LiederNet logo

CONTENTS

×
  • Home | Introduction
  • Composers (20,958)
  • Text Authors (20,982)
  • Go to a Random Text
  • What’s New
  • A Small Tour
  • FAQ & Links
  • Donors
  • DONATE

UTILITIES

  • Search Everything
  • Search by Surname
  • Search by Title or First Line
  • Search by Year
  • Search by Collection

CREDITS

  • Emily Ezust
  • Contributors (1,134)
  • Contact Information
  • Bibliography

  • Copyright Statement
  • Privacy Policy

Follow us on Facebook

Wenn zwei sich gut sind. Liedercyklus für Sopran und Bariton mit Pianoforte, op. 52

Song Cycle by Carl Grammann (1842 - 1897)

1. Abschied  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
  Wenn sich ein junger Knabe muß
Von seinem Mädchen scheiden,
Wie bringt doch jeder letzte Kuß
Statt Lust nur neues Leiden!

  Und wenn erst gar die Stunde schlägt,
Und er sich losgerissen,
Das arme Herz es kaum erträgt,
Das Auge will zerfließen.

  [Nun]1 geht er seiner Straße nach,
Die Brust will ihm zerspringen;
Was kümmert ihn der Frühlingstag,
Und ob die Vögel singen!

  Bis um ihn her [sich]2 weit und breit
[Die stille Nacht geschwungen]3,
Da hat er denn sein Herzeleid
In Liedern ausgesungen.

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), "Scheiden", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, in Wanderers Nachtlieder, no. 1, first published 1844

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes

Confirmed with Lieder von R. Reinick, Maler, Berlin: Verlag von Carl Reimarus, Gropius'sche Buch- und Kunsthandlung, 1844, page 58.

1 Bussmeyer: "Da"
2 Bussmeyer: "ist"
3 Bussmeyer: "Der laute Tag verklungen"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Johann Winkler

2. Wanderers Nachtlied  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Dort unten hinter dem Walde
Steht meines Liebchens Haus;
Da schaut sie jetzt zum Fenster
In den dunkeln Garten hinaus.

Schaut nach der Gartenpforte,
Wo ich von dannen schied,
Und in die dunkle Ferne
Und singt ein Abendlied.

Naß sind vom Thau die Blumen
Und auch das grüne Gras,
So sind auch ihre Augen
Jetzt wohl von Thränen naß. 

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), no title

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Trost im Scheiden  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Du ziehst dahin, der Trennung Schmerz
Wie trüg ihn wohl das arme Herz,
Wenn nicht ein süßer Trost ihm bliebe?
Wo du auch wandelst, bin ich dein,
Wo du auch weilst, du bist ja mein,
Ich hab' ja dich und meine Liebe!
 
Ich hab' ja meine Lieb' und dich!
Wer könnte nur beklagen sich,
Dem solch ein Trost noch übrig bliebe.
Kann wohl dein Herze was erfreun,
Daß ich nicht spräch': es ist auch mein?
Ich hab' ja dich und meine Liebe!
 
Die Herrlichkeit der schönen Welt,
Die jetzt dein liebes Aug' erhellt,
Glaub' nicht, daß dir allein sie bliebe.
Und faßt dich Schmerz, was Gott verhüt',
Ich trag' ihn still und freudig mit;
Ich hab' ja dich und meine Liebe!
 
Die Lieb', die mir in's Herz gebannt,
Trägt mich zu dir durch Meer und Land;
Wer sagt denn, daß ich einsam bliebe?
Ich jauchz' und wein' mit dir zugleich,
Bin auch nicht arm, bin ja so reich,
Ich hab' ja dich und meine Liebe.

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), "Trost im Scheiden", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1844

See other settings of this text.

Researcher for this page: Harry Joelson

4. Liebesbotschaft  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
  Wolken, die ihr nach Osten eilt,
Wo die eine, die Meine weilt,
All meine Wünsche, mein Hoffen und Singen
Sollen auf eure Flügel sich schwingen,
    Sollen euch Flüchtige
    Zu ihr lenken,
    Daß die Züchtige
Meiner in Treuen mag gedenken!

  Singen noch Morgenträume sie ein,
Schwebet leise zum Garten hinein,
Senket als Tau euch in schattige Räume,
Streuet Perlen auf Blumen und Bäume,
    Daß der Holdseligen, 
    Kommt sie gegangen,
    [Alle]1 die fröhlichen 
Blüten sich öffnen mit lichterem Prangen!

  Doch vor des Tages verletzender Gluth,
Freundliche Wolken, o, nehmt sie in Hut!
Wollet in lichtem, in luftigem Schweben
Dann einen duftigen Schleier weben:
    Rufet die spielenden
    Luftgenossen,
    Daß von kühlenden
Westen werde die Süße umflossen!

  Und am Abend, in stiller Ruh'
Breitet der sinkenden Sonne euch zu!
Mögt mit Purpur und Gold euch malen,
Mögt in dem Meere von Gluten und Strahlen
    Leicht sich schwingende 
    Schifflein fahren,
    Daß sie singende 
Engel glaubet auf euch zu gewahren.

  Ja, wohl möchten es Engel sein,
[Wäre]2 mein Herz gleich ihrem rein;
All' meine Wünsche, mein Hoffen und Singen
Zieht ja dahin auf euren Schwingen,
    Euch, ihr Flüchtigen, 
    Hinzulenken
    Zu der Züchtigen,
Der ich einzig nur mag gedenken!

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), "Liebesbotschaft", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1844

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Liefdesboodschap", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes
1 Schumann: "All' "
2 Schumann: "Wär' "

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Seit er von mir gegangen  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Seit er von mir gegangen,
Wie still die Welt umher!
Daß einst die Vögel sangen,
Ich weiß es gar nicht mehr.
So viel der Blumen blühen,
Mir gilt nicht mehr ihr Schein -
Seit er von mir gegangen
Läßt alles mich allein.

Wer freut sich nicht herzinnig,
Sieht er beisammen stehn
Zwei Menschen, die einander
Recht treu in's Auge seh'n.
Wer einsam ist und trauert,
Den läßt man traurig sein -
Seit er von mir gegangen,
Wie könnt' ich fröhlich sein?

Die Blumen in dem Garten
Sie wuchern wild umher,
Wie sollt' ich ihrer warten?
Ich brauche sie nicht mehr.
Der Sonnenschein da draußen
Macht meinen Augen Noth -
Seit er von mir gegangen
Sind sie vom Weinen roth.

Wird wol ein Tag noch kommen,
Wo ich den Sonnenschein,
Die Vögel und die Blumen
Mag sehn und fröhlich sein?
Wo ich vor Freuden singe,
Ein Lied vor lauter Lust?
Seit er von mir gegangen -
Kein Laut in meiner Brust.

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), "Seit er von mir gegangen"

See other settings of this text.

Researcher for this page: Harry Joelson

6. Sommernacht  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Der [laute]1 Tag ist fortgezogen
Es kommt die stille Nacht herauf
Und an dem weiten Himmelsbogen
Da gehen tausend Sterne auf
Und wo sich Erd' und Himmel einen
In einem lichten [Nebelband]2
[Beginnt]3 der helle Mond zu scheinen
Mit mildem Glanz ins dunkle Land.

Da geht durch alle Welt ein Grüßen
Und schwebet [hin]4 von Land zu Land
Das ist ein leises Liebesküssen
Das Herz dem Herzen [zugesandt]5
Das im Gebete aufwärts steiget
Wie gute Engel, leicht beschwingt
Das sich zum fernen Liebsten neiget
Und süße Schlummerlieder singt.

Und wie es durch die Lande dringet
Da möchte Alles Bote sein
Ein Vogel es dem andern singet
Und alle Bäume rauschen d'rein
Und durch den Himmel geht ein [Winken]6
Und auf der Erde nah und fern
Die Ströme heben an zu blinken
Und Stern verkündet es dem Stern.

O Nacht, wo solche Geister wallen
Im [Mondenschein]7, auf lauer Luft
O Nacht, wo solche Stimmen schallen
Durch lauter reinen [Blütenduft]8
O Sommernacht, so reich an Frieden
So reich an stiller Himmelsruh'
Wie weit zwei Herzen auch geschieden
Du [führest]9 sie einander zu!

Text Authorship:

  • by Robert Reinick (1805 - 1852), "Sommernacht", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1844

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CHI Chinese (中文) [singable] (Dr Huaixing Wang) , "夏夜", copyright © 2024, (re)printed on this website with kind permission
  • CHI Chinese (中文) [singable] (Dr Huaixing Wang) , "夏夜", copyright © 2024, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Gwendolen Gore) , "Midsummer Night"
  • GER German (Deutsch) (Dr Huaixing Wang) , "夏夜", copyright © 2024, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes
1 Lassen: "lange"; further changes may exist not shown above.
2 Blumenthal: "Nebelland" (printing error?)
3 Blumenthal: "Hebt an"
4 Vesque von Püttlingen: "fort"
5 Blumenthal and Vesque von Püttlingen: "zugewandt"
6 Blumenthal: "trautes Winken"
7 Blumenthal: "Mondesschein"
8 Blumenthal and Vesque von Püttlingen: "Blumenduft"
9 Blumenthal: "leitest"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Andrew Schneider [Guest Editor]
Total word count: 854
Gentle Reminder

This website began in 1995 as a personal project by Emily Ezust, who has been working on it full-time without a salary since 2008. Our research has never had any government or institutional funding, so if you found the information here useful, please consider making a donation. Your help is greatly appreciated!
–Emily Ezust, Founder

Donate

We use cookies for internal analytics and to earn much-needed advertising revenue. (Did you know you can help support us by turning off ad-blockers?) To learn more, see our Privacy Policy. To learn how to opt out of cookies, please visit this site.

I acknowledge the use of cookies

Contact
Copyright
Privacy

Copyright © 2026 The LiederNet Archive

Site redesign by Shawn Thuris