by Klaus Groth (1819 - 1899)
Translation by Klaus Groth (1819 - 1899)

Inne Fremdn
Language: Plattdeutsch 
Dat gift keen Land so grön un so schön --
O weer ik wedder to Hus!
Dar singt de Vageln so fröhli,
Dar is de Schatten so köhli --
O dat ik wannern muss!

En Garn de liggt dar achter den Tun,
Dar blömt de Rosen so roth.
Min Leefste de neem sik en Annern,
Gesellen un de mœt wannern:
Ade, du Leefste, lęv wol!

Un Vader is dot, un Moder is dot --
O leeg ik dar ünner de Eer!
Dar sungn de Vageln so fröhli,
Dar weer de Schatten so köhli --
Ik seeg di nimmermehr!

Confirmed with Quickborn. Volksleben in plattdeutschen Gedichten ditmarscher Mundart von Klaus Groth. Mit einer wortgetreuen Übersetzung und einem Vorwort für hochdeutsche Leser unter Autorität des Verfassers herausgegeben, Fünfte vermehrte und verbesserte Auflage. Erste mit der Übersetzung. Hamburg, Perthes-Besser & Mauke, 1856, page 473.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2010-10-05
Line count: 15
Word count: 94

In der Fremde
Language: German (Deutsch)  after the Plattdeutsch 
Es gibt kein Land so grün und [so]1 schön --
O wär ich wieder daheim!
Da singen die Vögel so fröhlich,
Da ist der Schatten so kühle. --
O daß ich wandern must'!

Ein Garten liegt dort hinter dem Zaun,
Da blühen die Rosen so roth.
Mein Liebchen die nahm einen Andern,
Gesellen, ja müssen wandern:
Ade, du Liebchen, leb wohl!

Und Vater ist tot, und Mutter ist tot --
O lag ich unter der Erd!
Da sangen die Vögel so fröhlich,
Da war der Schatten so kühle --
Ich seh es nimmermehr!

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Confirmed with Quickborn. Volksleben in plattdeutschen Gedichten ditmarscher Mundart von Klaus Groth. Mit einer wortgetreuen Übersetzung und einem Vorwort für hochdeutsche Leser unter Autorität des Verfassers herausgegeben, Fünfte vermehrte und verbesserte Auflage. Erste mit der Übersetzung. Hamburg, Perthes-Besser & Mauke, 1856, page 472. This edition has an intertextual note for stanza 3, line 5, word 3 "es" - "dich".

1 omitted by Banck; further changes may exist not noted.

Authorship

Based on

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


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