Sechs Gesänge für vier Männerstimmen

Song Cycle by Franz Otto (1809 - 1842)

Word count: 401

1. Wand'rers Nachtlied [sung text not yet checked]

Der1 du [von dem Himmel]2 bist,
[Alles Leid]3 und Schmerzen [stillest]4,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit [Erquickung füllest]5,
Ach ich bin des Treibens müde!
[Was soll all der Schmerz und Lust?]6
Süßer Friede,
Komm, ach komm in [meine]7 Brust!

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Trekkers nachtlied", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Wanderer's night song", copyright ©
  • ENG English (Edgar Alfred Bowring) , "The wanderer's night-song", appears in The Poems of Goethe, first published 1853
  • ENG English [singable] (Charles Fonteyn Manney) , "O thou who from heaven art", first published 1911
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le chant de nuit du voyageur I", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRL Friulian (Ermes Culos) , "Tu ch'i ti vèns dal paradìs", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • GRE Greek (Ελληνικά) [singable] (Christakis Poumbouris) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • HUN Hungarian (Magyar) (Tamás Rédey) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Canto notturno del viandante II", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Lewis Grenville) , "La cancion nocturna del caminante", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Erster Band. Stuttgart und Tübingen, in der J.G. Cotta'schen Buchhandlung. 1827, page 109.

First published in Christliches Magazin Herausgegeben von Joh. Konrad Pfenninger, Dritter Band, 1780, page 243, with the musical setting by Ph. Ch. Kayser.

1 Backer-Grøndahl’s score has a comma after this word (likely a typo)
2 Kirchner: "von den Himmeln"; Hiller: "vom Himmel" (further changes may exist not shown above)
3 Rust: "Kummer, Leid"
4 Schubert: "stillst"
5 Schubert: "Entzückung füllst"
6 Rust: "Bangen Schmerzes, wilder Lust,"; Arnim and J. Marx: "Was soll all der Schmerz, die Lust?"
7 Backer-Grøndahl: "meiner" (likely a typo)

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor] , Peter Rastl [Guest Editor]

2. Lied des Gefangenen  [sung text not yet checked]

[Wie]1 lieblicher Klang!
O Lerche! dein Sang,
Er hebt sich, er schwingt sich in Wonne.
Du nimmst mich von hier,
Ich singe mit dir,
Wir steigen durch Wolken zur Sonne.

O Lerche! du neigst
Dich nieder, du schweigst,
Du sinkst in die blühenden Auen.
Ich schweige zumal
Und sinke zuthal,
Ach! tief in Moder und Grauen.

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  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Donald George) , no title, copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chant du prisonnier", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Modernized spelling would change "zuthal" to "zutal" or "zu Tal"
1 Dannehl: "O"; further changes may exist not noted above.

Researcher for this text: Tinelot Wittermans

3. Lebe wohl [sung text not yet checked]

 Lebewohl, lebewohl, mein Lieb,
 Den Rosen, Veilchen, Nelken,
 Kurzum dem ganzen Blumenreich,
 Sie knospen, blühen, welken.
 So manche Knospe blühet nicht,
 Vom bösen Hauch verheeret,
 So manches Mädchenherze bricht
 Vom Manne falsch betöret.

 Der Mann, der soll der Gärtner sein,
 Und soll die Blume warten,
 Die Gott ihm liebreich setze ein
 In seinen Lebensgarten.
 Doch pflegen schlechte Gärtner nicht
 Die anvertraute Blüte,
 So welkt sie hin, die Blume bricht,
 Des Lebens satt und müde.

 Die Ros', die alle Welt entzückt,
 Die möcht' gern jeder haben,
 Sie wird betört und abgepflückt,
 Ihr süßer Duft begraben.
 Das Veilchen, unschuldsvoll  erblüht,
 Lässt leicht sich überreden
 Vom falschen Gärtner, der es flieht,
 Nachdem er es zertreten.

 Die Lilien, die Vergissmeinnicht,
 Die Rosen, Veilchen, Nelken,
 Der Gärtner ist es, der sie bricht,
 Dass sie dahin bald welken.
 Den Lebenshonig rauben sie
 Mit heuchlerischer Miene,
 Und naschen so von spät bis früh,
 Gleich Schmetterling und Biene.

 Es gibt auch gute Gärtner zwar,
 Sind sie auch leicht zu zählen,
 Doch denen macht oft graues Haar
 Die Blume, die sie wählen.
 Denn alle Blumen duften nicht,
 Und mit der Eh' standsfessel,
 Da ändert sich ihr Angesicht,
 Und man erkennt die Nessel!

 Vergebens müht der Gärtner sich,
 [Ei]'ne Rose draus zu machen.
 Die Täuschung kränkt ihn bitterlich!
 Man hört ihn seufzen, klagen:
 "Ich dummer Gärtner, der ich war!
 Das kommt von dem Gekose!
 Ich hielt beinah' ein ganzes Jahr
 Die Nessel für 'ne Rose!"

Authorship

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Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

4. Klage [sung text not yet checked]

Weit, weit über das Thal 
Ziehen die Wolken allzumal 
Mit luftigem Gefieder; 
Sag', kehren sie wieder 
Zurück über das Thal?   

Weit, weit über das Meer 
Ziehet der Vögel geselliges Heer, 
Wohl schweigen die Lieder, 
Doch kommen sie wieder 
Zurück über das Meer.  

Weit, weit floh all' mein Glück; 
Such' es vergebens mit sehnendem Blick', 
Nie kehret es wieder; 
O schweiget ihr Lieder, 
Weit, weit ist all' mein Glück! 

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Confirmed with Gedichte vom Fürsten zu Lynar, Leipzig: F. A. Brockhaus, 1843. Appears in Lieder, page 183.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Treue bis zum Tode [sung text not yet checked]

Am Bach ein Mägdlein sass
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

6. Blauer Montag [sung text not yet checked]

Heut' ist blauer Montag
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author