by Gustav Rasmus (1817 - 1900)

Frühlingswonne
Language: German (Deutsch) 
Der Frühling strahlt durch Feld und Au, 
die Luft ist so warm und der Himmel so blau;
die Vöglein singen in Feld und Hain: 
o mögt es doch immer so wonig sein!  

Mai-blumen blühen am klaren Quell 
und spiegeln sich frei in der silbernen Well,
sie nicken und blacken so freundlich hinein: 
O mögt es doch immer so wonig sein! 

Einsam versteckt im grünen Moos, 
vom Thau benetzt in der Mutter Schooss, 
da duften die Veilchen im Sonnenschein: 
O mögt es doch immer so wonig sein! 

Der Käfer schwirret im Sonnenstrahl; 
es gleichet die Flur einem lustigen Saal; 
drin spielen die Kinder in munteren Reih'n: 
O mögt es doch immer so wonig sein!

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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Researcher for this text: Scott Phinney

This text was added to the website: 2008-05-02
Line count: 16
Word count: 113