Zwölf Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung (Heft 3)

Song Cycle by Max J. L. Gus

Word count: 672

1. Sommerfäden [sung text not yet checked]

Ein Fädlein zart wie Seide
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Das Posthorn [sung text not yet checked]

Längst schon ist das ganze Dorf
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

3. Nebel [sung text not yet checked]

Du trüber Nebel hüllest nun
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

4. Frage [sung text not yet checked]

Mir hat noch deine Stimme nicht geklungen,
Ich sah nur erst dein holdes Angesicht,
Doch hat der Strom der Schönheit mich bezwungen,
Der hell von dir in meine Seele bricht.

Ins Tiefste ist er mächtig mir gedrungen,
Was dort bis nun gelebt, nun lebt es nicht,
Süß sterbend ward es von der Fluth verschlungen:
Das ist der Liebe himmlisches Gericht!    

O daß mein kühnes Hoffen, banges Zagen  
Ein milder Spruch aus deinem Munde grüßte!  
Die Wellen, die so laut mein Herz durchschlagen,  

Wohin doch werden sie die Seele tragen?   
An der Erhörung Paradiesesküste?  -- 
In der Verstoßung trauervolle Wüste?  --

Authorship

Confirmed with Lyrische Gedichte von Nikolaus Lenau, Leipzig: Insel-Verlag, 1918, in Sehnsucht, page 34.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

5. Im Eichwald [sung text not yet checked]

Ich trat in einen heilig düstern
Eichwald, da hört ich leis und lind
Ein Bächlein unter Blumen flüstern,
Wie das Gebet von einem Kind;

Und mich ergriff ein süßes Grauen,
Es rauscht' der Wind geheimnisvoll,
Als möcht er mir was anvertrauen,
Das noch mein Herz nicht wissen soll;

Als möcht er heimlich mir entdecken,
Was Gottes Liebe sinnt und will:
Doch schien er plötzlich zu erschrecken
Vor Gottes Näh -- und wurde still.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La chênaie", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Mondlicht [sung text not yet checked]

Dein gedenkend irr' ich einsam
Diesen Strom entlang;
Könnten lauschen wir gemeinsam
Seinem Wellenklang! 

Könnten wir zusammenschauen
In den Mond empor,   
Der da drüben aus den Auen
Leise taucht hervor. 

Freundlich streut er meinem Blicke
Aus dem Silberschein 
Stromhinüber eine Brücke   
Bis zum stillen Hain. 

Wo des Stromes frohe Wellen
Durch den Schimmer ziehn,
Seh' ich, wie hinab die schnellen
Unaufhaltsam fliehn. 

Aber wo im schimmerlosen
Dunkel geht die Flut,
Ist sie nur ein dumpfes Tosen,
Das dem Auge ruht.  -- 

Daß doch mein Geschick mir brächte  
Einen Blick von dir!  
Süßes Mondlicht meiner Nächte,
Mädchen, bist du mir! 

Wenn nach dir ich oft vergebens
In die Nacht gesehn,
Scheint der dunkle Strom des Lebens
Trauernd still zu stehn;

Wenn du über seinen Wogen
Strahlest zauberhell,
Seh' ich sie dahingezogen,
Ach!  nur allzuschnell!

Authorship

Confirmed by Nicolaus Lenau's sämmtliche Werke, erster Band, Stuttgart und Augsburg: J. G. Cotta'scher Verlag, 1855. from Sehnsucht, pages 17 - 18.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

7. Reise-Empfindung [sung text not yet checked]

Ich sah in bleicher Silbertracht
Die Birkenstämme prangen,
Als wäre dran aus heller Nacht
Das Mondlicht blieben hangen;  

Und in dem zarten Birkenhain
Sah ich ein Häuschen blinken,
Das hob gleich an, zu sich hinein
Holdfreundlich mich zu winken. 

Wie da im roten Morgenstrahl
Die Fensterlein erglänzten;
Und wie so freudig Berg und Thal
Mit Rosen sich bekränzten! 

Die Rebe auf zum Fenster klomm
Mit ihren goldnen Trauben;
Die Unschuld saß am Dache fromm
In stillen, weißen Tauben.  

Die Lerche sang und schwand dahin
Auf morgenfrohen Schwingen,
Daß mir der blauen Himmel schien
Ins Thal herabzusingen.  -- 

Da meint' ich schon, das Fenster soll  
Sich freundlich mir erschließen   
Und aus dem Rahmen liebevoll
Mein Liebchen mich begrüßen. 

Du Seligste der Phantasein!
Ach, wär' es mir beschieden,
Mit ihr zu leben hier allein
Im süßen Waldesfrieden! 

Mit ihr im linden Frühlingshauch
Durch diesen Hain zu wallen,
Zu lauschen hier im Blütenstrauch
Dem Lied der Nachtigallen;  

Mit ihr zu schaun im Herbsteswehn
Die welken Blätter fliegen,
Umrauscht vom schmerzlichen Vergehn,
Mich traut an sie zu schmiegen. 

Wenn dann in rauher Winterzeit
Ein Lied mein Liebchen sänge,
Und aller Himmel Seligkeit
Mir in die Stube dränge!  -- 

Ich wagt' es mich zu regen kaum
In meinem stillen Sinnen,
Besorgt, das Häuschen möcht', ein Traum, 
Vor meinem Blick zerrinnen. 

Doch sieh, da öffnet sich die Thür,
Der Zauber war geschwunden,
Es trat ein Jägersmann herfür
Mit nachgesprengten Hunden.  

Er grüßte mich mit raschem Blick
Und streift' waldein gar heiter,
Ich gab ihm seinen Gruß zurück,
Und traurig ging ich weiter.

Authorship

Confirmed with Gedichte von Nicolaus Lenau: zweite, vermehrte Auflage, Stuttgart und Tübingen: J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 1834. from Sehnsucht, pages 7 - 9.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

8. Geblüht [sung text not yet checked]

Mein Liebling ist ein Lindenbaum,
Der steht am Strand;
Es spielen die Wogen mit leisem Schaum
Um den weißen Sand.

Und der Lindenduft, der zieht mir hinein
Bis ins tiefste Gemüt -
Halt still, mein Herze, und gib dich drein -
Du hast geblüht!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

9. Ein Sonnenblick [sung text not yet checked]

Wie doch das kleine süse Kind
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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

10. Fran Minne [sung text not yet checked]

Fahr' wohl, du selig süsser Traum
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  • by Anonymous / Unidentified Author

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11. Dein gedacht [sung text not yet checked]

Hoch am Himmel hing Mond mit lichtem Schein,
Sandte seinen schönsten Silbergruss.
Leises Flüstern ging durch den Palmenhain!
Und mit ihrem wonnetrunk'nen Kuss
Küsste mich die laue Tropennacht!
Holdes Lieb, da hab' ich Dein gedacht!

Lotusblume hob aus der weichen Well'
Ihren rosenroten Kelch im Traum.
Tausendfach verstob an dem Fels der Quell,
Und die Tropfen und verwehter Schaum
Küssten Wange mir und Stirne sacht.
Holdes Lieb, da hab' ich Dein gedacht!

Authorship

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Researcher for this text: Sharon Krebs [Guest Editor]

12. Der Troubadour [sung text not yet checked]

Es zog durch die Lande der Troubadour
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