versprechen,
 und deine heil'gen Schwüre - wo sind sie? Verräter!
 kannst du sie vergessen? Wohin mich wenden? Wo Mitleid
 finden, da ich's bei dir nicht fand? Mein Blut erstarret -
 Mein Fuß - er wanket - Nacht verhüllt mein brechend
 Auge - dunkler wird nun die Nacht - Ich bin am Ziele.

Aria
 Nichts kann das Schicksal beugen.
 Nehmt hin mein junges Leben,
 lehrt, Götter, mich vergeben,
 dem, der dies Herz zerbricht.
 Öffne die trüben Gründe,
 verbirg in deine Schlünde,
 da nirgends Trost ich finde,
 mich heil'ges ew'ges Meer!

Authorship

Based on

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2003-10-20
Line count: 64
Word count: 412